Stuttgart in alten Ansichten

Stuttgart in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Wolfgang Müller
Gemeente
:   Stuttgart
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2936-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Stuttgart in alten Ansichten'

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Stuttgart. Der .Brand des lg. f{oftheaters, 19./20. Januar 1902.

29. Die Abendvorstellung von Richard Wagners Meistersingen am 19. Januar 1902 war die letzte Aufführung in dem ehrwürdigen Lusthaustheater, das anderthalb Jahrhunderte seiner Bestimmung gedient hatte. Der kurz nach Mitternacht ausgebrochene Brand war von der verzweitelt kämpfenden Feuerwehr nicht zu bändigen. In wenigen Stunden erlebten die trotz Nacht und Winter herbeigeeilten Zuschauer die Zerstörung des Hoftheaters bis auf die Grundmauern. Der Platz blieb zunächst leer, bis im Jahre 1910 das Kunstgebäude dort seinen Platz fand (1902).

Stuttgart.

Königl. Interim theater.

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30. Nicht weit von der Trümmerstätte des alten Hoftheaters, zwischen Akademie und dem heutigen Großen Haus der Staatstheater, wo heute der Landtag steht, wurde im Sommer 1902 mit dem Bau eines Interimtheaters begonnen. Es kostete 700000 Mark und konnte nach kaum sechs Monaten Bauzeit am 12. Oktober mit dem 'Tannhäuser' eingeweiht werden. 1912 mußte es dem Neubau der Neuen Königlichen Hoftheater weichen (1903).

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31. Die schwere Zeit im Interimtheater ist vorüber und die künstlerische Tätigkeit des Hoftheaters ist in die neuen Räume verlegt worden, die ihm durch das Zusammenwirken von Krone, Staat, Stadt und einer Anzahl von Freunden und Gönnern geschaffen worden sind. Mit diesem Satz leitete Generalintendant Excellenz Baron Joachim von Putlitz die Festschrift zur Weihe der neuen Hoftheater ein. Der feierliche Anlaß wurde gekrönt durch ein Festbankett im Saal des Königsbaues am 12. Oktober 1912.

Planie mit Hltern Sdtloss.

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32. Wir sehen hier die Planie mit dem Alten Schloß zur Zeit der Kastanienblüte. Der Bliek geht in Richtung Kronprinzenpalais, rechts hinter den Bäumen steht das Neue Schloß. Diese repräsentative Verbindung zwischen Schloßplatz und Charlottenplatz bekam ihren Namen von der 1775 bis 1782 erfolgten Auffüllung des Grabens und Einebnung des Geländes entlang dem Alten Schloß (1903).

Stuttgart, Pal 'ic b. Kaiser Wilhelrn-Dcnkmal

33. Der Karlsplatz mit dem Denkmal für Kaiser Wilhelm 1., großzügig angelegt, bot mit seiner Kastanienallee den Spaziergängern eine reizvolle Kulisse. Im Hintergrund sehen wir das Gebäude mit dem Königlichen württembergischen Innenministerium. Ein Bild, das auch zeigt, wie in der Mitte der Stadt gelebt, gewohnt, repräsentiert und regiert werden konnte, bevor das Kraftfahrzeug seine zerstörende Wirkung entfaltete. Das Denkmal ist das Werk von Prof. Ruemann und Prof. Thiersch, München. Es war von einem privaten Komitee unter Leitung des Geh. Kommerzienrates Gustav Siegle, später des Staatsrates von Pischek, initiiert und mit Hilfe umfangreicher Sammlungen und Spenden finanziert worden. Unter größtem Pomp fand am 1. Oktober 1898 in Anwesenheit Seiner Majestät des Königs die Enthüllungsfeier des Reiterstandbildes mit 'dern großen Kaiser des neu erstandenen Deutschen Reiches' statt (1906).

Köni" bau

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.Gruss aus STUTTGART

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34. 'Haben Sie schon gehört .. .', ein Schwätzchen auf dem Schloßplatz war gewiß eine willkommene Abwechslung beim Gang in die Stadt. Der Königsbau, 1857 bis 1860 von Hofbaumeister Leins erbaut, bildet den imponierenden Hintergrund für eines der beliebtesten Stuttgarter Bildmotive. Auffallend für den heutigen Betrachter wiederum die Beschaulichkeit und Ruhe in der Mitte der Stadt (1905).

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35. Straßenbahnen mit offenen Plattformen, eine mit Herrschaften besetzte Pferdedroschke und reich verzierte Kandelaber sehen wir hier auf dem Schloßplatz zwischen dem Hotel Marquardt (links) und dem Königin-Olga-Bau (rechts). Diese ausdrucksvolle 'Momentaufnahme' könnte an einem Sonntagmorgen entstanden sein (1900).

STUTTGART

er/ullga.t. (Partie am Bahnhoî),

36. Ein Bliek in die Schloßstraße abwärts zum Schloßplatz - so präsentierte sich die Stadt um die Jahrhundertwende dem Reisenden, wenn er aus dem Bahnhof (links) kommend ihren Boden betrat. Rechts im Vordergrund das 'Bahnhof-Hotel' von Oscar Heiler, dem Vater des bekarmten schwäbischen Schauspielers und Humoristen. Auf der gleichen Seite in Richtung Schloßplatz folgen das Hotel 'Royal' und das Hauptpostamt mit der Königlichen Generaldirektion der Posten und Telegrafen (1901 ).

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37. Hier der Bliek in die Schloßstraße und die Partie beirn Bahnhof von der Ecke des Königsbaues aus. Im Hintergrund in der Mitte ist der Friedrichsbau zu erkennen, dessen Theater als Operettenbühne und Variété noch heute einen legendären Ruf genießt. Willy Reichert eroberte sich dort die Herzen seiner Landsleute; ab 1. Oktober 1933 übernahm er zusammen mit Ernil Neidhardt als Direktor das Theater. Der Krieg hat vom Friedrichsbau, der auch als Konzert-Café und Restaurant bekannt und beliebt war, nichts übrig gelassen. (Urn 1905.)

38. Dieses Bild des bekarmten Alt-Stuttgarter Fotografenmeisters F. Brandseph zeigt den bogen- und säulenverzierten Eingang zum alten Bahnhof in der Schloßstraße. Die Hausecke links im Vordergrund gehört zum Hotel 'Royal', die Pferdedroschke verläßt eben ihren Standplatz vor der Hauptpost. Der älteste Teil des Bahnhofes rechts am Bildrand - war 1844 bis 1846 von Baumeister Etzel errichtet worden. Die neue Eingangshalle, 1867 eröffnet, galt als eine der schönsten in Deutschland. Die Architekten waren Morlok und Wolff (1900).

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