Stuttgart in alten Ansichten

Stuttgart in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Wolfgang Müller
Gemeente
:   Stuttgart
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2936-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Stuttgart in alten Ansichten'

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49. Viel hat sich bis Anfang der dreißiger Jahre in der oberen Königstraße auf den ersten Bliek nicht verändert. Auffallend allerdings die Boten des modernen Straßenverkehrs: Kraftfahrzeuge und ein Schutzmann mit Tschako, der sie dirigiert. Aber doch sind sie noch friedlich vereint auf Stuttgarts Prachtstraße; die Fußgänger, Pferdefuhrwerke, Straßenbahnen und Autos. Im Hintergrund erhebt sich der Turm des neuen Hauptbahnhofes. (Um 1930.)

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50. Im Zierrahmen einer Grußkarte sehen wir hier das 1460 erbaute alte Rathaus, das jedoch im Jahre 1824 einen größeren Umbau erfuhr. Auch in' den beiden kleineren Gebäuden rechts neben dem Rathaus befanden sich städtische Kanzleien (1899).

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51. 'Es war einmal!' So grüßte der 'einstige' Hansjörg eine Dame in Düsseldorf. Dazu malte er drei beziehungsreiche Kreuzchen über ein Fenster des Hauses links im Bild. Es war einmal, so hieß es auch bald mit dem alten Rathaus, das einem Neubau weichen mußte. Schon war begonnen worden mit dem Abbruch alter Häuser an der Hirschstraße (1898).

Stuttgart, Marktplate.

52. Die schmucken Häuser am Marktplatz fielen den Fliegerangriffen des Zweiten Weltkriegs zum Opfer. Im Haus Nr. 15 am linken Bildrand befand sich die Garnhandlung Adolf Neeff; das fachwerkähnliche Holzwerk wurde erst 1903 als Verzierung angebracht. Rechts daneben im Totalausverkauf kurz vor dem Abbruch die beiden Häuser der Wollwarenhandlung Richard Schaarschmidt. Das Geschaft der Brüder Landauer am Marktplatz NI. 17 führte Manufakturwaren (1905).

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53. Am 23. November 1898 war der erste Spatenstich für das neue Rathaus. Der Entwurf im flärnischneugotischen Stil stammt von den Professoren J. Vollmer und H. Jassoy, Bereits im Oktober 1901 konnte der rückwärts liegende Teil des Baues bezogen werden. Die feierliche Einweihung in Anwesenheit des Königs fand am 1. April 1905 statt. Die Geschäftshäuser auf der linken Bildseite bildeten den Abschluß des Marktplatzes gegen die Eichstraße (1906).

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Geissstrasse

54. Auf Initiative des späteren Ehrenbürgers Eduard Pfeiffer wurde 1866 der 'Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen' gegründet. Wichtigstes Ziel war der Bau von zeitgemäßen und gesunden Arbeiterwohnungen (Ostheim, Westheim, Südheim). Aber auch die von 1906 bis 1909 ausgeführte Altstadtsanierung, bei der siebenundachtzig baufällige Häuser aufgekauft und abgebrochen wurden, lag in den Händen dieser gemeinnützigen Einrichtung. Das Bild zeigt die nur drei bis vier Meter breite Geisstraße vor der Sanierung (1905).

55. Hier sehen wir die Geisstraße nach der Sanierung. Die Art der Altstadt-Erneuerung des Bereiches zwischen Hirschstraße, Marktplatz und Eberhardstraße hatte nicht nur Beflirworter. Die gewählte 'romantische' Lösung wurde teilweise heftig kritisiert und dabei beklagt, daß die Chance einer wirklichen Modernisierung verpaßt worden sei. Die Prädikate reichten von 'freundliches Wahrzeichen für Stuttgart' bis 'rnittelalterliche Kulissenschieberei'. Neu erstellt wurden 36 Neubauten mit Läden, Geschäftsräumen und 141 Wohnungen. Der gesamte Aufwand betrug über sieben Millionen Mark (1910).

56. Der Name der Steinstraße ist vermutlich auf ihr ehemaliges Steinpflaster zurückzuführen. Ein besonderes Kennzeichen dürfte dies jedoch nicht gewesen sein, denn auch viele andere Strafsen waren von dieser Beschaffenheit. Vielleicht war die Straße ganz besonders 'steinig', für Pferd und Wagen so schlecht zu befahren, daß sie dieses Prädikat erhielt. Die Straße führte von der Eberhardstraße in Richtung Marktplatz. Dazwischen lag jedoch, wie im Bild zu erkennen, die Häuserreihe der Küferstraße. Nach deren Abbruch wurde der Zugang und Durchblick frei zum neuen Rathaus und zum Marktplatz (1906).

57. Der Dorotheenplatz mit dem Markt im Vordergrund bekam seinen Namen nach der Herzogin Dorothea von Württemberg (1736-1798), der Frau des Herzogs Friedrich Eugen (regierend 1795·1797) und Mutter des Königs Friedrich von Württemberg. Die zum Marktplatz flihrende Münzstraße war benannt nach der dort von 1736 bis 1844 untergebrachten Neuen Münze. Rechts und links sieht man die Geschäftshäuser bekarmter und angesehener Stuttgarter Firmen. (Um 1910.)

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58. Der Geißplatz mit dem Hans im Glück-Brunnen war nach der Altstadtsanierung ein beliebtes Motiv. Diese Aufnahme zeichnet sich dadurch aus, daß sie auch die Menschen zeigt, wie sie damals auf den Straßen unterwegs waren. Links am Bildrand ist der Erker der damaligen Gaststätte zum Augustinerbräu zu erkennen, rechts erhebt sich der Turm des Eberhardbaues. In dem Haus mit dem Jugendstil-Giebel und den Arkaden hatte der Haus- und Grundbesitzerverein seinen Sitz. (Urn 1912.)

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