Warning: mysql_connect(): Headers and client library minor version mismatch. Headers:50156 Library:50527 in /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/database.req.php on line 15

Warning: session_start(): Cannot send session cookie - headers already sent by (output started at /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/database.req.php:15) in /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/require.req.php on line 2

Warning: session_start(): Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/database.req.php:15) in /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/require.req.php on line 2
Uitgeverij Europese Bibliotheek | Suhl in alten Ansichten | boeken | alfabetisch-overzicht
Suhl in alten Ansichten

Suhl in alten Ansichten

Auteur
:   Sybille Lewerken
Gemeente
:   Suhl
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5977-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Suhl in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

en und Ansichten

von Sybille Lewerken

ZALTBOMMEL/NlEDERLANDE

Zum Titelbild:

Marktplatz mit Domberg.

D ISBN 90 288 5977 2/ OP

© 1995 Europäische Bibliothek - ZaltbommellNiederlande

Nachdruck und Vervielfà1tigung jeglicher Art von Bild und Text nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlegers.

Vorwort

Der vorliegende Band enthält eine Auswahl von historischen Stadtansichten und Fotografien aus dem Bestand des Stadtarchivs Suhl. Vorgestellt werden neben kulturhistorisch wertvollen Bauwerken und Stadtteilen Suhls auch Gebäude, denen eine Bedeutung in der Geschichte dieser Stadt zukommt. Die Erläuterungen zu den Abbildungen sollen Wissenswertes vermitteln oder Erinnerungen an Bekanntes wachrufen. Nicht alles hier Gezeigte wird der Betrachter bei seinem Rundgang durch die Stadt wiederfinden, und wir werden gemahnt, Erhaltenes zu achten und zu bewahren.

Möge Ihnen dieses Buch die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten Suhls näherbringen und Sie anregen zu eigenen Erkundungen, bei denen wir Ihnen viel Freude wünschen!

Einleitung

Die Stadt Suhlliegt am Südwesthang des Thüringer Waldes im Tal der Lauter und Hasel, umgeben von hohen bewaldeten Bergen, dem Domberg (675,5 m), dem Ringberg (750,9 m) und dem Döllberg (675,5 m). Heute leben in Suhl über 54000 Menschen.

In einer Lehnsurkunde von 1318 wird Suhl erstmalig erwähnt. Die geographische Lage, die natürlichen Reichtümer wie Erzvorkommen, Salzquellen und Holz waren günstige Voraussetzungen für die Entstehung des Ortes. 1445 wird Suhl zum ersten Mal als Flecken bezeichnet und erhält 1527 durch den Grafen Wilhelm VI. von Henneberg städtische Rechte. Kaiser Karl V. erteilte Suhl im Iahre 1544 ein erweitertes Iahrmarktsprivileg, zugleich wird Suhl Vogtei für drei Verwaltungsbezirke.

Bereits im 16. Iahrhundert wird die Salzgewinnung wegen des geringen Salzanteils im Wasser und des hohen Holzverbrauchs beim Sieden eingestellt. Hingegen standen der Eisenerzabbau und die Eisenverhüttung in voller Blüte, was die Herausbildung und Entwicklung eisenverarbeitender Gewerke in besonderem Maße beförderte. Plattner, Schlosser, Windenmacher und Sporer werden bereits im 15. [ahrhundert ausdrücklich erwähnt; die ersten Büchsenmacher, vornehmlich aus dem süddeutschem Raurn, siedeln sich um 1535 an. Das am Ort erzeugte weiche, gut schmiedbare Eisen eignete sich hervorragend für die Her-

stellung von Handfeuerwaffen, und das Bûchsenmacherhandwerk entwickelte sich rasch zu einem dominierenden Gewerbe. Suhl galt über viele Jahrhunderte als die Waffenkammer Europas. 1563 erhielten die Büchsenmacher gemeinsam mit den Schlossern, Sparern und Windenmachern ihre erste Innungsordnung. Erwähnenswert ist die in ihrer Art wohl einmalige Beschießordnung von 1665.1893 erhielt Suhl eine staatliche Beschußanstalt.

Neben der Handfeuerwaffenherstellung war die Barchent- und Leinenweberei über lange Zeit bedeutend für die Stadt. Bereits 1548 gründete sich eine Leineweberzunft. Dieser einst blühende Erwerbszweig zerfiel gegen Ende des 19. Jahrhunderts. fin Verlauf der Industrialisierung in Deutschland erfolgte auch in Suhl die Gründung von Waffen- und metallverarbeitenden Fabriken. 1861 entstand die erste Suhler Porzellanfabrik. Um die [ahrhundertwende gab es in diesem Industriezweig zeitweise mehr als 1 200 Beschäftigte. Das weithin begehrte Suhler Porzellan wurde in großen Mengen bis nach Amerika exportiert. Die Baugeschichte der Stadt ist nur lückenhaft darstellbar. Bei den Stadtbränden von 1590, 1634 und 1753 wurde der überwiegende Teil der meist im hennebergischen Fachwerkstil gehaltenen Häuser vernichtet. Die hieraus resultierende Wohnungsnot zwang die Bürger zum raschen Wiederaufbau. Aufgrund einer um 1753 erlassenen sächsischen Bauregulation

über Gebäudehöhen, Gesimse und Dachformen wurde im Stadtkern eine gewisse architektonische Geschlossenheit erreicht.

Das älteste Suhler Wappen, das noch im Besitz der Stadt ist, stammt aus dem Iahre 1530. Als Grundform für das Wappen wurde eine mittelalterliche spanische Schildform gewählt. Die Tinkturfarben sind in Rot, Blau, Schwarz und Grün gehalten. Auf dem in Silbermetall gehaltenen Wappen ist eine rote Burg mit zwei spitzbedachten blauen Türmen

dargestellt, zwischen denen eine schräg links liegende Hacke schwebt, deren Stiel eine Schuhsohle durchbohrt. Tor und Torflügel, Hackenstiel und Schuhsohle, Erzmulde und Dachkugeln sind goldfarben, die Toranschläge sind schwarz. Im geöffneten Tor steht auf grünem Dreiberg eine schwarze Henne. Die roten Mauerzinnen und Türme symbolisieren das

Stadtrecht, die auf dem Berg stehende Henne verweist auf die Zugehörigkeit Suhls zur GraßchaftHenneberg

2 Dieser Kupferstich mit barocken Ornamenten zeigt den Bliek auf die Stadt und den Domberg. Er wurde wahrscheinlich von J.G. Kolb nach 1739 gestoehen und stammt aus einem Suhler Gesangbuch des [ahres 177 7. In den Ornamenten ist das alte Suhler Stadtwappen eingearbeitet.

3 Über die Beziehungen des Suhler Stadtwappens zu den Wappen 'von Hook' gibt es keine eindeutigen Auslegungen. In diesem Kupferstich, der aus dem 'Eckardt'schen Tagebuch', Zittau, starnmt, wird Suhl in Verbindung mit der Allegorie Wasser gebracht. Er ist vermutlich 1781 entstanden.

4 Von diesem alten Steindruck, der die Stadt Suhl mit dem Domberg um 1700 zeigt, gibt es mehrere Ausführungen. G. Müller aus Suhl fertigte den Ursprungsdruck, der den 'Mitteilungen aus der Geschichte der Schulen in der Stadt Suhl' von Dr. Ferdinand Werther, Suhl, 1846, vorgeheftet ist,

5 Die Nordseite der Stadt Suhl ist auf diesem Kupferstich nicht exakt dargestellt. Die Ansicht läßt verrnuten, daß der Künstler in der Höhe des heutigen 'Himmelreichs' seine Vorlage fertigte. Der Stich stammt aus dem im Iahr 1811 verlegten Buch von Heinrich Anschütz 'Die Gewehrfabrik in Suhl' hrsg. von Wolfgang Krämer, Leipzig 1986.

6 Dieser Stich ist eine der schönsten Darstellungen der Stadt Suhl. Die Vorlage wurde von O. Wagner gezeichnet und von Martini in Stahl gestochen. Der Bliek von Süden schließt im Vordergrund eine Trachtengruppe und die Kartoffelernte ein. Wahrscheinlich wurde der Stich um 1838 gefertigt. Er ist in den 'Wanderungen durch den Thüringer Wald' von Ludwig Bechstein, Leipzig 1838, enthalten.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek