Sulzbach-Saar in alten Ansichten Band 2

Sulzbach-Saar in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Karl Ludwig Jüngst und Dieter Staerk
Gemeente
:   Sulzbach-Saar
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3737-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Sulzbach-Saar in alten Ansichten Band 2'

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59. Um den Neubau des neuen Knappschaftskrankenhauses in Sulzbach - hier die Ansicht von der Eingangsseite mit dem Bauschutt der abgerissenen Altbauten 1987 - gab es lange Verhandlungen zwischen Politik und Knappschaft. Die neue Klinik umfasste anfangs folgendeAbteilungen: Anästhesie, Augenheilkunde, Chirurgie, HNO-Krankheiten, Innere Medizin, Neurologie und Radiologie [Schell in in Ortschronik, S. 245-252]. Der Gegensatz moderner Krankenhausversorgung und -kosten und der Lage um 1900 < 19> wird deutlich in Zeitzeugenberichten von Klinikaufenthalten [Schell in Ortschronik, S. 251 ,Anm. 39J und [Familienbuch, Kap. 5.5].

60. Zum 'alten Krankenhaus' gehörte auch die kleine Leichenhalle, 's' Spatzeheisje', wie sie im Volksmund auch genannt wurde. Das Gebäude wurde 1868, also bald nach der Errichtung des Krankenhauses selbst, gebaut und diente als Totenkapelle. Es war aber auch ein Obduktionsraum darin enthalten. 1906 wurde eine Kapelle an anderer Stelle errichtet und dieses Gebäude für eine maschinelle Wascheinrichtung umgerüstet. Nachdem es zwischenzeitlich von der Stadt übernommen und in eine Sozialwohnung umfunktioniert worden war, wird es heute von dem Bildhauer Martin Steinert als Atelier undAusstellungsraum genutzt - eine wahrhaft wechselvolle Geschichte [B. Quack in VHS-Programm II/2000].

61. Der Sulzbacher Friedhof war im 19. Jahrhundert auch ein Raum der Selbstdarstellung für die führenden Familien des Ortes. Neben dem Grab der Vopelius ragt dabei die Grabstätte der Familie Zeitz im gotisierenden Stil hervor [Familienbuch, Bild 15 und Nr. 2293]. Vor dem Dreißigjährigen Krieg hatte Sulzbach einen Friedhofum die kleine Kapellenkirche <9,45> im Bereich Hauptstraße-Klosterstraße [Jüngst in Ortschronik, S. 73-77]. Nach derWiedergründung des Ortes 1727/28 wurden die evangelischen Sulzbacher in Dudweiler, die Katholiken in St. Johann beerdigt. Erst 1855 wurde ein 'Gottesacker' für Sulzbach und Neuweiler 'ober der Mühl' hinter dem Hessenland begonnen. Seither ist dieser Friedhof mehrfach (den Hang hinauf) erweitert worden. Die heutige Leichenhalle wurde 1952 errichtet. Altenwald-Hühnerfeld bekam seinen Friedhof 1895 und Neuweiler erst 1906 [Sasse in Ortschronik, S. 446-45 OJ

62. Das Gebäude des heutigen Arbeitsamtes Sulzbach wurde 1950 in Betrieb genommen. Vorläufer solcher heute geläufigen Arbeitsämter waren im ausgehenden 19 .JahrhundertVermittlungsstellen, die 'Arbeitsnachweise' genannt wurden. Erst 1916 wurde in Sulzbach eine solche Stelle (verwaltungsintegriert) eingerichtet. In der NS-Zeit war die Arbeitsverwaltung stark parteigesteuert und musste nach dem Zweiten Weltkrieg völlig neu organisiert werden, wobei Edmund Lauer (erster Beigeordneter der Stadt) die Leitung hatte. Der heutige Bau weist eine architektonische Besonderheit auf, die von dem Architekten Carl Hellbrück entwickelt wurde, das Sicherheitsbausystem 'Sibau' : Zum Ausgleich der damals noch stark wirkenden 'Grubensenkungen' wurden zwischen Keller und Erdgeschoss Spindeln installiert. Jede kleinste Senkung wurde seismographisch erfasst und gemeldet. So konnte der Hausmeister jederzeit geringe Abweichungen mechanisch ausgleichen. Bei größeren wurden systematische hydraulische Hebungen notwendig, um das Gebäude wieder zu 'richten'. Die erste war schon 1951 fällig, die letzte 1957/58, insgesamt um 1,50 m. All dies geschah ohne Störungen des Geschäftsbetriebes [Grieben in Ortschronik, S. 419-422J.

63. Wir sehen Prämienhäuser der' ersten Generation' in Altenwald in der Kolonie Seitersgräben <20>. Ziel der Bergbehörde war es, um die Mi

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