Telgte in alten Ansichten

Telgte in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Melchers
Gemeente
:   Telgte
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0822-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Telgte in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

49. Vereinte Kräfte versuchen um 1890 die hölzerne Stauwehrbrücke zwischen der großen Mühle und der Öl- und Walkenmühle instandzusetzen. Noch sollte es über dreißig Jahre dauern, bis die Holzbrücke in der Betonbrücke eine Nachfolgerin fand.

50. Die links gelegene Getreidemühle (Große Mühle) hat inzwischen ebenso ausgedient wie die flußabwärts rechts gelegene öi- und Walkenmühle. Die bisher beide Mühlen verbindende Holzbrücke wird 1925 durch eine Stahlbetonbrücke ersetzt.

51. Von den beiden Mühlen am Emstor hatte die alte Kleine Mühle ihren Standort auf der linken Seite des Wehrs am Dümmert. Um die Jahrhundertwende war sie so baufällig geworden, daß sie stillgelegt wurde. Die Sägemühle lag auf der rechten Uferseite. Sie brannte im Winter 1890-1891 ab. Aus welchem Grund sie nicht wieder aufgebaut wurde, ist heute nicht mehr festzustellen. (Nach einem Aquarell von Professor Determeyer, gemalt nach einer Fotografie aus dem Jahre 1875.)

52. Im Jahre 1902 wurde am Dümmert die neue Kleine Mühle auf den Fundamenten der abgebrannten Sägernühle errichtet. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb hier Friedrich Dunkel seine Handelsmühle. Mit ihrer Aufgabe war das Kapitel der Telgter Wassermühlen abgeschlossen.

53. Im Juli 1930 führt noch die hölzerne Brücke majestätisch über den Dümmert in den Pappelwald. Sie stand im privaten Eigentum der Anlieger Renger und Schräder. Außer ihnen hatten offiziell nur die Bauern Hobeling, Möllers und Brandhave ein Begehungsrecht. Um den privaten Charakter dieser Brücke zu dokumentieren, verschlossen die Eigentürner gelegentlich das kleine Brückentor. Der Zahn der Zeit hatte jedoch schon an ihren Fundamenten zu nagen begonnen. 1961 mußte auch sie der neuen Stahlbetonbrücke weichen, die dann von der Stadt errichtet wurde.

Telgte - Partie an der Ems Hochwasser - Paddelbootshäuschen

54. Wesentlich häufiger als heute führte die Ems in früheren Jahrzehnten Hochwasser. Nasse Füße scheinen die gar nicht sportlich gekleideten Mitglieder des Paddelclubs (PCT) auf der Terrasse des Bootshauses im Jahre 1926 noch nicht bekommen zu haben.

55. Arbeitspause beim Bau eines Dammes zum Schutz gegen das Hochwasser der Ems in der Nähe des Hofes Hobeling. Bagger und sonstige Maschinen waren 1930 noch unbekannt. Stattdessen wurden damals die Erdmassen von Hand auf die Lore geladen und mit '1 PS' bergauf bewegt.

Telgte Emspartie

mit dem .Steinernen Johannes-

56. Am Emstor grüßte das einzige in der Stadt befindliche Standbild des Heiligen Johannes von Nepomuk Einheimische und Fremde, die hier die Stadt verließen. 1928 wurde der 'Steinerne Johannes' im Zuge des Neubaues des Dümrnert-Durchlasses auf die gegenüberliegende Straßenseite versetzt. Nach einer mutwilligen Zerstörung durch unbekannte Täter ließ der Eigentümer das Standbild vor einigen Jahren entfernen.

Gruss aus Lelgte bei jYfünsftr

o. ebleioh Nacht., t)relu9Q '966

57. Ein Kahn bringt im Jahre 1905 weißgeschürzte Waschfrauen über die Ems zum Waschplatz. Auf dem westlichen Emsufer im Vordergrund lassen Hinterhöfe, Gärten und Gebäude noch nicht erahnen, daß hier einmal das Rathaus stehen wird. Im Hintergrund blickt St. Clemens mit seiner neuen und noch mit kleinen Türmchen bestückten Turmspitze über die Emsbrücke. Sie wird auf dem östlichen Ufer von einer großen Linde flankiert.

58. Zu einer Zeit, als Waschmaschinen noch unbekannt waren und noch eine reiche Fischfauna die Ems kennzeichnete, war der Flußlauf in Höhe des neuen Rathauses ständig ein großer Waschplatz. Von einem Ponton aus wurde in der ungetrübten Ems die Wäsche gewaschen, bevor an der gleichen Stelle in der Mitte der zwanziger Jahre das 'Waschhaus' errichtet werden konnte. Gelegentlich ging auch mal ein Wäschestück im wahrsten Sinne des Wortes 'baden', oder, wie es damals im Volksmund hieß, 'ab nach Papenburg'.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek