Templin in alten Ansichten

Templin in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Lutz Libert
Gemeente
:   Templin
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6389-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Templin in alten Ansichten'

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Einleitung

Als 'Perle der Uckermark' bezeichnen die Templiner voller Stolz ihre Heimatstadt.Andere uckermärkische Orte erheben ebenfalls den Anspruch auf diesen Ehrentitel. Ohne Zweifel haben auch die Mitbewerber Sehenswürdigkeiten und eine reizvolle Landschaft zu bieten, doch Templin darf auch offiziell den Zusatz 'anerkannter Erholungsort' führen.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes "Iemplyn' erfolgte im jahre 1270, der erste schriftliche Beleg als Stadt war 13 14. Doch die Entwicklung zur Stadt setzte bereits vor 1250 ein. Kolonisten besiedelten das ursprünglich von Slawen bewohnte Gebiet.

Der Ortsname ist vermutliche ebenfalls slawischen Ursprungs, archäologische Belege für eine slawische Siedlung im Stadtgebiet fehlen bislang aber.

Der Ortsname Templin tritt in Deutschland nur zweimal auf, neben der uckermärkischen Stadt führt ein inzwischen von Potsdam eingemeindeter Ortsteil den gleichen Namen.

Die günstige Lage am Schnittpunkt von Fernhandelsstraßen beförderte die städtische EntwicklungTemplins. Wald- und Gewässernutzung brachte der Kommune erhebliche Einnahmen, die für den Bau einer bedeutender Stadtbefestigung mit reprä-

sentativen Stadttoren und eine große Pfarrkirche verwendet wurden.

Mehrere Stadtbrände und Verwüstungen in Kriegen zerstörten die Stadt. 1944 und 1945 ging über die Hälfte der Gebäude in der Innenstadt in Schutt und Asche unter. Überdauert haben alle Zeitereignisse die mittelalterlichen Befestigungsanlagen.

Heute kann sich Templin rûhmen, eine der besterhalteten Stadtmauern in Nordostdeutschland zu besitzen, die nahezu vollständig in der ursprünglichen Form erhalten blieb.

Die industrielle Entwicklung des 19. [ahrhunderts blieb in Templin ohne großeAuswirkungen. Erst 1888 erhielt die Stadt eine Balmverbindung nach Löwenberg, bis 1899 folgten weitere Strecken nach Prenzlau, Fürstenberg und Britz bei Eberswalde. Mit dem Ausbau des Kanals vom Templiner See zur Havel 1894/95 konnten auch Dampfer aus Berlin die Stadt erreichen. Templin entwickelte sich seither zu einem beliebten Urlaubsund Kurort vor allem für Besucher aus Berlin.

Obwohl sich in Templin keine nennenswerte Industrie etablierte, warTemplin durchaus kein unbedeutendes Provinzörtchen. Von 1816 bis zur Bildung des Großkreises Uckermark 1993 war die Stadt Verwaltungssitz des Landkreises Templin.

Neben den Behörden nahmen etliche Bildungseinrichtungen ihren Sitz in der Stadt; so zog 1912 das Joachimsthaler Gymnasium aus Berlin nach Templin und eine Schule für Forstfachleute entstand. Hinzu kamen Erholungsheime, von denen das Erholungsheim der Postbeamten Erwähnung verdient.

In diesem Buch werden Ansichten aus der Zeit vor allem von 1895 bis 1930 vorgestellt. Eine Unmenge von Postkarten erschien in dieser Zeit. In einer Zeit, als der Fotoapparat noch nicht zur selbstverständlichen Ausrüstung eines Urlaubers gehörte, und es die Videokamera noch nicht gab, wurden Unmengen von Postkarten hergestellt, verkauft, an Freunde und Bekannte verschickt oder als Erinnerung mit nach Hause genommen.

Zum Wieder- und Neuentdecken möchte diese Auswahl anregen. Viel Freude bei dieser Reise in das alte Templin wünscht.. ..

Dr. Lutz Libert

1 Recht eindrucksvoll sind hier fünf Sehenswürdigkeiten Ternplins auf die Blätter eines Eichenzweiges gebracht. Neben der Feldseite des Berliner Tores sind das Rathaus, der Stadtsee und die Büste Kaiser WilheIms L zu erkennen. Um 1900 gab der einheimische Verleger W. Bethke diese Ansichtskarte heraus. Da die Rückseite nur für die Anschrift verwendet werden durfte, konnten Grüße nur rechts unter den Bildern geschrieben werden.

2 Eine beliebte Ansicht der Stadt war die vom Weinberg über den Stadtsee hinweg. Über die niedrigen Häuser hinter der Stadtmauer ragen nur links der Prenzlauer Torturm und rechts derTurm der pfarrkirche St. Maria Magdalena auf Die kleine Turmspitze in der Bildmitte gehört zu dem Rathaus.

3 Nahezu unverändert blieb der Standort des Fotografen für diese Ansicht. Der Weinberg führte ursprünglich seinen Namen zu Recht. Im Mittelalter verfügten die Templiner Bürger sogar über zwei Weinberge. Erst mehrere extrem kalte und lange Winter im 17. [ahrhundert brachten den Anbau zum Erliegen.

4 Das Stadtgebiet westlich des Marktes ist auf dieser Luftaufnahme zu erkennen. Die Turmspitze vorne rechts gehört zu dem Berliner Torturm. Gut zu erkennen sind die Stadtmauer mit den regelmäßig angeordneten Weichhäusern und das regelmäßige Straßennetz. 1944 und 1945 wurde über die Hälfte der Häuser in der Innenstadt im Krieg zerstört.

5 Nur der Wochen- und Viehmarkt belebte regelmäßig den Marktplatz. An anderen Tagen herrschte ein beschauliches Leben.

6 Das schmucke Rathaus entstand in den [ahren 1 746 bis 1751 auf den Fundamenten des im großen Stadtbrand 1 735 völlig eingeäscherten Vorgängerbaues nach Entwürfen des Baumeisters Karl Samuel Schmidt. 1944 wurde das Gebäude durch Bomben stark beschädigt, konnte aber bis 1966 in alter Schönheit wieder erstehen.

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7 Im jahre 1858 wurden rings um den Marktplatz linden gepflanzt. Die Häuser auf der anderen Straßenseite sind daher kaum zu erkennen und man vermutet das Rathaus in einem Park gelegen, nicht im Stadtzentrum. Das Denkmal erinnert an die Gefallenen aus dem Kreis Templin in den [ahren 1864 bis 1871.

8 Straßen haben oft ihren Namen geändert. So hieß die Berliner Straße lange Zeit Königsstraße. Links ist die Fassade des Rathauses von der Marktpromenade verdeckt.

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