Unna in alten Ansichten Band 2

Unna in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Unna
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2855-1
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Unna in alten Ansichten Band 2'

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Schulen

59. Auf Empfehlung der Unnaer Stadtverordneten hatte der Kreisausschuß 1913 beschlossen, in Unna eine Landwirtschaftliche Winterschule für den Kreis Hamm/Unna einzurichten, die noch im selben Jahr provisorisch im Hause Gabelsbergerstraße 28 eröffnet wurde. Bald aber schon wurde mit dem Bau eines eigenen Schulhauses an der Platanenallee begonnen, das im November 1915 eingeweiht wurde, Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude am 29. August 1941 durch Bomben schwer beschädigt und mit einfacher Dachkonstruktion wiederhergestellt. 1968 mußte es dann dem Neubau der Hansa-Berufsschule weichen.

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StädtisclJe RealsclJule

60. An der Bornekampstraße, 'im Vaerstschen Kampe, nahe dem Wassertore', hatte die evangelische Schulgemeinde 1886/87 dieses Schulhaus nach Plänen des Baurats Westphal aus Soest erbauen lassen. Nach der Weihe am 23. April 1888 bezogen zunächst die Rektoratsschule und Klassen der Elementarschule das Gebäude. 1893 übernahm es dann die aus der Stadtschule hervorgegangene Städtische Realschule. Ernst Hagen, Rudolf Quast, Waldemar Runge, W. Timmermann und Reinhard Effertz aus Unna sowie W. Schulte-Buxloh aus Bönen bestanden 1895 als erste an dieser Realschule ihre Reifeprüfung.

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61. Die Einrichtung eines Reform-Realgymnasiums im Jahre 1908 hatte die Aufstockung des zweistockigen Schulgebäudes am Bornekamp erforderlich gemacht. Die komplizierte Dachkonstruktion wurde später von einer einfacheren abgelöst. Nach Freiwerden des Seminargebäudes (II/63) wurden Gymnasium und Realschule 1927 dorthin verlegt, während dieses Gebäude dann vom städtischen Oberlyzeum, dem späteren Mädchengymnasium übernommen wurde. Nachdem das Madehen- mit dem Jungengymnasium zusammengelegt wurde, dient dieses Schulgebäude seit 1968 der Herder-Hauptschule.

62. Recht einsam noch nimmt sich auf diesem Kartenbild von 1911 der im selben Jahr errichtete Neubau des Königlichen Lehrerseminars an der lserlohner Straße aus. Beherrschend erhebt sich inmitten des Baukomplexes das Seminargebäude. Der linke Anbau mit dem Hauptportal enthält Turnhalle und Aula; im rechten Anbau befanden sich die Dienstwohnungen der Seminarlehrer. Gegründet worden war das Seminar im Sommer 1907 zur Ausbildung evangelischer Volksschullehrer und zunächst provisorisch in der Westschule an der Falkstraße untergebracht, bis es dann 1911 in dieses stattliche Haus umziehen konnte.

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63. Im Jahre 1912 war das Lehrerseminar um eine Präparandie, in der Volksschüler in zweijährigem Lehrgang auf den Seminarbesuch vorbereitet wurden, im nördlichen Anbau erweitert worden. Nach Aufhebung des Lehrerseminars 1925 wurde in dem Gebäude eine staatliche Aufbauschule, das heutige Ernst-Barlach-Gymnasium, eingerichtet. Zum 1. April 1927 bezog dann auch das Städtische Reform-Realgymnasiurn das Gebäude, das seit Februar 1928 die Bezeichnung 'Pestalozzischule' führte. Dieses Ansichtskartenbild, das die Schule von der Iserlohner Straße zeigt, wurde 1930 aufgenommen. Spätere Baurnaßnahmen, zuletzt die 1981/82 errichtete Sporthalle, verdecken inzwischen den Bliek auf den alten Schultrakt.

64. Um einen würdigen Festraum für Feiern von Schule und Stadt zu erhalten, hatte die Stadt Unna die Aula der Pestalozzischule 1940 zu einer, im Zeichen der Zeit gestalteten Feierstätte ausbauen lassen, wozu die Meisterschule des Handwerks in Dortmund die Entwürfe geliefert, das Unnaer Handwerk die Ausführung übernommen hatte. Die Saaldecke wurde dabei mit ineinandergreifenden Hakenkreuzen bedeckt, die Wände unterhalb der Decke mit Spruchbändern bernalt. Für die Hauptfront hatte der Dortmunder Bildhauer Becker einen goldbronzenen Hoheitsadler mit fünf Meter Spannweite geschaffen, der beiderseits von je fünf Fahnen flankiert war. Am 15. Februar 1941 wurde die Aula geweiht, Gut vier Jahre später, als amerikanische Soldaten im April1945 die Schule besetzten, wurden die Symbole einer nun untergegangenen Epoche beseitigt.

65. Eine Meisterleistung ist dieses Klassenfoto gerade nicht. Aufgenommen worden war es bei einem K!assenausflug 1947. Damals, während der Notjahre der Nachkriegszeit, freute man sich schon, einen überlagerten Film zu ergattern. Für die Dargestellten bietet es jedoch eine schöne Erinnerung an ihre Pennälerzeit. Zu sehen sind, vorn liegend, Willy Timm und der Berliner Gastschüler Großmann, hinter ihm kniend Karl von Werne, Ulrich Steemann, Klaus Sieckmann, Hans-Joachim Pohl, Ernst Lategahn, Kar! Johann Schnapauff und Alfred Schwab. In der hinteren Reihe stehen Horst Kroll-Bothe, Robert Kropp, Fritz Busch, nicht erkennbar, Hubert Rüsche, Studienrätin Anneliese Schmülling, unbekannt, Erich Werbinsky, Reinhard Westebbe, Günther Behrendt, Joachim Wippermann, Hans Beckschu!te und Henning Küstermann.

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66. Am 1. Mai 1897 ist dieses Schulhaus an der Oberen Husemannstraße für die Städtische Höhere Mädchenschule eingeweiht worden. Hervorgegangen war sie aus der 1862 von der Lehrerin Elfriede Brüggemann am Kirchplatz 7 begründeten Privaten Höheren Töchterschule, die 1894 von der Stadt Unna übernommen wurde. Wenige Jahre später konnte sie dieses Haus beziehen, wo sie sich bis 1911 zu einem Lyzeum, bis 1927 zu einem Oberlyzeum entwickelte. Nach Verlegung des Oberlyzeums 1927 in das Schulhaus an der Bornekampstraße, wurde dieses Gebäude von der katholischen Mädchenschule übernommen. Seit 1968 ist die katholische Katharinen-Grundschule darin untergebracht.

67. Dieses Gruppenfoto, das im Jahre 1919 aufgenommen wurde, zeigt das Lehrerkollegium des inzwischen zehnklassigen Lyzeums vor dem Schulgebäude an der heutigen Oberen Husemannstraße. In der vorderen Reihe sitzen von links nach rechts Johanna Neuhaus (K/20), Lyzealdirektor Dr. Wilhelm Stoecker, Luise Laffert (K/17) und Luise Böhrne (K/69). Hinter ihnen stehen, ebenfalls von links nach rechts, Käthe Wigger-Bartels, Antonie Nowotny, Clara Osterhaus, Fräulein Hahmann, Dr. Friedrich Keisker, Gertrud Wigger-Ribbert, Hedwig Seidenstücker und Johann Witzig.

68. Bei einer Theateraufführung zum Erntedankfest 1920 durch Schülerinnen des städtischen Lyzeums, das damals noch im Schulgebäude an der Oberen Husemannstraße untergebracht war, entstand dieses Foto von den Mitwirkenden des Geburtsjahrgangs 1903/04. Vorn auf dem Boden liegen Käthe Dern und Grete Knieper, hinter ihnen sind - von links nach rechts - zu sehen Hertha Schürmann, Martha Bellmann, Ottilie Jerrentrup, Magdalene Nase und Marie Vollmer.

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