Unna in alten Ansichten Band 2

Unna in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Unna
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2855-1
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Unna in alten Ansichten Band 2'

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69. Um 1928 entstand auf dem Schulhof der nun katholischen Mädchenschule an der Oberen Husemannstraße dieses Klassenfoto des Geburtsjahrgangs 1920/21. Vom knien Maria Busemann, Paula Bücker, Paula Gräwe, Ruth Hennecke, Adele Brahms und Elsbeth Justus mit Haarschleife. Hinter ihnen sitzen Anni Kaisen im Matrosenkleid, unbekannt, Annchen Hannes, unbekannt, Maria Kaiser, Hildegard Rebbert, Lisbeth Humpert, Leni Weber, Elisabeth Osthaus; in der dritten Reihe sind Esterhaus, Gertrud Dizioba, Lotte Rose, Jürgens, Anneliese Suntrop, Agnes Schnitger, Hanna Kullick, unbekannt, Elisabeth Floret, Gertrud Schledorn, Helene Brune, Irmgard Bolle; in der 4. Reihe Maria Roggenland, Ortrun Meinert, unbekannt, Buschulte, Luzie Müller, Erika Schopmeier, Cilly Thielemeier, Liesel Pähler und die Lehrerin Elisabeth Schulte. Ganz oben stehen Ilse Dieckmann, Adele Braam, Martha Recker und Toni Voß.

70. Das letzte Lehrerkollegium der Evangelischen Volksschule in der alten Heiliggeistschule an der Schulstraße 30 (I/47) zeigt dieses Foto aus dem Jahre 1920. Zu sehen sind darauf in der vorderen Reihe von links nach rechts Lehrer Hugo Trappmann, Rektor Konrad Schulz, Lehrer Karl Lindemann, in der hinteren Reihe die Lehrer Friedrich Schleef, Hermann Humme, Hohmann, Wilhelm Nölle, Hermann Jonas und Julius Göddenhoff, der ein bekannter Heimatforscher war und die Geschichte der Unnaer Volksschulen geschrieben hat. Mit nur einer personellen Veränderung übernahm dieses Kollegium 1929 den Schulneubau an der Herderstraße.

71. Als evangelische Knabenschule ist diese Schule mit Turnhalle an der Herderstraße nach Entwürfen des Il, Bürgermeisters Heinrich Krieger erbaut worden. Bei der Architektur sollte 'alles Übermoderne, das allzusehr dem Augenblicksgeschmack unterliegt und vielleicht schon morgen, ähnlich dem Jugendstil, als tote Formspielerei verurteilt wird, vermieden werden'. Nach einer Bauzeit von 13 Monaten wurde die Schule im September 1929 ihrer Bestimmung übergeben. 1968 wurde das bisherige Volksschulgebäude in den Bereich des Pestalozzigymnasiums mit einbezogen und baulich stark erweitert. Das Foto wurde 1929 aufgenommen.

72. Auf einem Ausflug des Geburtsjahrgangs 1926 der Herderschule entstand 1936 dieses Bild. Zu sehen sind vorn Hans Pinnow, Gerd Dröge, Siegfried Rentmeister, Werner Geitz, Karl-Heinz Bergmann, Ferd. Stephan, Karl-Heinz Krause; hinter ihnen Gerd Quast, Heinz Stratenwerth, Paul Höing, Karl-Heinz Knaack, Werner Fricke, Wilhelm Schrage, Rob. Klauschke, Ludwig Steinhoff, Erich Busch; in der 3. Reihe Friedh. Dohme, Walter Mertens, Helmut Steinhoff, Jost Jaeger, Hans Knieper, Horst Logar, K.-H. Hüsing, Rolf Heinrichsen, Erich HiIlen, Walter Bauschuß; in der 4. Reihe Wilh. Schroer, K.-H. Heese, Wilh. Kleine-Weischede , Konrad Schwarze, Friedh. Dunker, Lothar Eismann, Ludwig Schulte, Otto Posalla und in der letzten Reihe K.-H. Ribbert, Fritz Hussmann, Werner Schuch, K.-H. Kipphardt, K.-H. Hoffmann, Hans Wesner, Dietrich Behrens und K.-H. Oestrich. Rechts daneben steht Lehrer Hermann Jonas.

73. Als 1927 der Dortmunder Fotograf Kregeloh zur Hellwegschule nach Massen kam, um die Schulklassen zu fotografieren, erlaubten sich die Lehrer den Scherz, sich im Opel des Fotografen 'knipsen' zu lassen, zumal sich zujener Zeit ein 'Schulmeister' das Vergnügen eines eigenen Autos wohl kaum leisten konnte. Zu sehen sind links hinter dem Wagen der damalige Schulamtsbewerber Diedrich Bolte, Sohn eines Massener Kohlenhändlers, dann weiter nach rechts im Auto Rektor Karl Pickhan, Konrektor Wilhelm Hartlieb, am Steuer Heinrich Storkebaurn, hinter ihm stehend Hilfsschullehrer Ludwig Middendorf, dann Walter Ganske und, auf dem Kotflügel sitzend, Fritz Wolff.

Gastronomie

74. In den 'Altdeutschen Bierstuben' von Karl Kannegießer am Neumarkt (dem heutigen 'Meisterhaus') herrschte echte westfälische Gemütlichkeit. Das Fachwerkhaus des 17. Jahrhunderts (1/69) läßt sich seit 1723 im Besitz der Familie nachweisen, die neben der Schenkwirtschaft auch die Landwirtschaft betrieb, 1970 verkauften die Erben Kannegießers das Haus, das sich seit 1972 unter dem Namen 'Meisterhaus' als ein bauliches Schmuckstück präsentiert. Ein Stammgast widmete einst dem alten Kannegießer die Zeilen: Die Schänke ist ein Stück Geschichte / Von unsrer alten Heimatstadt. / Sie ist ein Blatt aus alter Chronik, / Wie Unna einst gelebet hat.

75. Dieses Haus Morgenstraße 1 ließ der Metzger und Wirt Robert Linder 1902/03 anstelle seines alten Fachwerkhauses erbauen. Der Konditor Erich Kunert eröffnete darin am 1. Mai 1903 ein Restaurant, erwarb später dann das Gebäude und baute es zu einem Hotel aus, das als 'Central-Hof" firrnierte. Nachdem die Unnaer Lindenund Adler-Brauerei, Tochter der Dortmunder Hansa-Brauerei, die Besitzung erworben hatte, wurde der Betrieb 1932 in 'HansaHotel' umbenannt. Um 1970 wurde die Gastronomie eingestellt und das Haus an einen Privatmann verkauft, der es liebevoll erneuerte und ihm - in Erinnerung an ein wesentliches Kapitel Unnaer Geschichte - den Namen 'Hansa-Haus' gab.

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GruB aus dem Café Runert, Unna Î. W.

76. Im Eingang seines Hauses an der Messener Straße 32 steht auf dieser um 1910 entstandenen Aufnahme der Gastwirt und Kinobesitzer Wi1helm Schmitz mit seinen beiden Hunden. 1889 hatte er die 30 Jahre zuvor von dem Bierbrauer Knieben erbaute Besitzung mit dem großen Gartengrundstück erworben und die seit vielen Jahren darin betriebene Gastwirtschaft übernommen. Im angebauten großen Saal (I/58) eröffnete er 1909 Unnas erstes stehendes Kino. Die tiefen Bier-Lagerkeller der früheren Brauerei Knieben waren im Zweiten Weltkrieg als öffentlicher Luftschutzraum benutzt worden.

77. Mit dem 'Neuen Theater' hatte der Gastwirt Wilhelm Schmitz am 7. November 1909 an der Massener Straße 32 das erste stehende Lichtspieltheater in Unna eröffnet, das man damals noch Kinematograph nannte. Diese Ansichtskarte zeigt den Zuschauerraum um 1920. Als Sitze dienten damals lange Holzbänke. Die in Mustern des Jugendstils gehaltenen Wandmalereien hatte der Unnaer Maler Wilhelm Balve gefertigt. Ein Filmbrand im August 1928 veranlaßte die Schließung des Kinos. Nach fast 20jähriger Pause erfolgte 1947 durch Wilhelm Höhmann, einem Enkel von Wilhelm Schrnitz, die Wiederöffnung des Kinos. Heute bietet hier das Höhmannsche 'Filmcenter Unna' mit seinen vier Kinos und 1 165 Sitzplätzen stets ein aktuelles und abwechlungsreiches Filmprogramm.

78. Im Gartenrestaurant der Wirtschaft Schmitz, Massener Straße 32, haben sich um 1930 Mitglieder des Kleinkaliber-Schießvereins beim Frühschoppen fotografieren lassen. Es handelt sich dabei - von links nach rechts - um Kaufmann Heinrich Pletz, Techniker Wilhelm Hollmann, Schlosser Franz Frohnes, Schlosser Heinrich Hollmann, sitzend Huthändler Lukas Müller, hinter ihm Schreinermeister August Knippel, Alfred Frohnes, Schlosser Paul Frohnes, Paul Mawick, Elektriker Wilhelm Niederstadt und, im 'Kieler Matrosenanzug', sein Sohn Dieter Niederstadt. Hier im Schmitzschen Garten befand sich auch ein Kleinkaliber-Schießstand mit 50-Meter-Bahn.

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