Unna in alten Ansichten Band 2

Unna in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Unna
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2855-1
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Unna in alten Ansichten Band 2'

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79. Der 'Kissenkamp' an der Hammer Straße gehört seit je zu den beliebtesten Ausflugslokalen der Stadt Unna, Schon in einem Nachweis der Unnaer Schankkrüge von 1818 ist der 'Kissenkämper' aufgeführt. Im 19. Jahrhundert gehörte er dem Dortmunder Rechtsanwalt Carl Derckmann, dann dem Fabrikanten Winter aus Kamen, die das Sommerrestaurant mit zugehöriger Gärtnerei verpachteten. 1888 schon galt der Kissenkamp 'wegen seiner schönen Lage' als 'ein sehr besuchter Vergnügungsort', der auch in der Königsborner Badesaison 'von den Curgästen sehr besucht' wurde, 1889 erwarb der Gastwirt Grundhöfer das Anwesen. Durch Heirat seiner Witwe kam es 1898 in den Besitz des Lehrers Ewald Langenoh1 aus Dahlbruch.

80. Gem nutzten die Besucher die Gelegenheit. vom Sonntagsausflug Freunden und Bekarmten einen Kartengruß aus dem 'Etablissement Kissenkamp' zu senden. Deshalb hielt der Wirt Ewald Langenohl stets eine Auswahl an Ansichtskarten bereit wie etwa die vorhergehende oder die hier abgebildete mit einem Bliek in das Gartenrestaurant, das sich bei schönem Wetter eines guten Zuspruchs erfreute. Die großen Bäume und die Gartenhalle spendeten angenehmen Schatten. Stolz präsentiert vorn im Bild ein Gymnasiast mit 'Pennäler-Mütze' sein neues Fahrrad.

Bad Königsborn

81. Versteekt hinter den Bäumen des Kaffeewä1dchens lugt auf dieser Karte von 1904 das Restaurant 'Kaffeehaus zur Luisenquelle' herver. Später wird es als Kaffeehaus 'auf dem alten Brunnen' bezeichnet. Hier war 1818 unter Nutzung alter Solebrunnen der Saline ein erstes Soleheilbad eröffnet worden, das im Gedenken an die Preußenkönigin 'Luisenbad' genannt wurde und bis um 1860 bestand. Als einziges Relikt blieb jenes Kaffeehaus erhalten, das die Gewerkschaft Königsborn erwarb und vom J ahrhundertbeginn bis um 1930 von dem Bahnbeamten a.D, Gottfried Böttcher, danach von Maria Niggemann bewirtschaftet wurde, Nachdem die Wirtschaft bald nach dem Krieg aufgegeben worden war, mußte das Gebäude 1980 einer Neubaumaßnahme an der Gabelsbergerstraße weichen.

Unna - Sladlmauer - Ev. lin .?? e

Parks, Denkmäler

82. Ungepflastert und unbebaut war die Strecke des Ostrings zwischen Morgenstraße und katholischer Kirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der alte, verfüllte Stadtgraben, einst Begräbnisplatz der Unnaer Judenschaft, wurde nun gärtnerisch genutzt. Romantisch und vom Efeu überwuchert erstreckt sich dahinter die alte Stadtmauer. Die weiß getünchten Fachwerkhäuser gehören zur Burgstraße. Es sollen noch einige Jahrzehnte vergehen, ehe diese Partie zum Stadtgarten hergerichtet wurde.

83. Einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aus den Krisenjahren nach dem Ersten Weltkrieg verdankt die Stadt Unna ihren, inzwischen durch Straßenausbau stark geschrumpften Stadtgarten am Ostring. Als erster Bauabschnitt war der zum 1914 geweihten Rathaus gehörige Garten in Notstandsarbeit von Erwerbslosen hergerichtet und am 19. September 1926 unter den Klängen der Kurkapelle Königsborn eröffnet worden. Bald wurden die angrenzenden Gärten von Holtzwart und Sümmermann zur Morgenstraße hinzugekauft und bis zum Sommer des nächsten Jahres ausgebaut, Diesen zweiten Bauabschnitt des 'Volksgartens am Friednch-Ebert-Ring', wie der Ostring damals hieß, zeigt die hier abgebildete Postkarte aus dem Jahre 1930.

84. Diese Pergola grenzte die beiden, auch gärtnerisch verschieden gestalteten Bereiche des Stadtgartens voneinander ab. Ursprünglich galt dieses gotisch anmutende Mauerwerk als Eingang zum ersten Bauabschnitt des Stadtparks. Wegen des dort zu errichtenden Gefallenen-Ehrenmals mußte es 1935 abgebrochen werden. Der über die Pergola hinausragende Pavillon stand im Garten der alten Burg, Burgstraße 8. Die Fundamentplatte davon ist heute noch verhanden. Durch das Baumgeäst schimmert rechts im Bilde das Dach des 1968 abgebrochenen Rathauses,

85. Zum Gedenken an die 489 Unnaer Gefallenen des EIsten Weltkrieges 1914-1918 hat die Stadt Unna im Stadtgarten dieses Ehrenmal nach einem Entwurf des Essenel Architekten Enseling erbauen lassen. Spenden aus der Burgerschaft hatten die Baukosten aufgebracht. In einem, von einer Bruchsteinmauer umzogenen Halbrund erhebt sich eine hohe Säule mit dem Relief auf das Lied vom guten Kameraden, das der Unnaer Bildhauer Heinrich Eekhardt geschaffen hat. Nach dreimonatiger Bauzeit fand am 22. September 1935 die Weihe des Ehrenmals unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt. Der ursprüngliche Denkspruch an der rechten Tafel 'Solange Deutsche leben, werden sie bedenken, daß dies einst Söhne ihres Volkes waren' wurde durch Ratsbeschluß vom 26. März 1947 gegen den heutigen ausgetauscht.

86. Der 60 Morgen große Kurgarten des Bades Konigsbom; so schrieb der Badearzt Dr. Carl Wegele schon zu Ende des 19. Jahrhunderts in einem Prospekt, bietet zunächst genûgend Raum, sicb in den schattigen Anlagen (mit den malerischen Baumgruppen, saftigen Rasenplätzen und kleinen Teichen) zu ergehen. wo jiir Ruhe

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