Unna in alten Ansichten Band 3

Unna in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Unna
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5118-4
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Unna in alten Ansichten Band 3'

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9. Diese Ansichtskarte aus der Zeit um 1915 zeigt einen Bliek vom Markt die Hertinger Straße hinauf. Auf der linken Straßenseite sieht man die Häuser Emil Altfeld, Metzgerei Carl Osterhaus und mit der Giebelfront die Gastwirtschaft von Karl Lueg, heute Seniorentreff 'Fäßchen', In dem großen Gebäude rechts, Hertinger Straße 1, das damals den Fabrikantensöhnen Max und Moritz Klönne gehörte, befand sich die Gastwirtschaft von Wilhelm Knieper, die dieser 1912 von Johann Terbeek übernommen hatte. Knieper belebte den Betrieb durch musikalische Aufführungen. Mitte der zwanziger Jahre pachtete Fritz Schewe das Restaurant; 1978 wurde das Gebäude abgebrochen, um Platz für einen Erweiterungsbau des Kaufhauses Schnückel zu schaffen, der nostalgisch mit Fachwerk verkleidet wurde.

10. Die Westseite der oberen Klosterstraße zeigte um 1935 noch ein geschlossenes Bild ohne Baulücken. Inzwischen sind einige der lehmverputzten Fachwerkhäuser gefallen. Links im Bild ist das im 19. Jahrhundert erbaute Kolpinghaus, zuvor Restaurant 'Zur Kaiserhalle' (11/58), zu erkennen. Es schließen sich an das Wohnhaus der Hebamme Maria Neuhaus, in welchem Fritz Meininghaus ein Friseurgeschäft betrieb, das heute von Günter Palm geführt wird. Das Wohnhaus darunter wurde 1966 abgebrochen. Im nächsten Haus, Klosterstraße 71, das 1989 gefallen ist, befand sich die Schenkwirtschaft von Johannes Kröger, in der mangels Platz für einen Tresen 'das Bier aus der Wand floß'. Das folgende giebelständige Haus bewohnten die Familien Frohnes und Hollmann. Weiter hinunter lebten die Familien Schmidt, Beinhauer , Crüll, Müller undNitz.

11. Als die Gerhart-Hauptmann-Straße noch Königstraße hieß, entstand um 1930 dieses Foto von ihrer westlichen Nordseite, die vor allern nach dem Zweiten Weltkrieg völlig verändert wurde. Links, im Haus Nummer 25 betrieb Martha Kuchowitz einen kleinen Lebensmittelladen; daneben Königstraße 23 verkaufte Emma Pinnow Weiß- und Wollwaren. Im dritten Haus mit der Straßenlaterne, das wie auch der dahinter liegende Rahlenbecksche Hof dem Braumeister Louis Drücke gehörte, hatte der Klempner Peter Hülsmann Wohnung und Werkstatt. Den Garten des Rahlenbeckschen Hofes schloß zur Straße die folgende hohe Mauer ab. Ganz rechts im Bild ist das Haus des Pferdernetzgers Emil Herming zu erkennen.

12. Einen Bliek auf die Einmündung des Klosterwalls in die Klosterstraße gewährt dieses um 1930 entstandene Foto. Links ragt das Haus Klosterstraße 16, das damals der Witwe Maria Risse gehörte, ins Bild. Dahinter ist das Wohnhaus der Hovemannschen Besitzung, Klosterstraße 19, zu sehen. Schon zum Klosterwall gehört das hinter dem schwarzen Bretterzaun gelegene Fachwerkhaus, das in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, am 20. März 1945, durch amerikanische F1iegerbomben zerstört wurde, wobei die fünfköpfige Familie Mau, von der 72jährigen Oma Dorothea bis zum kleinen, gerade zwei Jahre alten Heinrich, den Tod fand. Ganz rechts ist noch die Besitzung Knieper , Klosterstraße 17, zu erkennen.

13. Dieses, ebenfalls vor dem Zweiten Weltkrieg aufgenommene Foto zeigt einen Bliek hinunter in die von den Kriegswirren noch unversehrte Schäferstraße. Auf der linken Seite stehen nacheinander die Wohnhäuser Pieper, Emmerich, Fuhrunternehmung Alwin und Friedrich Grude, Bäckerrneister Wilhelm Roggenland, Josef Hoffmann, danach das hohe Haus des Lederhändlers Heinrich Ebbers. Auf der rechten Straßenseite sind erkermbar das Haus des Zigarrenfabrikanten Heinrich Kaufmann und anschließend, hinter dem Baum, das Wohnhaus des Viehhändlers Bernhard Selig. Die Schäferstraße mündet nach Norden in die Klosterstraße . Genau gegenüber stand die Schenkwirtschaft von Oskar Klinke.

14. Die Wasserstraße war einer der wenigen Unnaer Straßenzüge, die den Bomben des Zweiten Weltkriegs zum Opfer fielen. Dieses um 1940 aufgenommene Foto mit einer Gruppe der Fliegerjugend zeigt die Nordseite der Straße noch mit ihrer alten Fachwerkbebauung. Links ist das Gebäude der Farben- und Tapetenhandlung Carl Strathoff zu erkennen. Nach rechts schließt sich, Wasserstraße 4, das Friseurgeschäft Erich Borchert an. Im nächsten kleineren Gebäude betrieb der Holzschuhmacher Luhmann sein Handwerk. Das folgende Haus gehörte dem Klempnermeister Friedrich Hein; darin befand sich bis 1938 auch das Bettengeschäft von Ludwig Hellwig. In dem querstehenden Haus, Wasserstraße 12, war neben dem Fahrradgeschäft von Hugo Völkel eine Filiale der Konsumgenossenschaft Dortmund-Hamm untergebracht, während ganz rechts Hugo Müller eine Metzgerei betrieb.

Unna i. Westj.

Wasserstraße mit ev. Kirche

15. Um 1915 bot die Senke der Wasserstraße, die damals. von 1912 bis 1916, von der elektrischen Straßenbahn aus Dortmund weiter über die Iser!ohner Straße bis hin zum Schützenhof (Hellweg-Kasernejbefahren wurde, dieses Bild. Ganz links, unter dem Ober!eitungsbügel der Straßenbahn, steht das Haus des Metzgermeisters Hugo Müller, davor das Wohn- und Betriebsgebäude der Buchdruckerei Friedrich Wilhelm Rubens, Ver!ags des 'Hellweger Anzeigers und Boten'. Dahinter sind einige Häuser des Ulrichswalls zu erkennnen. Ganz rechts im Bild erscheint das im Ostring gelegene Wohnhaus des Rendanten Kar! Steinhoff. Die davor gelegene Grundstückseinfriedung gehört allerdings zur Besitzung des Sanitätsrats Dr. Kar! Friedrichs, Wasserstraße 26. (Vgl. IJ76, 77.)

16. Von ihrem Übergang in die Iserlohner Straße geht auf dieser Ansichtskarte von 1910 der Bliek die Wasserstraße hinunter. Links steht die Besitzung des Weinhändlers Friedrich Schürmann, dahinter, Wasserstraße 29, das Wohnhaus des Kaufmanns Emil Brutkuhl, Inhabers des Galanteriewarengeschäfts Fenner & Co an der Bahnhofstraße. Gegenüber auf der anderen Straßenseite ist ganz rechts das Wohnhaus des Architekten Paul Flügge zu erkennen, der durch zahlreiche Wohn- und Geschäftsbauten im historisierenden Stil das Bild der Stadt Unna mit geprägt hat. Daneben steht das Wohngebäude des Kaufmanns Karl Ruland, Mitinhabers des Textilgeschäftes Thöne & Ruland, Bahnhofstraße 3. Mit im Haus wohnte der GyrnnasialOberlehrer Dr. OUo Sölter.

UNNA

Iserlohnerstrasse

17. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Iserlohner Straße nur in ihrem unteren Teil bebaut. Auf der rechten Seite endete die Bebauung mit der Besitzung des Rentners Rudolf Lüling. Die Schillerstraße gab es noch nicht, weiter aufwärts war noch Gartenland mit senmalen Fußpfaden. Die Iserlohner Straße besaß zwar schon Entwässerungsrinnen, doch waren weder die Fahrbahn noch die Bürgersteige durch Pflasterung befestigt. Die beiden Knaben vor dem vorderen Baum geben sich durch ihre Mützen als Schüler des Reform-Realgymnasiurns, späteren Pestalozzigymnasiums, zu erkennen, dessen damals an der Bornekampstraße gelegenes Schulgebäude in dem kleinen Oval abgebildet ist (I/80, II161.)

ilnna

Bismarckstrasse,

18. Gewandelt hat sich nicht nur das Bild sondern auch der Name. Aus der Bismarckstraße ist inzwischen die Obere Husemannstraße geworden. Der Bliek geht auf diesem Bild von 1905 von der Bahnunterführung die Straße hinauf. Der heute stark befahrene Beethovenring fehlt noch; das spätere Straßengelände wurde als Ackerland genutzt. Rechts erhebt sich das 1897 errichtete Gebäude der Städtischen Höheren Mädchenschule, der heutigen Katharinen-Grundschule (IIJ66). Dahinter steht das Wohnhaus der Familie Kurmann, Bismarckstraße 8. Es folgen das 1900 erbaute evangelische Gemeindehaus mit 'Herberge zur Heimat' (IIJS7), das 1988 abgebrochen wurde, um Platz für das neue 'Haus der Kirche' zu schaffen. Links im Hintergrund ist eben noch das katholische Krankenhaus zu erkennen.

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