Unna in alten Ansichten Band 3

Unna in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Willy Timm
Gemeente
:   Unna
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5118-4
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Unna in alten Ansichten Band 3'

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69. Noch zur Mitte der fünfziger Jahre bot sich den Kindern mitten in der Altstadt Gelegenheit zu winterlichem Vergnügen. Vom Autoverkehr ungestört konnten sie auf der Eulenstraße einen Schneemann bauen. Selten geworden sind inzwischen aber auch die ihm als Augen, Mund und Knöpfe eingesetzten Steinkohlen. Mit der Sanierung dieses Stadtviertels sind um 1970 auch die hier abgebildeten Wohnhäuser der Eulenstraße gefallen.

Feste und Feiem

70. Bei einern 'Unterha!tungsabend zum Besten des Evangelischen Frauenvereins Unna am 18. Juli 1910, dem Vorabend des 100jährigen Gedenktages an den Tod der Königin Luise' tanzten 6- bis 9jährige Jungen und Mädchen ein Menuett in Trachten aus der Zeit von Königin Luise. Das Erinnerungsfoto zeigt vor Bertha Klicks als Königin Luise, soweit sie erkannt wurden, links mit überschlagenen Beinen den Knaben Schulz, kniend die Mädchen Wigger und Holtmann, dahinter Thea Ortlepp, sitzend Kar! Dreischer genannt Ebe!, Martha Bellmann; ganz links neben dem knienden Jungen Trude Lehmann, Hugo von Pastau, Mariechen Muth, davor Nanna Bremme und rechts daneben Hans Großebüter. Rechts neben der 'Königin' stehen in der oberen Reihe RudolfTreeck, Trude Niemeyer und Alfred Treeck.

71. Zu den geselligen Höhepunkten im Unna zu Beginn des 2D. Jahrhunderts gehörten die Jahresfeste des Musikvereins; Feste wie man sie heute nicht mehr zu feiern versteht. Bei dem dreitätigen 'Rosenfest von Nizza' 1912 (Kl64, 65) in dem mit '10 000 Rosen, Palmen und anderen Gewächsen feenhaft ausgestalteten Saale' der Drögesehen Tonhalle bot sich den Besuchern ein buntes Programm. Auf dem reichhaltigen Bazar mit Glücksrad, Schießbude und anderen Unterhaltungsständen fehlte auch nicht die Saalpost, bedient von den jungen Schalterdamen Hedwig Schnepper-Pötting, Friedchen Habbes, Emmi Quast und Erna Mattheus. Die vereinnahmten Postgebühren dienten wie auch der übrige Erlös des Festes zur Finanzierung der großen Chorkonzerte des Musikvereins.

72. Schützenfeste waren bei alt und jung gleichermaßen beliebt, und wie die Großen in ihren Vereinen feierten die Kleinen straßenweise ihre Feste (JI/120). Dieses Foto entstand 1925 beim Kinderschützenfest von Kletterpoth, Südwall und Eulenstraße. Um das Königspaar Erna Kracht und Fritz Redix schart sich das Gefolge: Vorn im schwarzen Anzug der kleine Placeck, weiter rechts mit Blumen Liese Placeck, dahinter Willi Eckey, weiter rechts mit Finger an der Nase Dorchen Sieger, rechts daneben Hermann Schoeps, darüber mit Papierhelm noch ein Placeck und ganz rechts Leo Jürgens. Hinter dem kleinen Placeck steht im Matrosenanzug Hans Jürgens, weiter links im dunklen Anzug Hans Konze, daneben Adolf Redix. Links neben der Königin steht Else Bange, weiter links Lenchen Schwarz.

73. Zum 'Rotkreuztag 1932' hatten die Unnaer Veranstalter einen Kinderkorso durchgeführt, an dem sich über fünfhundert Kinder mit ihren geschmückten Puppen- und Bollerwagen, Fahrrädern und Rollern beteiligten. Vom Treffpunkt an der Friedrich-EbertStraße bewegte sich der Zug zum Schützenhof. Unser Gruppenbild zeigt von links: Hans Schäfer, Rudi Münstermann, Karl Leege und Heinz Ludowig; im Bollerwagen Friedhelm Uffelmann, Liesel Ludowig und Käthe Leege. Über dem Wagen erkennt man I1se Alberti, nach rechts im Matrosenanzug Rudi Ludowig, rechts dahinter Lilli Völkel, daneben das Mädchen Voß, davor lnge Lorey. Es folgen nach rechts mit Puppe Gertrud Ludowig, Magdalene Stiepermann, davor Willy Westermann, dahinter eine Zäntini, im dunklen Kleid Hilde John und ganz rechts Irmgard Buschmann.

74. Zur musikalischen Ausgestaltung der Betriebsfeste hatte die Belegschaft der Linden-Adler-Brauerei um 1930 eine eigene Werkskapelle mit buntem Instrumentarium zusammengestellt. Bei einer Konzertprobe entstand dieses Foto. Zu sehen sind darauf sitzend von links nach rechts die Orchestermitglieder Pöppinghaus, Richard Röthig, Arthur Vorberg, Kar! Schlarp, Jupp Pröpper, Fritz Dreischer mit Akkordeon, Harry Kählert, Fickermann und Otto Lüttgebüter; dahinter stehend Richard K1üting, Wilhelm Schliewe, Heinrich Nienhus, Fritz Suntrop, Karl Maas mit 'Teufelsgeige', Willi Witte, Werner Habbes und ganz rechts Heinrich Frenz.

75. Am 20. Juni 1926 feierte der Kutscher- und Fuhrmanns-Verein zu Unna, dem neben den Fuhrleuten nun auch die Berufskraftfahrer angehörten, sein 30jähriges Stiftungsfest. Damit verbunden war ein großer historischer Festzug durch die von Zuschauermengen dicht umsäumten Straßen der Stadt. Das Foto zeigt den Festzug mit den beiden Lastkraftwagen der Linden-AdlerBrauerei beim Einbiegen von der Gürtelstraße in die Massener Straße. (Vergleiche hierzu auch die Bilder 42 und 43.)

76. Zu einem Maiumzug Anfang der dreißiger Jahre rüstet hier die Bauunternehmung Gustav Schwager auf ihrem Lagerplatz am Kessebürener Weg den Festwagen. Pferde und Wagen hat der Fuhrunternehmer Heinrich Rüther gestellt und der Zeit entsprechend aufgeputzt. Die Bauarbeiter haben bereits auf dem Wagen Platz genommen. Davor posieren sich für das Foto links der Fuhrunternehmer Rüther, in der Mitte mit Gehrock und Zylinder Bauunternehmer Gustav Schwager und ganz rechts sein Sohn Wilhelm Schwager.

77. Fast zwei Jahrzehnte später entstand dieses Bild vom Maiumzug 1951. Die Parolen haben sich geändert. Die Folgen des Krieges verlangten nach einem sozialen Wohnungsbau. Der Belegschaft der Kreisverwaltung voran tragen zwei Lehrlinge das Transparent. Dahinter sind zu erkennen, ganz links mit Hut Erich Born, mit Sonnenbrille Rechtsrat Dr. Lothar Voit, davor Oberkreisdirektor Heinrich Bergmann und neben ihm Regierungspräsident Hubert Biernat.

78. Im September 1950 feierte die Stadt Unna ihre - urkundlich nicht belegbare - 700-Jahrfeier. Dazu waren an den Ausfallstraßen der Altstadt den mittelalterlichen Vorbildern nachempfundene Stadttore aufgebaut worden, wobei als Baumaterial anstelle des einstigen Bruchsteins nun leichte Heraklithplatten verwendet worden waren. Aus verkehrstechnischen Gründen hatte das Hertinger Tor einen vorgezogenen Standort erhalten; das Original hatte einst unmittelbar vor der Gaststätte Kannegießer ('Meisterhaus'), im Hintergrund des Bildes, gestanden. Rechts hinter dem Hertinger Tor stehen noch die Häuser Bäckerei Pape und Metzgerei Putz, die für den Bau des Verkehrsrings nach 1960 abgebrochen werden mußten. (V gl. II/116.)

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