Velbert in alten Ansichten Band 2

Velbert in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Arno Syring und H. Serfort
Gemeente
:   Velbert
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2773-8
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Velbert in alten Ansichten Band 2'

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EINLEITUNG

Nachdem vor einigen Jahren der erste Band 'Velbert mit Langenberg und Neviges in alten Ansichten' erschien, fand er bei der Bevölkerung der Stadt reges Interesse. Die alten Ansichten waren damit aber noch nicht erschöpft. Vor einiger Zeit bat mich der Verlag ihnen bei der Herausgabe eines zweiten Bandes behilflich zu sein, da ich schon seit Jahren Ansichtspostkarten meiner Heimatstadt zusammentrage. Aus der Fülle des Materials ist der zweite Band, diesmal nur vom alten Velbert in den Grenzen bis 1975, entstanden.

Ansichtspostkarten wurden in Velbert vermutlich erstmals um 1895 verkauft, zunächst als gezeichnete Karten, die meistens die Ansichten größer und bedeutender wiedergeben als es in Wirklichkeit der Fall war, dann schwarzweiße Fotokarten die zum Teil auch koloriert wurden, um 1960 setzte sich dann die FarbAnsichtspostkarte durch. Viele Motive findet man in abgewandelter Form immer wieder.

Waren es zu Anfang Amtsgericht, Rathaus, Kriegerdenkmal, Post und Wasserturm die abgebildet wurden, so kamen in späteren Jahren die neueren Bauten der Stadt hinzu, wie Freibad, Gymnasium, Kirchen, Saubrücke und 'moderne' Wohnhäuser und Straßenzüge. Von der Christuskirche gibt es mehr als fünfzehn verschiedene Ansichtskarten, gefolgt von der 'Alten Kirche' und St. Marien und immerwieder die Friedrichstraße als Haupteinkaufsstraße der Stadt.

Für den vorliegenden Band sind vorwiegend Ansichtskarten verschiedener Verlage bis 1945 ausgesucht worden. Auch einige Originalfotos wurden früher gerne als Ansichtspostkarten verschickt. Außerdem sind Aufnahmen dabei, die es Wert sind einmal einem größeren Kreis zugänglich gemacht zu werden. Bewußt habe ich andere Ansichten gewählt als im ersten Band, obwohl viele Objekte gleich sind. Es ist aber sicherlich reizvoll einmal eine gezeichnete Karte mit einer Fotokarte zu vergleichen oder mit späteren

Ansichten bauliche oder sonstige Veränderungen zu dokumentieren. Aus diesem Grunde wurden auch die Bilder nach Jahren geordnet, soweit es an Hand von Druckdaten, Datumsangaben im Inhalt oder Poststempel und sonstigen Vergleichen möglich war.

Der zweite Band soll eine Weiterführung vom Velberter Teil des ersten Bandes sein, wobei auf Wiederholungen von geschichtlichen Daten verzichtet wurde, nur wenn falsche Datumsangaben oder Beschreibungen vorlagen, wurden diese verbessert. Die jeweiligen Hinweise auf die entsprechenden Bilder des ersten Bandes dienen dieser Weiterführung und Richtigstellung, somit soll der Band ein Beitrag zur Velberter Heimatgeschichte sein.

Nochmals eine Beschreibung der Stadtgeschichte abzudrucken erübrigt sich, da dies im ersten Band und in vielen anderen Veröffentlichungen zu finden ist. Charakteristisch für die Zeit aus der die Ansichten stammen, ist die Werbung auf der Rückseite eines

kleinen Werbebildehens vom Westverlag Werbebilderdienst, Düsseldorf, mitdern bekannten Motiv der Saubrücke (Band l, Bild 88): Velbert, die niederbergische Industriestadt im Griinen, auf dem Bergrücken zwischen Ruhr und Wupper. Sitz der europäischen Schloß-, Schlüssel- und Beschläge-Industrie. Sehenswert das Deutsche Schloßmuseum. Im Stadtgebiet gepflegte Parkanlagen und Grûnflächen. Griingiirtel mit weiten Ackerfluren, Wiesen und Wäldern umschließen die Stadt. Vogel- und Wildpark im Eulenbachtal. Freibad inmitten des Städt. Herminghausparkes. Ausgangspunkt lohnender Wanderungen. In jeder Hinsicht giinstige Siedlungsgelegenheit. Reichsbahn-, Straßenbahn- und Kraftpost- Verbindungen mit Essen, Wuppertal und Düsseldorf

Arno Syring

Velbert im Jahre 1872

1. Gustav Kniprath zeichnete im Jahre 1925 die Stadt des Jahres 1872 so, wie er sic in Erinnerung hatte. Links die Straße nach Heiligenhaus. Durch die Senke floß die Uellenbeek vom Offerteich herkommend.

2. Aus kleinsten Anfängen entwiekelten sich in Velbert Schloßfabriken, die heute zu den bedeutendsten ihrer Art zählen. Dieses Fachwerkhaus mit der angebauten Schmiede stand bis vor wenigen Jahren noch an der Mettmanner Straße.

3. 'Velberter Schlotschmets' (1888). Der Gründer der Firma Wilhelm Karrenberg (WILKA) mit seinen drei Söhnen und Mitarbeitern.

4. Vor dem Kaiserlichen Postamt (heute Friedrichstraße 130) befand sich auch die Haltestelle der Personenpostwagen. 'Postkutschen' fuhren bis zum 31. Januar 1889 nach Neviges, 4. März 1899 nach Werden und 19. Oktober 1899 nach Heiligenhaus. Foto: 1892.

5. Die Anschriftenseiten von Ansichtspostkarten können auch recht romantisch sein (1896). Die Anschrift lautet: Liebe Deutsche Reichspost sende diese Postkarte an das reizende süße Fräulein Elfriede Beer in Velbert Rhld, Friedrichstraße No. ist nicht, Thiir 8 Zimmer links, im lila Sopha sitzend.

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6. Die bis heute älteste Ansichtskarte von Velbert (1896). Stolz war man auf die damals neuen Gebäude der Stadt. Das Rathaus, erbaut 1877/78, das Arntsgericht, die neue Post (1892), der Bahnhof (1887/88), das Krankenhaus (1885) und der Wasserturm am Berg (1890/91). Die Ansicht zeigt die Stadt vom Dalbecksbaum aus gesehen, an der Baumreihe links das Krankenhaus.

7. Neben Rathaus und Amtsgericht sind hier die' Alte Kirche', das Kriegerdenkmal und das damals gültige Wappen abgebildet (1897). Baulich hat sich bei der Poststraße wenig verändert. Die Häuser gegenüber der katholischen Kirche wurden abgerissen.

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8. Eine viel besuchte Ausflugsgaststätte an der Straße nach Tönisheide war der 'Bastersteich' in der Nähe der Angerquelle, heute noch im Besitz der Familie Tonscheidt. (Band l, Bild 3.)

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