Velbert in alten Ansichten Band 3

Velbert in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Arno Syring und H. Serfort
Gemeente
:   Velbert
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1987-0
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Velbert in alten Ansichten Band 3'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

EINLEITUNG

Der nunmehr vorliegende dritte Band 'Velbert in alten Ansichten' ist eine Weiterführung der Bände I und 2. Ebenso wie im zweiten Band habe ich bei den einzelnen Bildern wieder auf die entsprechenden Seiten der vorherigen Bände hingewiesen.

Manche Aufnahmen im vorliegenden Band sind vom gleichen Standpunkt aus gemacht worden, aber wie ich schon in der Einleitung des zweiten Bandes schrieb, sind Vergleiche immer recht aufschlußreich. Eine kleine Änderung des Bliekwinkels gibt oft Details wieder, die für den geschichtlich Interessierten sehr wichtig sein können.

Im vorliegenden Band sind Kleingrafiken enthalten, da auch sie Einblick in die 'Stadtlandschaft' geben. Diese Grafiken waren bei den Firmen sehr beliebt und zierten Rechnungen, Briefköpfe und Werbeanzeigen. Die Gebäude sind meist größer und imposanter dargestellt, als es in Wirklichkeit der Fall war. Die Erklärungen sollen wieder dazu beitragen Hinweise auf die neuere Stadtgeschichte zu geben. Absichtlich habe ich deshalb verschiedene Daten einfließen lassen.

Zum Schluß dieser Einleitung möchte ich einen unbekannten Gast zu Wort kommen lassen, der im Jahre 1903 Velbert besuchte und in der Kölnischen Zeitung folgendes schrieb:

BER GISCHE WANDERBILDER

Mir war viel Schönes vom Hespertal gesagt worden, und die beriihmte Schlosserstadt Velbert mochte eines kurzen Besuches wert sein.

Auf kahlen Höhen liegt die seltsame Stadt Velbert. Die Stadt war noch vor etlichen Jahrzehnten ein kleines Örtchen. Mit ihrer Erzeugung von Schlössern aller Art beherrscht sie heute den Weltmarkt. Sie hat das Gepräge einer viillig neuen, ja noch ganz unjertigen Stadt. Ein kleines geschlossenes Karree mit netten Hdusern im bekannten Stil einer sogenannten Renaissance, einstöckig und schmal, ist vorhanden. Weiterhin dehnen sicb längs breiter, weder gepflasterter noch asphaltierter Straßen niedere Arbeiterhäuser, mäßig große Fabriken, und aus offenen Fenstern sieht man in die Kontore und nimmt die Regale wahr, mit den zahllosen in Papier gewickelten Schlössersortimenten. Totenstille ist es in den Straßen, und aus Fabriken und Werkstätten klirrt und klingt es. Eine einzige Werkstätte, ein Ort, in dem man nichts kennt, nichts spricht als Geschäft, Arbeit, Lohn, ist dieses Velbert, das, mit der Welt nur durch zwei Kleinbahnen verbunden, doch mit dieser ganzen Welt lebhafte Beziehungen hat.

Arno Syring

Das Bildmaterial dieses Bandes stammt zum größten Teil aus der Sammlung Syring.

Dankenswerterweise wurde es von folgenden Sammlern ergänzt:

Gisela Homann Nr. 22,24,26,29,50,131,147,150 Wilhelm KrämerNr. 51,69,134,139,151

Franz Nobach NL 48,81,98,118

Friedrich Piefer Nr. 23,95, 130

Eduard Schulte Nr. 1,2,3,4,5, 11, 13, 27, 32,33, 35,38,39,41,68,153

Heinrich Siekmann Nr. 135, 148

Adolf Spinka Nr. 43,49,55,59,61,117,146 SWTollesNr. 17,138,142,152

Ernst Vogelskamp Nr. 104, 105, 124, 125, 140, 141 K. Wiehoff Nr. 30, 31

Lea Zanger Nr. 96, 97

1. Dort, wo heute die Alte Kirche steht, befand sich seit dem 11. Jahrhundert die Kapelle der heiligen Ida beziehungsweise ab 1560 die Kirche der evangelisch-lutherischen und reformierten Gemeinden Ve1berts. Zeichnung:

Eduard Drinkmann nach Angaben von Eduard Schulte, 1939. (l-45, 46; 2-151)

-~

"-L~~ .....

2. So könnte es um 1800 in Velbert ausgesehen haben. Gemälde von E. Drinkmann nach Angaben von E. Schulte, 1939.

3. Ebenfalls auf einem Gemälde von E. Drinkmann nach Angaben von E. Schulte sind die Häuser an der Essen-SolingerStraße um 1870 abgebildet. Die Lage der Häuser 3-11, 1-38 und 1-47 ist gut zu sehen.

4. Aufgrund von Nachforschungen entstanden 1939 einige andere Zeichnungen des alten Velberts, 'Im Gaddum' war die Bezeichnung für die Häuser an der rechten Ecke der heutigen Friedrichstraße und Kolpingstraße. Zeichnung: E. Drinkmann nach Angaben von E. Schulte.

- ---

_._f

.Ó:«:

.;

? J ?? ,).

5. Die Häuser an der Alten Kirche haben zum Teil noch bis vor einigen Jahrzehnten so dort gestanden. Zeichnung: E. Drinkmann nach Angaben von E. Schulte, 1939. (1-48, 52; 2-23, 36)

SCRLOSSFABRIK.

Gies erei von beste:n schmiedbarer.

Eisenguss.

IQ s..o.mm lieber.

EI EX·. STAHL· a n d )IE SIXGWAAREN

6. Rechnungskopf der Firma Gebrüder Tiefenthai ab 1890 mit der Fabriksansicht an der Ecke der heutigen Sternbergstraße und Mittelstraße. (3-85)

7. Briefkopf der Firma Robert Berninghaus & Söhne aus dem Jahre 1892. Die Firma befand sich ebenfalls an der Neustraße, der jetzigen Sternbergstraße.

KETïW1G

Schtoê Oen

8. Schloß Oef te an der Ruhr sowie die Honschaft Oefte gehörten bis zum 31. März 1897 zu Ve1bert. Der Besitzer Graf von der Schulenburg war bis zu diesem Zeitpunkt Mitglied des Rates der Stadt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek