Viechtach in alten Ansichten

Viechtach in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Pohl
Gemeente
:   Viechtach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5299-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Viechtach in alten Ansichten'

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17. Eine Postkarte besonderer Art ist die obige, die vorn Verlag Xaver Stenzer herausgebracht wurde. Die Fenster und Türen der Häuser wurden vertieft, um einen plastischen Eindruck hervorzurufen. Das Bild des Marktplatzes hat sich seit 1905, als die Karte verschickt wurde, bedeutend geändert. Wohl steht das Rathaus, wenn auch das untere Stockwerk jetzt anders aussieht. Die Westfront des Marktplatzes mit dem Mädchenschulhaus hat ebenfalls sein Aussehen in der Zwischenzeit geändert. Das Schierlitz-Gasthaus (rechts) und der Torbogen daneben sind verschwunden. Die ganze Front ist neu gestaltet.

lJiechtach (Baçr. Wald)

Marktplatz

18. Eine andere Ansicht von dem Marktplatz bietet obige Ansichtspostkarte. Bemerkenswert ist der Laternenpfahl, war doch 1903 die elektrische Beleuchtung eingerichtet worden. Vor der Apotheke steht ein Pferdefuhrwerk, für heutige Zeit ein ungewohntes Bild. Die Apotheke selbst hat erst zwei Stockwerke (Bildrnitte). Um den Markthrunnen sind hohe Bäume postiert. (Verlag A. Kratzer, Viechtach.)

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19. Diese Karte vom 'Neuen Schulhaus' wurde vom Verlag Xaver Stenzer herausgebracht. Das Knabenschulhaus war in den Jahren 1903-1904 errichtet worden. Kurz nach Fertigstellung wurde diese Karte in den Handel gebracht. Die Gartenmauer vor dem Schulhaus, ebenfalls 1904 errichtet, besteht nun nicht mehr und hat Parkplätzen weichen müßen. Auch die Baumallee davor ist nicht mehr vorhanden.

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20. Eines der beiden Tore, die von den früheren vier Toren übrig geblieben waren, es wurde 'Wintertor' oder 'Mönchshof-Tor' genannt. Wintertor deswegen, weil sich darin das Uhrengeschäft Winter befand, Mönchshoftor, weil hier die Mönchshofstraße begann. Im oberen Stockwerk wohnte einst der Marktdiener. Das Foto zeigt den Bliek gegen die Mönchshofstraße. Hinter dem Pferdefuhrwerk ist auch bereits ein Auto erkennbar. (Foto Popp.)

21. Das 'Wintertor' von der anderen Seite, gegen den Marktplatz zu. Der beginnende motorisierte Verkehr ist aus dem Schild rechts erkennbar: 'Auto u. Motorrad Reparaturwerkstätte Jakob Reitmeier'. Hier ist nun die Eisenhandlung Herold untergebracht. Das Mönchshoftor mußte 1945, wie bereits angegeben, ebenso wie "das Kreuzbergtor, niedergerissen werden, da bei der Besetzung des Ortes durch die Amerikaner die schweren Panzer nicht durchkamen. (Die Aufnahme stammt aus dem früheren Fotoatelier Amberger, Viechtach.)

22. Das Kreuzberg- oder 'obere" Tor stand in der Linprunstraße, der früheren Seifensiederstraße. Das Bild zeigt den Bliek gegen den Kreuzberg zu. Das 'Semmler-Haus' links steht zwar noch, ist aber dem Abbruch geweiht. Das Gebäude rechts wurde durch einen Neubau ersetzt. Im Turm selbst waren zwar Wohnungen, aber keine Geschäfte untergebracht. (Foto Michael Popp.) Die beiden anderen Toren, die aber schon in früheren Zeiten verschwanden, waren das 'Kandlbachtor' am Beginn der 'Trumbäckhöhe', der jetzigen Mussinanstraße, und das sogenannte 'SchlößI' in der Bäckergasse.

23. Das Konditorei-Café 'Klingseisen' in seinem alten Zustand. Das Gebäude wurde vor einigen Jahren abgerissen. Der Neubau paßt sich gut in das frühere Ortsbild ein. (Privatfoto.)

24. Das 'Fritzen-Schuster-Häusel' in der Linprunstraße war eines der ältesten Wohngebäude, das an die zweihundert Jahre gestanden haben mag. Erst bei dem Abbruch vor einigen Jahren kam zum Vorschein, daß es vollkommen aus Holz gebaut war. Die Außenfronten hatten über das Balkengeftige einen Verputz erhalten. Das Haus hatte ganz niedrige Stuben, wie aus den kleinen Fenstern ersichtlich ist. Es mußte dem Neubau des Möbelgeschäftes Georg Niederrnayer weichen. (Privatfoto.)

25. Das frühere Krankenhaus, das aus einer Stiftung des Advokaten Maurer hervorgegangen war. Es war 1848 errichtet worden. Mit seinen Anbauten diente es später als Altenheim. Mit dem Neubau des St. Elisabethenheimes wurden die Gebäude abgerissen. An ihrer Stelle entstand der neue Kindergarten. (Privatfoto.)

26. Dieses alte Foto bietet eine Ansicht des Gasthofes Dischinger, wie sie sich in früheren Zeiten bot. Das Anwesen daneben mit dem Torbogen verschwand. Der Gasthof selbst wurde zu dem modernen Hotel Dischinger umgebaut. Die Personen auf dem Foto wurden angegeben mit Jean Kraus, Philomena Kraus, Emma Röckl, Herr Kosina, ein Malergehilfe, Luitgard Schafer, Vater von Herrn Dischinger und Kraus Hans (Dischinger). (Privatfoto.)

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