Viechtach in alten Ansichten

Viechtach in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Pohl
Gemeente
:   Viechtach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5299-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Viechtach in alten Ansichten'

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37. 'Gruss aus Viechtach-Kircheninneres' ist eine Farbpostkarte, die vorn 'Photographischen Atelier Hans Amberger, Viechtach i Wald' herausgegeben und nach 1900 verschickt wurde. Es ist noch der frühere Ba1dachinaltar ersichtlich, der 1872 von Schreiner Kohlhaupt in Steinweg geliefert worden war. Der Baldachin mit seiner Kasette ruhte auf gewaltigen Säulen und reichte bis an die Decke der Kirche. Ebenso sind die beiden Glasfenster mit dem heiligen Nikolaus und der heiligen Monika von Glasermeister Schneider aus Regensburg zu sehen, die nicht mehr vorhanden sind. Der Hauptaltar wurde 1921 durch den jetzigen Rokokoaltar ersetzt, die beiden Seitena1täre mit der Mutter Gottes (links) und dem heiligen Josef (rechts) wurden 1924 entfernt.

38. 'Gruss aus Viechtach.Pfahlkirchlein Sckt.Antonius' nennt sich die Postkarte, die im Verlag A. Kratzer erschien und nach 1900 versandt wurde. Auf der Karte befindet sich die Kreuzigungsgruppe mit den Figuren aus Blech noch rechts von dem Kirchlein. Bei dem Ausbau der Kollnburger-Straße im Jahre 1967 mußte ein Teil des Felsens gesprengt werden, die Kreuzgruppe kam links neben die Kapelle. Das Kirchlein wurde 1683 errichtet, die Kreuzgruppe 1846. Die Blechfiguren wurden 1910 durch die jetzigen Figuren aus Holz ersetzt.

39. 'Gruss aus Viechtach.Antoniuskapelle', ebenfalls im Verlag A. Kratzer erschienen und 1904 verschickt, zeigt das vorherige Motiv von der anderen Seite. Zwischen den Kreuzen befinden sich noch die Blechfiguren der Mutter-Gottes und der heiligen Magdalena, die bei der Neugestaltung der Gruppe im Jahre 1910 nicht mehr aufgestellt wurden.

40. Die Kreuzwegstationen, die gleichzeitig mit der alten Kreuzgruppe im Jahre 1846 errichtet worden waren, standen früher entlang der Straße nach Kollnburg. Dahinter ist die neue Kreuzigungsgruppe aus dem Jahre 1910 ersichtlich. Im Zuge des Ausbaus der Kollnburger-Straïse wurden die Kreuzwegstationen entfernt und entlang des Pfahl-Wanderweges links von der Kapelle aufgestellt. Die Verlegung wurde durch das Straßenbauamt Deggendorf durchgeführt, (Privatfoto.)

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41. Die Postkarte 'Gruss aus Viechtach-Kapelle Distelberg erschien in A. Kratzer's Buchbinderei, Viechtach und wurde 1903 zum Versand gebracht. Neben der früheren Gestaltung des Kircheninneren und des Brunnens am Marktplatz ist von besonderem Interesse die Distelbergkapelle in ihrer ursprünglichen Forrn. Sie wurde in den letzten Jahren durch den Volkstrachtenverein 'Waldler' restauriert. Das Kreuz rechts vor der Kapelle ist nicht mehr vorhanden.

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42. Über das kulturelle Leben in Vlechtach um die Jahrhundertwende gibt obige Postkarte Aufschluß, die im Verlag Hans Amberger, Vlechtach erschien und 'Carneval19û9 - Reifschwungruppe-Turnverein Vlechtach e.V.' betitelt ist. In dem in Gabelsberger Stenographie verfaßten Text ist auch der Satz enthalten: 'Am Fasehingstag wurde der Schäfflertanz gemacht, Franz ist auch dabei gewesen'.

43. Der Vorläufer des heutigen Liederkranzes war der Musikverein, der neben Konzerten auch mit Operettenaufführungen an die Öffentlichkeit trat. So wurde am Sonntag, dem 13. April 1883, im Saale zur neuen Post 'rnit neuen Dekorationen' das Charaktergemälde in drei Akten 'Die Geige' mit der Musik von Franz von Suppé aufgeflihrt. (Reproduktion Hermann Popp.)

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44. Auch für den Fremdenverkehr tat man bereits in früheren Jahren etwas. Davon gibt obige FotoPostkarte Aufschluß, die vom Verlag Hans Arrberger, Viechtach angefertigt wurde. Sie trägt den Vermerk: 'Viechtacher Hütte auf dem Distelberg-800 m hoch gelegen. Herrliche Aussicht auf den bayerischen Wald. I Stunde von Viechtach. Besitzer: Otto Lettl, Riedrnühle', Die Hütte auf dem Hausberg Viechtachs ist heute noch beliebtes Ausflugsziel für Einheimische wie für Feriengäste. Ihr Aussehen hat sich allerdings beträchtlich geändert. Die Terrasse vor der Längstseite ist verschwunden, die Hütte wurde aufgestockt.

45. Auch das Skifahren war bereits vor Jahrzehnten schon beliebt. Mittelpunkt war die 'Hütte des Viechtachter Ski-Vereins' auf dem Pröller. Auf der Postkarte, die das Fotohaus Hans Amberger, Viechtach, herausgebracht hatte, ist noch vermerkt: 'Herrliches Skigelände-Sprungschanze', Sie wurde auch 'Viechtacher Ski-Hütte' genannt. Die Sprungschanze besteht nicht mehr, die Hütte wurde weiter ausgebaut, der Besitzer wechselte,

46. Die erste Ski-Riege wurde vom Turnverein im Jahr 1929 aufgestellt, die das obige Foto zeigt, das von Michael Popp aufgenommen wurde. Der Wintersportverein Viechtach wurde erst später gegründet.

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