Viechtach in alten Ansichten

Viechtach in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Pohl
Gemeente
:   Viechtach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5299-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Viechtach in alten Ansichten'

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57. Die früheren Züge der Regentalbahn wurden durch kleine Dampflokomotiven gezogen. Sie wurden alle bereits aus dem Verkehr genommen, da Triebwagen und Dieselloks an ihre Stelle getreten sind, Im Bild einige ausrangierte Dampfloks der RAG. (Privatfoto.)

58. In früheren Zeit war die Eisgewinnung auf dem Schwarzen Regen eine wichtige Angelegenheit vor allem für die Gesellschaftsbrauerei. Das in großen Blöcken aus der Eisdecke des Flußes geschnittene Eis kam dann in den großen Eiskeller zusammen mit großen Eiszapfen, die künstlich auf hohen Holzgerüstet gebildet worden waren. Heute ist an die Stelle der natürlichen Eisgewinnung die elektrische Kühlung getreten. (Privatfoto.)

59. Wenn es aber im Frühjahr zu tauen begann, dann kam es immer wieder zu großen Eisstößen und Hochwassern durch den Schwarzen Regen. Die 'Baumhoelzl-Chronik' von Viechtach weiß davon manch Bedauerliches zu berichten, daß der Holzsteg weggeschwemmt wurde, die Eismassen gesprengt werden mußten, um dem Wasser einen Abzug zu verschaffen und dergleichem. Durch Stauanlagen im Schwarzen Regen sind in der letzten Zeit die Gefahren des Hochwassers weitgehend gebannt. (Überschwemmung bei der Schmausmühle.) (Privatfoto.)

60. Im Sommer aber, wenn das Wasser fiel, gab es an manchen Stellen eine Furt, Durch diese wurde dann mit Ochsengespannen die Heuernte an das ander Ufer gebracht, wie obige Aufnahme von der Furt in der Nähc des Alterberges zeigt. (Foto Michael Popp.)

61. Berühmt war Viechtach durch seine Mastviehmärkte. Bürgermeister Baumhoelzl berichtet in seiner Chronik, daß sie 'weit und breit renomiert und von den Metzgern aus München, Regensburg und der Oberpfa1z besucht wurden'. Rektorin Anna Lackerbauer schildert in ihrem Buch 'Viechtach im Wandel der letzten Jahrhunderte': Die Viehmärkte hatten aber noch um die Jahrhundertwende und in den folgenden Jahrzehnten einen derartigen Auftrieb aufzuweisen, daß nicht bloß der Marktplatz, sondern auch ein gutes Stück der' einmündenden Straßen davon bestanden waren. Das Bild zeigt den großen Viehauftrieb auf dem Marktplatz um 1900. Es ist in dem Buch von A. Lackerbauer enthalten.

62. Im Jahr 1856 wurde die Lederfabrik Kilger gegründet, die bis heute floriert. Im Bild ist eine Zeichnung der Fabrikationsgebäude wiedergegeben, die in dem Jubi1äumsbüchlein zum IOD-jährigen Bestehen des Betriebs im Jahr 1956 enthalten war. Die Umgebung der Lederfabrik Kilger hat vor allem durch den Bau der Umgehungsstraße einige Änderungen erfahren. (Reproduktion.)

fi~. 2.

leinbruch de. "Quarz chotterwerk s Viechtach" auf dem Pfahl bei Viechtach.

63. Einen wirtschaftlichen Faktor für Viechtach stellte auch das Quarzschotterwerk dar, von dem das obige Bild Stammt, das dem Büchlein 'Die Steinbruchtechnische Ausnutzung des Pfahlquarzes bei Viechtach in Bayern' entnommen wurde, erschienen 1928 als Sonderdruck der Fachzeitschrift 'Die Stein-Industrie' in Berlin. Das Quarzschotterwerk war im Jahre 1892 gegründet worden. Das Werk wurde 1911 von Anton Sporer übernommen. Der Abbau des Quarzes erfolgte von der früheren 'Galgenhöhe' aus vom stehenden Felsen. Bis der Große Pfah11939 unter Naturschutz gestellt wurde, waren bereits etwa sechzig Meter des Quarzfelsens abgebaut. Nunmehr erfolgt der Abbau in die Tiefe. (Reproduktion.)

64. Dem Fremdenverkehr diente auch das Elektroboot, das auf dern Höllensteinsee nach dessen Errichtung eingesetzt wurde und der 'Kraftwerk am Höllenstein Aktiengesellschaft Straubing' gehörte und betrieben wurde. Nunmehr verkehren nur mehr Ruder- und Tretbote auf dem etwa sechs Kilometer langen Höllensteinsee. (Foto Michael Popp.)

65. Links: reich entwiekelt war das Innungswesen der zahlreichen Handwerke, die in Viechtach betrieben wurden. Jede Innung hatte ihr eigenes Innungsabzeichen. Im Bild ist das Zunfzeichen eines Tuchschneiders wiedergegeben, das im Rötzerhaus an der Ecke Linprunstraße-Stadtplatz eingebaut war. Als das Rötzerhaus umgebaut wurde, wurde dieser Zunftstein auf die Terrasse des Hauses gestellt. Er soll einmal im Heimatmuseum seinen Platz finden. (Privatfoto.)

Rechts: berühmt war früher Viechtach durch seinen Flachsanbau und seine Leinenweberei mit den weitverbreiteten Leinenhandel, der bis nach Italien und die Schweiz führte, Bürgermeister Baumhoelzl berichtet, daß früher fast in jedem Haus in Viechtach ein Webstuhl stand. Im Bild ist so ein alter Webstuhl festgehalten, der im geplanten Heimatmuseum Aufstellung finden soll. (Privatfoto.)

66. Links: das Bürgertum hatte einen hohen kulturellen Stand in Viechtach aufzuweisen. Das beweist auch dieser Kachelofen. Er stand im sogenannten 'Laumerhaus' am Beginn der Paul-Maurerstraïse, das vor einigen Jahren abgerissen wurde. Der Kachelofen wurde sichergestellt und soll ebenfalls im Heimatmuseum wieder errichtet werden. (Privatfoto.)

Rechts: die Sicherstellung der Wasserversorgung in Viechtach war von jeher ein besonderes Anliegen der Gemeindebevollmächtigten. So wurde bereits 1857 der 'Pf1ügelwiesbrunnen' am Distelberg erfaßt und das Wasser in durchbohrten Holzröhren in den Markt hereingeleitet. Beim Bau der 'Industriestraße' vor einigen Jahren in das Industriegelände stieß man auf solche alte Wasserleitungsröhre, wie sie das Bild zeigt. Sie sollen in das Heimatmuseum aufgenommen werden. (Privatfoto.)

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