Vreden in alten Ansichten

Vreden in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Elling
Gemeente
:   Vreden
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6002-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Vreden in alten Ansichten'

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47 Erst im Iahre 1902 erhielt Vreden Bahnanschluß eine Stichbahn von Stadtlohn aus verband die Stadt mit der Strecke der Westfálischen Nordbahn von Borken nach Steinfurt. 1902 wurde das Bahnhofsgebäude eingeweiht. Der Bahnanschluß war von großer Bedeutung für die Vredener Textilbetriebe und vor allem für die Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft. Nach der Aufgabe des Personenverkehrs im jahre 1958 und mit der Verringerung des Frachtaufkommens hat man den Bahnhof 1983 schließlich abgerissen.

Ureden

Bahnhof der Westf. ordbahn.

48 Der Bahnhofvon Vreden von 1902 (rechts im Bild) mit der 1907 gegründeten Molkerei (links im Hintergrund) und der 1911 gegründeten Weberei CHV (Carl Hecking Vreden). Im Vordergrund die Lagerschuppen für Dünger bzw. Vieh der Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft und Bauholz der Sägemühle Wehling. Bahnhofstraße.

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49 Die heutige Gaststätte Euting an der Winterswijker Straße in der Nähe der 1955 erbauten Marienkirche harte früher einen anderen Besitzer. Sie firmierte als 'Gastund Schenkwirtschaft August Leiking'.

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50 Das St.-Antonius-Heim in Vreden-Köckelwick wurde 1908 als 'Katholische Arbeiterkolonie' eröffnet. Bis zu ihrer Vertreibung im [ahre 1938 durch die nationalsozialistischen Machthaber (die der Gemeinschaft zu diesem Zweck Sittlichkeitsdelikte unterstellten) wurde es von der Genossenschaft der Franziskaner aus Waldbreitbach geleitet. Sie kultivierten das sogenannte Köckelwicker Feld (bis 1913 bereits SO Prozent) und begannen mit umfangreichen Aufforstungen, die zum Teil als 'Provinzwald' bis heute bestehen. Das Antoniusheim - hier noch ohne die 1912 begonnene Kirche ist heute ein Altenheim, eine Einrichtung zur Wiederein-

gliederung sowie eine Übernachtungsmöglichkeit für Nichtseßhafte. Zu diesem Zweck sind Werkstätten und eine große Gärtnerei vorhanden.

St. Antoniusheim Vreden ~ .. W.

51 Diese Ansichtskarte mit dem hofseitigen Doppelgiebel des Schulzenhofes Röring wurde 1917 verschickt. Der Hofliegt am Stadtrand von Vreden an der Ottensteiner Straße. Er wurde 1899 erweitert und 1974 nach Ellewick ausgesiedelt. Der Hof dient seit 1981 nach einem vorsichtigen Umbau als Städtischer Bauhof. Der hofnahe Esch wurde parzelliert und mit Wohnhäusern bebaut. Straßennamen wie' Am Röringkamp' erinnern noch an den Hof.

52 Die alte evangelische Kirche an der Ecke Klosterstraße- Mauerstraße wurde 1859/60 imneoromanischen Stil an der Stelle errichtet, wo das 1811 abgebrannte Franziskanerkloster gestanden hatte. Der alte Bau wurde 1973 wegen Baufälligkeit durch ein modernes Gemeindezentrum mit Glockenturm ersetzt. Die kleine evangelische Gemeinde Vredens gehörte früher zur niederländischen Gemeinde Rekken, später zu Oeding und Ahaus. Durch den Zuzug von Ostvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Gemeinde aufüber 1 000 Mitglieder an und wurde 1953 selbständige Pfarre.

Ureden i. W.

EV8ng. Hird1~

53 [ohann Becking, genannt Rieks, zwischen Vreden und Zwillbrock fahrender Kaufmann und Eierhändler, ist hier in der Bauerschaft Zwillbrock mit seinem Säide1waagen unterwegs, der um 1950 bereits Gummibereifung hat. Auch andere Hausierer, Händler und Bäkker fuhren auf solche Weise längs de Buurn, wenn sie nicht auf Schusters Rappen oder mit dem Rad unterwegs waren. Sie boten Z.T. als Kiepenkerle Kurzwaren, Stoffe, Töpfe, Besteek oder Seife an. Auch manche Handwerker wie Uhrmacher, Wannenoder Kesselflicker machten es nicht anders. Für dieses ambulante Gewerbe brauchte man einen besonderen Gewerbeschein.

54 Ein LKW der Marke Vomag transportiert bald nach dem Ersten Weltkrieg Bahnstückgut (zum Beispiel Piepenkisten) für eine Textilfirma, Vreden liegt an der Baumwollstraße. Diese verbindet die - ehemaligen Textilstädte Bocholt, Rhede, Geding. Vreden, Gronau und Nordhorn, deren Textilfabriken in den letzten zwanzig jahren durch Billigimporte nach und nach zur Aufgabe gezwungen wurden.

55 Der Vredener Fuhrmann Arnold Bußmann steht mit seinem Lanz - einem vollgummibereiften Traktor, den er 192 2 gekauft hat - vor der Weberei Hecking in Stadtlohn. Er hat Stückgut geladen.

56 Hans Jasten (1905-1966) rnit seinem alten Bus. Die Firma hieß Engelbert Josten und war eigentlich ein Dachdeckerbetrieb. Die Busfahrten führten vor allem an Wochenenden zu Fußballspielen oder kirchlichen Veranstaltungen. Der Bedachungsbetrieb wird heute von dem Schwiegersohn Ievsek weitergeführt. In den dreißiger [ahren gab es noch kaum Individualverkehr. Auch fuhren weit weniger Busse als heute. Wer verreisen wollte, fuhr mit der Eisenbahn.

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