Vreden in alten Ansichten

Vreden in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Elling
Gemeente
:   Vreden
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6002-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Vreden in alten Ansichten'

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67 Zwischen Säen und Ernten gingen die Bauern und Bürger früher in das Torfmoor - Wäne genannt - zum Torfstechen. Es war eine mühevolle Arbeit, bei der mancher Schweißtropfen über das Gesicht rann. Die ganze Familie mußte helfen beim Abtragen, Wenden und Uptunnen der Torfstücke. Anton Derking, genannt Manns Tööne, aus Wennewick galt als tüchtiger Torfstecher. Hier sieht man ihn, wie er den Brenntorf in Haufen setzt immer aufLücke, damit der Wind die Stücke nachtrock nen kann. Vor dem Herbst wurde der Torf nach Hause geholt. Torf war neben Holz als Brennmaterial dringend notwendig, auch noch nach

1902, als die Eisenbahn die teure Steinkohle nach Vreden brachte.

68 Die Kinder der Familie von Schmiedemeister Degener, Vreden, im Iahre 1908 mit einem sogenannten Sportwagen. Alle sieben sind für den Fotografen herausgeputzt - ähnlich wie für einen Sonntagsspaziergang.

69 Diese Postkarte trägt den Vermerk: 'Verlag: Aug. Scholbrock, Vreden. Nachdruck verboten.' Die Georgschule lag arn Kirchplatz in Vreden gegenüber dern Iosefshaus, auf einem Grundstück, das vorher zur Propstei des Stiftes gehörte. Sie wurde 1893-1899 erbaut und ist nach dem ßau der Volksbank Vredenim]ahre 1970 abgebrochen worden. Heute finden wir an dieser Stelle einen Parkplatz für Kirchen- und Bankbesucher. Links vorn der Eingang zu Lübberings Garten und Scheune. Rechts das alte Haus der Bäckerei Geelink, daneben - im Bild nicht sichtbar - das ]osefshaus, ein Schwesternhaus, dessen Bil-

dungsarbeit besonders hervorgehoben werden muß.

70 Die 67 Jungen der städtischen Schule am Kirchplatz waren im [ahre 1912 eine vergleichsweise kleine Klasse. Sie stellt sich hier mit ihrem Lehrer Horstkötter aus Beckum dem Fotografen. Es gab in den einklassigen Landschulen auch Klassen rnit über 100 Schülern. Alte Schulfotos sind relativ häufig vorhanden. Sie sind auch heute noch zur EriImerung an die Schulzeit üblich.

71 Die alte Landschule der Vredener Bauerschaft Wennewiek wurde glücklicherweise irn Iahre 1932 von einer Lehrerin, die dort Vertretungsunterricht hatte, zur Erinnerung fotografiert. Die Schule war bereits 1836 als Einraum gebaut und 1895 mit einem Anbau versehen worden. Seither war der Klassenraum im modernen Anbau untergebracht, und der alte Teil wurde in Kohlenraum und Kartenzimmer unterteilt. Die Kinder trugen noch Holzschuhe, wenn sie nicht barfuß liefen. Die Jungen haben eine kurze Ponyfrisur, für die Mädchen (rechte Gruppe) ist die Schulschürze typisch.

72 Bei der Gesellschaft Erholung (hier um 1910) handelte es sich um eine Abendgesellschaft der Oberschicht. Als Mitglieder waren Fabrikanten und Kaufleute nicht aber Lehrer oder Beamte zugelassen. Das vereinseigene Haus befand sich in der Neustraße. Nach den Statuten aus dem Iahr 1862 hat sich diese Vereinigung aus den älteren Gesellschaften 'Verein' und 'Societas' gebildet. Als einziger Zweck wird in den Statuten von 1862 'gesellschaftliche Unterhaltung und gesellschaftliches Vergnügen' angegeben. Die Gesellschaft, die in den dreißiger [ahren von dem Fabrikanten August Huesker gefördert wurde, hat sich im

[ahre 1940 aufgelöst. Zehn Jahre später wurde der Tennisclub Rot-Weiß gegründet, der in Vreden als Nachfolger der Gesellschaft Erholung gilt.

73 Dieses Bild von dem Vredener Fotografen Eduard Kösters entstand zur Erinnerung an das Vredener Schützenfest 1921. Das Königspaar hieß in diesem jahr Georg Paffrath und Gertrud Wehling. Als Ansichtskarte wurde das Foto im gleichen jahr von seiner Schwester Hedwig an den Primaner Karl Terrahe im Internat Gaesdonck bei Goch/Niederrhein geschickt und mit zwei grünen 20-PfBriefmarken der Serie Germama freigemacht. Auch diesen Bereich hatte die Inflation bereits erfaßt.

Erlnnerung an das Vredener Schütz~nfes.l 192-1.

74 Krieger-Verein Vreden 1903. Neben den Schützenvereinen spielte der Kriegerverein nach dem DeutschFranzösischen Krieg 1870/71 in Deutschland eine große Rolle. Die Bismarcksche Zeit

war eine Zeit des blühenden Patriotismus. Der Verein der Kriegsveteranen richtete im Wechsel mit den Schützenvereinen alle zwei [ahre das Kriegerfest aus. Wie das Schützenfest hatte es den

Charakter eines Volksfestes. Die zweite Fahne des Kriegervereins Vreden mit der Datierung 1913 befindet sich als Leihgabe im HamalandMuseum.

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