Wadersloh, Liesborn und Diestedde in alten Ansichten

Wadersloh, Liesborn und Diestedde in alten Ansichten

Auteur
:   Siegfried Schmieder
Gemeente
:   Wadersloh, Liesborn und Diestedde
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0827-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wadersloh, Liesborn und Diestedde in alten Ansichten'

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Gruss aus LIESBORN

Kirch~

39. Diese Aufnahme zeigt von links das 1725 fertiggestellte barocke Abteigebäude, den um 1100 erbauten romanischen Turm und die im 16. Jahrhundert errichtete Abteikirche. Der alte Friedhof irn Süden der Kirche wurde bis etwa 1895 belegt. Auf unserem Bild ist der Friedhof noch in seiner ursprünglichen Gestalt zu sehen, ebenso links der einstmals romantisch wildbewachsene Pfarrgarten, der vor wenigen Jahren neu gestaltet wurde. Heute bilden Klosterflügel, Turm und Abteikirche den Abschluß eines großen Vorplatzes.

Aufnahme: Ph. Strieth, Lippstadt, 1915.

40. Gehen wir westwärts um die Klostergebäude herum, treffen wir auf den Mittelflügel der Abtei. Unsere Aufnahme zeigt diesen in einem noch ganz idyllischen Zustand: die Mauern sind von Efeu oder wildem Wein umrankt, Palmen zieren den Haupteingang. Auf dem Vorplatz wächst Gras, in dem Hühner nach Futter suchen. Rechts ist ein umzäuntes Gärtchen angelegt. Im Mittelflügel war bis 1931 die Verwaltung des Amtes Liesbom untergebracht. Weiterhin befanden sich darin die Wohnung des Amtmanns und des Lehrers, sowie die Knabenoberklasse.

Aufnahme: W. MiesIer, Lippstadt, 1925.

41. Der Abteiring vor fünfzig Jahren zeigt sich auf dieser Aufnahme in einem völlig anderen Aussehen: ein schmaler Weg führte zum Abteiplatz, ein großer Birnbaum vor Brunsteins Haus säumte links die Einfahrt zum Abteiring, Die hohe Mauer um den Pastoratsgarten verdeckt fast ganz die Fachwerkscheune aus dem Jahre 1721. Die gesamte Anlage war noch so ländlich, daß man sogar Heu mitten vor der Einfahrt in Pastors Garten ernten konnte. Die Linden der heutigen Zeit waren damals gerade angepflanzt, sie sind als kleine Bäumchen vor der Mauer zu erkennen.

Aufnahme: W. Miesler, Lippstadt, um 1928.

42. Unser Rundgang durch Liesbom führt uns weiter nach Norden. Auf diesem Bild haben wir einen Bliek von Nordwesten aus 'Pastors Wiese' auf die Abtei. Im Vordergrund liegt Baumhöfers Teich, auf dem noch viele Liesborner im Winter Schlittschuh gelaufen sind, und im Sommer haben sie an und in ihm gespielt. Der Teich wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zugeschüttet. Links im Hintergrund sehen wir die alte Schule. Das Abteigebäude ist noch ohne Nordflügel, der im Jahre 1821 abgebrochen, als Steinbruch verkauft und erst 1952 wieder aufgebaut wurde.

Aufnahme: W. Miesler, Lippstadt, 1930.

Katholischea Krankenhaus. - Liesborn

43. Gegenüber der Kirche liegt das Josephs-Hospital. Es wurde im Jahre 1912 erbaut. Vorher stand an dieser Stelle 'Auf der Beierei' ein von Bürgermeister Schmits errichtetes Wohnhaus. 1934 wurde rechts das damalige Pfarrheim angebaut. Das hier abgebildete Krankenhaus mußte im Jahre 1964 dem heutigen Neubau weichen. Unsere Aufnahme zeigt vor dem Krankenhaus die Königstraße als unbefestigten Weg, rechts und links von Gras umrandet. Auf dem Grasstück im Vordergrund wurde 1934 eine Eiche gepflanzt. Als diese 'Hindenburgeiche' einzugehen drohte, wurde bei Nacht und Nebel eine neue angepflanzt, die heute bereits eine stattliche Größe erreicht hat.

Aufnahme: Ph. Strieth, Lippstadt, 1915.

44. Machen wir nun einen Gang um den Kirchplatz. Im Südosten der Kirche liegt das Gasthaus Daniel. Das Gasthaus wurde im Jahre 1826 erbaut. Neben der Gaststätte befand sich auch ein Manufaktur1aden in dem Haus. 1925 wurde südlich im vorgelagerten Garten (auf dem Bild rechts vorn) ein Anbau mit Saal errichtet. In diesem Saal fanden jahrzehntelang alle größeren Liesborner Feste statt. Auf unserem Bild sind noch die später der Straßenverbreiterung zum Opfer gefallenen Linden zu sehen, die einst das Chor der Abteikirche im Osten umsäumten.

Aufnahme: Rolf & Co., Hannover, 1907.

45. Nordöstlich der Abteikirche liegt die Besitzung Walter. Wohnhaus und Scheune der Bäckerei Walt er wurden im Jahre 1824 von Süwo1to genannt Landgräber errichtet. Die Bäckerei wurde um 1830 eingerichtet. Das Wohnhaus wurde im Jahre 1927 abgebrochen und 1928 durch einen Neubau ersetzt. Der Abbruch der Scheune erfolgte bereits im Jahre 1922. Die Familie Walter betrieb früher das Handwerk des Färbers. Joseph Walter gründete die Bäckerei. Unser Foto zeigt von rechts den Bäckermeister Karl Walt er, dessen Mutter und Elisabeth Niemeier.

Aufnahme: um 1912.

46. Wenden wir uns vom Kirchplatz nach Südwesten in die Königstraße. Unsere Aufnahme gewährt uns einen Bliek in die Königstraße nach Südwesten. Auf der linken Seite sehen wir die Häuser Westermann und Lackmann. Letzteres wurde Ende der dreißiger Jahre abgebrochen (heute Funke). Dahinter sehen wir die Schmiede Petermeier (vergleiche Foto 49). Rechts ganz vorne ist die Tankstelle Nienaber zu sehen, einst das Haus Jürgensmeier (vergleiche Foto 48). Daran schließen sich die Gastwirtschaften Nuphaus (vergleiche Foto 47) und Ringhoff (vergleiche Foto 50) an. Ganz hinten steht die Bäckerei Scho1hölter. Das Auto ist ein alter BMW-Dixie und gehörte dem Anstreicher Landgräber. Die Königstraße war seit je die Hauptstraße Liesborns.

Aufnahme: um 1930.

Gasthof Stefan Linnemann

Gruss aus LIESBORN

47. Bei unserem Gang durch die Königstraße treffen wir zuerst auf den Gasthof Linnemann (später Witwe Kar1 Nuphaus, heute Drees). Das Haus wurde in den Jahren 1820 bis 1830 errichtet. Der in Ziegelstein ausgeführte, heute verputzte Anbau wurde 1907 gebaut. Stefan Linnemann war von Beruf Bäcker und Viehhänd1er. Zur Zeit unserer Aufnahme konnte im Sommer das Bier auch vor der Gastwirtschaft getrunken werden. Rechts und links stehen zwei Pferdekutschen - neben dem Fahrrad die Verkehrsmittel in der damaligen Zeit. Links vorn im Bild können wir erkennen, daß die Königstraße zu jener Zeit noch völlig unbefestigt war, nur ein Bordstein grenzte sie seitlich ab.

Aufnahme: um 1910.

Ge",chäftshau

t, Jürgen m el er

48. Nur wenigen Liesbornern wird das Geschäftshaus St. Jürgensmeier noch bekannt sein, zu sehr hat sich sein Aussehen verändert. Es ist das heutige Geschäftshaus Karl Nienaber. In dem damaligen Haus Jürgensmeier befand sich rechts des Eingangs ein Herrenfrisiersalon und links ein Krämerladen. Beide wurden vom Friseurmeister Stefan Jürgensmeier betrieben, 1927 wurde das im Jahre 1906 aufgestockte Gebäude an Heinrich Nienaber verkauft. Hier wohnte auch die vielen Liesbornern noch bekannte 'Putz-Klöre".

Aufnahme: um 1910.

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