Walldürn in alten Ansichten Band 1

Walldürn in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Peter Assion
Gemeente
:   Walldürn
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3153-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Walldürn in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Zur Erinnerung an die Turnhalle-Einweihung verbunden mit

«11.' Gauturn-Fest des Main-Neckar- Turngau ? Walldürn 5. 6. 7. August 1911.

69. Die Turnhalle war in der Schulstraße vom Walldürner Turnverein 1848 e.V, unter großen Opfern erbaut und 1911 eingeweiht worden. 1919 ging die Halle mit den noch offenen Verpflichtungen umständehalber an die Stadt über. Im Vorbau fand oben auch das Walldürner Heimatrnuseum, 1912 aufgrund älterer Sammlungen gegründet und zunächst im Spritzenhaus untergebracht, seine Bleibe und wurde nach der Plünderung 1945 ebenda 1954 wiederbegründet. Die Turner übten früher irn Rathaus und sornmers im Garten von Zieglers Bierkeiler.

70. Die Schuhmacherei von Oswa1d Dörr in den sogenannten 'Brennhäusem' (heutige Eisenbahnstraße), fotografiert 1895. Ein A1t-Walldürner Häuschen aus dem vorigen Jahrhundert, wie es sie vielfach gab und wie sie von kinderreichen, sparsam wirtschaftenden Familien bewohnt wurden. Der Name 'Brennhäuser' bewahrte die Erinnerung an die Walldümer Hafner, die hier - aus Sicherheitsgründen am Stadtrand - mit ihren Brennöfen angesiedelt waren.

71. Der Bahnhof: erster Eindruck für Stadtbesucher und viele Pilger, letzter für viele Walldürner, die ihre Heimatstadt verlassen mußten, weil sie am Ort kein Auskommen finden konnten und sicn mutig nach einer neuen Existenz, im Inland oder in Amerika, auf die Suche machten. 1887 war Walldürn von Seckach her an das Bahnnetz angeschlossen worden. 1899 folgte der Ausbau der Strecke WalldürnMiltenberg und 1911 Walldürn-Hardheim, Vorausgegangen waren jahrzehntelange Bemühungen der Stadtväter und vor allem Bürgermeister Hildenbrands, Walldürn zur Bahnstation zu machen.

Wal!dürn

(Sadlscher Qdenw>ld).

Ooeres M,,·sbachtal.

72. Der Marsbach beim Bahnübergang an der Miltenberger Straße, früher nicht selten im Frühjahr wasserreich und reißend. Doch schützend hält der Brückenheilige St. Johannes Nepomuk Wacht, den der Metzger Johann Adam Ziegier 1739 an diesen Ort steilen ließ, Links daneben befand sich die Mühle des Josef Grimm, 1854 von Joharm Schinnagel aus Ketteldorf (Bayern) gekauft, 1973 abgerissen zugunsten der Umgehungsstraße.

73. Bliek ins romantische Marsbachtal, durch das früher nur der 'Mühlweg' führte: die Zufahrt zu den insgesamt sieben Walldürner Mühlen, die einst vom Marsbach getrieben wurden. 1846 erfolgte der Ausbau der Straße bis zur zweitletzten Mühle und 1860 des Reststückes bis zur Straße von Rippberg her, so daß fortan der Nord-Süd-Verkehr durchs Tal ging und die Amorbacher Straße über den linksseitigen Talhang ihre Bedeutung verlor. Auf dem Bild geht der Bliek zur Grimmsehen Mühle mit dem Wohnhaus von 1855, um 1870 von Familie Beuchert erworben, heute städtisch. Der Mühlbetrieb liegt seit den zwanziger Jahren still.

74. Die Kapelle beim Märzenbrünnlein unweit der alten Amorbacher Straße beziehungsweise am sogenannten Rippberger Pfad. Sie war um 1775 von Engelwirt Josef Knörzer gestiftet worden, nachdem er hier einen Raubüberfall überlebt hatte, 1899 ließ sie Kaufmann Josef Heinrich Beuchert, unterstützt von weiteren Bürgern, völlig neu erbauen (unser Bild). Lange fehlten noch Türmchen und Glocke, wie sie heute die Kapelle zieren. Sie war und ist eines der beliebtesten sonntäglichen Ausflugsziele der Walldürner und wird auch von vielen Pilgern besucht, die dann den Stationenweg beten.

75. Das Ehrenmal, das die Studentenverbindung 'Odinia' ihren im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitgliedern hoch über dem Marsbachtal am Weg vom Märzenbrünnlein her errichten ließ. Stammhaus der Verbindung, die Akademiker aus Walldürn und dem Odenwald umfaßte, war der 'Engel'. Das Denkmal kam 1925 zur Aufstellung, nachdem ein riesiger Findling dazu ausersehen und von acht Pferden unter viel Aufwand und Aufsehen von der anderen Talseite herübergeschleift worden war.

efdiwimm. und efonnenbild IiJ)Q{{dürn, Odenwa{d

76. Das moderne Walldürn schuf sich im Marsbachtal eines der ersten Schwimmbäder in der weiteren Umgebung. Ein eigener Schwimrnbadvercin sammelte, unterstützt vom Turnverein, das Geld hierzu, und 1932 konnte das Bad eingeweiht werden. Das Pojekt hatte zur Zeit der Arbeitslosigkeit auch der Arbeitsbeschaffung gedient. Noch heute wird das Bad von Einheimischen und von Sornmerfrischlern begeistert genutzt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek