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Wangerland in alten Ansichten

Wangerland in alten Ansichten

Auteur
:   Geschichtswerkstatt Wangerland
Gemeente
:   Wangerland
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6585-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wangerland in alten Ansichten'

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Einleitung

Wer vom Süden her ins Wangerland kommt, ist von der Eigenart dieser Landschaft angetan. Beeindruckend die Weite des Landes, wo der Blick bis zum Horizont reicht, an dem an klaren Tagen die Sonne blutrot untergeht. Etwas erhöht in der Landschaft liegen zahlreiche Warfen mit einzelnen Höfen von Bäumen umgeben.

Im Sommer weidet das gesunde Vieh auf den grünen Wiesen, auf den Deichen im Norden und Westen grasen die Schafe. Davor, in der jungen Marsch, steht auf den Feldern das Getreide, deren Ähren sich im ständig wehenden Wind bewegen.

An stürmischen Tagen jagen die Wolken am Himmel, und gekrümmt stehen die windgepeitschten Bäume. Eine Marschenlandschaft, die sich in Jahrtausenden gebildet hat. Das Wangerland ist ein alter friesischer Gau, dessen Namen man in Chroniken schon im Iahre 787 findet (Wangia bzw.Wanga). Durch die Gebietsreform im Iahre

1 972 sind im nördlichen J everland die Gemeinden Waddewarden, Hohenkirchen, Minsen, Tettens und Hooksiel in der Landgemeinde Wangerland zusammengefaßt worden. Die Bewohner dieser neuen Gemeinde sind aber Bürger ihrer Dörfer geblieben, in denen sie noch heute ihre alten Bräuche pflegen.

Mittelpunkt der Gemeinde ist Hohenkirchen. Schon in

den vorhergehenden Jahrhunderten war Hohenkirchen wegen seiner zentralen Lage von Bedeutung. Von allen Seiten führten Wege auf diesen Ort zu. Hier steht die Gaukirche, 'Gokerke' , die zum ersten Mal urkundlich im Iahre 1294 erwähnt wird und von der der Ort wohl seinen Namen erhalten hat. Noch heute sind die alten friesischen Kirchen Sehenswürdigkeiten im Wangerland.

Von den alten Häuptlingssitzen ist lediglich der Name erhalten, wie von einer der ältesten und bedeutendsten Burgen des Landes, der 'Oldeborch'. Als einzige Burg besteht heute noch Fischhausen bei Wüppels. Sie wurde im Iahre 1577 neu erbaut, aber bereits viel früher urkundlich erwähnt.

Horumersiel und Hooksiel sind alte Sielhäfen, die in früheren Zeiten Umschlagplätze und Standorte für kleine Gewerbebetriebe waren. Holz, Kolonialwaren, Steine und Torfkamen überwiegend vom Meer ins Marschenland, andererseits wurden die Erzeugnisse der Marsch über den Seeweg ausgeführt. Im Meer fing man Schellfisch und Kabeljau und in derWattenfischerei Granat und Plattfische. Mit dem Bau der Straßen und dem Aufkommen der Eisenbahn verloren die Häfen immer mehr an Bedeutung. Heute werden die Häfen vorwiegend von den Freizeitkapitänen genutzt.

Die Haupterwerbsquelle der Menschen im Wangerland war und ist die Landwirtschaft. Den Geestleuten erschien die Marsch immer als ein Garten Eden, wo das beste Vieh ging und man mit geringer Mühe erntete. Großbäuerliche Höfe herrschen vor. Neben dem Bauern und der Bäuerin arbeiteten mehrere Knechte und Mägde auf dem Hof, dazu kamen in der Erntezeit Tagelöhner. Heute wird die Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt. Viele Höfe wurden aufgegeben oder zusammengelegt.

Die kleinen Leute lebten als Häuslinge in den Dörfern oder auf dem Grund eines Bauern. Meistens hatten sie etwas Land zu bewirtschaften. Schafe und Gänse, manchmal auch einige Kühe, trugen zum Lebensunterhalt bei. Um Geld nach Hause zu bringen, halfen sie während der Erntezeit bei den Bauern, arbeiteten aber auch bei allen anderen Gelegenheiten wie Deichbau, Wartung und Instandsetzung der Gräben und Unterhaltung der Straßen und Wege. Einige versuchten sich in handwerkliche Berufe einzuarbeiten und trugen so zurVersorgung der Bevölkerung bei.

Jahrhundertelang gab es in vielen kleinen Siedlungen eine Schule, eine Poststelle und den Krug mit dem Gemischtwarenladen. Die Wege zu den einzelnen Gehöften und Dörfern waren weit und im Winter oft unpassierbar.

So traf man sich hier, um zu klönen und Neuigkeiten auszutauschen.

Durch die zunehmende Mobilisierung in den letzten fünfzig Iahren sind diese Einrichtungen fast ganz verschwunden.

Verschwunden sind auch die vielen Siele, durch die einstmals das Wasser des Binnenlandes ins Meer floß. Heute ist das Gewässersystem zentralisiert, und der Abfluß des Wassers erfolgt über das 1965 fertiggestellte Wangersiel, dem ein Schöpfwerk mit Speicherpolder vorgeschaltet ist. Durch die Technisierung in fast allen Bereichen des Lebens hat sich auch im Laufe der Zeit die Lebensweise der Menschen im Wangerland geändert. Zur Veränderung trug der Tourismus bei. Waren die Anfänge zu Beginn dieses Iahrhunderts noch recht spärlich, so entwickelte sich dieser Erwerbszweig zu einer Haupteinnahmequelle, von der die Wangerländer alle mehr oder weniger profitieren.

Die Weite des Landes, die aufkilometerlangen Radwegen durchfahren werden kann, der Strand und die Deiche ziehen die Menschen aus der Stadt an.

Hier im Wangerland kann man leben.

1 Das Wangerland

1. Hohenkirchen

2. Tettens

3. Waddewarden

4. Hooksiel

5. Minsen

6a. Horumersiel 6b. Schillig

7. Wiefels

8. Westrum

9. Haddien

10. Crildumersiel

11. Fischhausen

12. Wüppels

13. Oldorf

14. Middoge

15. Ziallerns

16. St. Joost

17. Wiarden

18a. Altgarmssiel 18b. Neugarmssiel

19. Mederns

20. Grimmens

2 1. Friederikensiel 22. Javenloch

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Hohenkirchen

kehr - weichen. Das Haus des Tischlers, die Windmühle, das Haus des Klempners und das des Dentisten sind alle

2 Diese Häuser mußten dem technischen Fortschritt - dem Straßenver-

verschwunden. Nur die Bismarckeiche (links im Bild) erinnert noch nach über hundert Iahren an eine historische Begeben-

heit und wird auch heute noch gepflegt und in Ehren gehalten.

3 'Buns Gasthof' , das Stammlokal der Hohenkirchener, Anfang des Iahrhunderts. Die Straßen waren schon gepflastert,

und elektrischen Strom gab es auch. Vor dem Lokal trafen sich am Tage Kinder und Jugendliche und im Lokal am Abend die dörfli-

chen Vereine wie Gesangverein, Hauskapelle, Theatergruppe, Turnverein und natürlich auch der Stammtisch.

4 Auf einer Warf - weithin sichtbar - erhebt sich das Wahrzeichen Hohenkirchens: der Wasserturm. Er wurde Anfang der dreißiger Iahre als Klinkerbau nach Plänen des bekannten Hamburger Architekten Fritz Häger gebaut. Auch als Aussichtsturm war er sehr beliebt; denn bei klarem Wetter kann man im Süden die Türme der (10 km entfernten) Kreisstadt Jever und im Narden die Nardsee mit den ostfriesischen Inseln erkennen.

5 Hier legen Arbeiter nach dem Zweiten Weltkrieg - eine Hauptwasserleitung vom Wasserturm zu den Dörfern und den

einzeln liegenden Höfen. Bis dahin waren die Menschen aufRegenwasser angewiesen, das in Zisternen oder 'Regenbacks' (Tonne)

aufgefangen wurde. Brunnen gab es hier in der Marsch auch, aber sie lieferten nur selten einwandfreies Wasser. Vorn im Bild

eine dreirädrige Erdkarre. Die geladene Erde konnte selbsttätig abgekippt werden.

6 Dieses Bild erinnert an die Zeit, als Hohenkirchen neben der Volksschule eine Privatschule (1895-1924) hatte. Hier sieht man die

Schülerinnen und Schüler in ihrer damals modischen Schulkleidung auf dem Schulhof. Im Hintergrund des Bildes befinden sich

die wichtigsten Turngeräte für die Pausenzeiten und dieTurnstunde: ein höhenverstellbares Turnreek und ein fest installierter Barren.

7 Remontemarkt auf dem 'Blink' in Hohenkirchen. Remonten ausheben heißt: die Bauern stellen ihre pferde vor, und je nach

Größe ihrer Höfe und Anzahl ihrer pferde mußten die Bauern ihre Tiere für das Heer gegen Bezahlung abliefern.

Im Hintergrund erkennt man die Mühle und vorne links die Dorfpumpe.

Tettens

senbahn gab, diente das Tief als Hauptverkehrsweg, besonders für Waren aller Art von und nach lever.

8 Tettenser Tief. Bevor es feste Straßen und die Ei-

Telfens (feoerland ).

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