Wangerland in alten Ansichten

Wangerland in alten Ansichten

Auteur
:   Geschichtswerkstatt Wangerland
Gemeente
:   Wangerland
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6585-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wangerland in alten Ansichten'

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39 Ein typischer Marschhof aus dem Jeverland mit der früher üblichen Gesindeverfassung (1890-1930). Im Vordergrund die Bauernfamilie,

etwas im Hintergrund der sogenannte Junge Mann (voller Familienanschluß) mit Pferdegespann, dann wieder etwas abgesetzt die Großmagd und die Klein-

magd mit ihrem Arbeitswerkzeug, dem Melkgeschirr, dann der Landarbeiter mit dem Grabenlot und schließlich der Großknecht und der Kleinknecht mit

Spaten und Harke. Die Abbildung zeigt den Hof'Bei Wüppels' von Friedrich Hobbie.

40 Die 1964 aufgelöste Schule Wüppels im Iahre 19 0 8. Diese 1 614 von der Jungfer Margarethe von Fischhausen gegründete Bildungsstätte wurde von

ihr ausgestattet mit 200 Gemeintaler (die von der Burg Fischhausen verzinst wurden) und mit einer 'eisernen Kuh'. Die Weide stellte die Kirchengemein-

de, und der Schulmeister hatte die Nutzung. (Eiserne Kuh bedeutet: Falls diese Kuh in den ersten vier Iahren nach Dienstantritt des Lehrers krepierte, wurde

sie von der Gemeinde ersetzt, ansonsten mußte der Lehrer eine neue kaufen und diese später seinem Nachfolger überlassen.)

41 Schulsport im Wangerland 1937. Ohne Turnhalle in Gottes freier Natur wurden nach dem Motto

'Prisch, fromm, fröhlich frei' Körper und Geist gestählt.

42 Ein altehrwürdiges Landarbeiterehepaar aus Wüppels. Mann und Frau arbeiteten oft ein Leben lang auf einem Hof. Im Sommer war die Hauptarbeit des Mannes das Scheren des Getreides mit der Sichte (Tagesleistung: ein Matt = 0,5 Hektar pro Tag) und im Winter das Schlöten der Gräben und 'Meetschloote'. Die Arbeit der Frau war unter anderem das Binden der Garben. Eine Landarbeiterfrau konnte pro Tag soviel binden, wie zwei Männer pro Tag scheren konnten. Abbildung: Gerd und Hanne Ianssen vom Hof'Bei Wüppels' . Er hatte den Beinamen Gerd 'Flint', weil auf dem Schornstein seines Hauses ein Stein (Flint) lag.

Oldorf

43 Auf dieser Ansicht des alten Warfendorfes sind oben die Kirche mit ihrem wuchtigen Glockenturm, der Schulplatz und die Schule zu sehen. Die Schule war in die Unter- und die Oberklasse (d.h. es gab zwei Räume) eingeteilt. Die acht Klassen besuchten durchschnittlich 38 bis 40 Schüler und Schülerinnen.

44 Oldorf - 'Eden's Wirthshaus'. Das Haus wurde (wahrscheinlich) in den siebziger Iahren des vorigen Jahrhunderts von Anton Eden erbaut. Dem Wirthshaus angeschlossen waren eine Kolonialwarenhandlung, ein Kohlenhandei und eine große Viehwaage.Außer den Familienangehörigen arbeiteten hier meistens noch ein Lehrling und ein Verkäufer. In der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts war die Firma Eden der größte Zigarrenlieferant im Norden des Jeverlandes. Die Pakkung der 'BEO' -Zigarren zierte ein Bild des Malers Eden, Sillenstede. Das Rezept des Magenbitters 'Je-

verländer', der heute noch hergestellt wird, stammt aus dem Haus Eden. Starke Veränderungen wurden an dem Gebäude erst nach 1966 vorgenommen. Die Gaststätte erhielt den

Namen 'Jagdhütte'. Heute lebt die sechste Generation der Familie Eden in Oldorf, damit ist sie die älteste Familie im Flecken Oldorf

45 Der Schulweg der Kinder von Garsiens, Tatshausen und Oldorfer Sietwendung führte über Kleiwege, Steinpfade und über drei Holzstege (Klampen). Auf dem Bild sieht man die letzte Klampe bei Kuperstede mit Blick auf die Oldorfer Kirche, das Schulhaus, die alte Pastorei, und ganz rechts am Bildrand befindet sich die damalige Gastwirtschaft der Familie Griepenkerl. Erst Iahre später, nach dem Zweiten Weltkrieg, bekamen die Schulkinder vereinzelt ein Fahrrad für den Schulweg.

Middoge

46 Im Westen der Gemeinde Wangerland liegt das StraßendorfMiddoge, das sich auf dem alten Deich an der verlandeten Harlebucht entlangzieht. Hier stößt das oldenburgische Jeverland an das benachbarte Ostfriesland. Die Postkarte 'Cruß aus Middoge i. Oldenbg.' zeigt in vier Aufnahmen die markantesten Gebäude des kleinen Kirchdorfes. Links oben:

Gastwirtschaft und Lebensmittelhandlung mit Viehwaage Haschenburger, ein tradi tionsreicher Treffpunkt des Dorfes. 1976 wurde die Gastwirtschaft und 1987 die Lebensmit telhandlung geschlossen. Rechts oben: Die Deichkirche von 1471 und daneben die alte Dorfschule von 1863. Die Straße

wurde erst 1908 nach Ostfriesland durchgehend gebaut. Links unten: Der Müller- und Bäckereibetrieb Schoof Nur die Bäckerei wird noch von Helma Schoofbetrieben. Schoofs

Schwarzbrot ist im ganzen Jeverland gut bekannt. Rechts unten: Die neue Dorfschule von 1939.

N achdem die Schülerzahl auf 40 stieg und die Einwohner mit einem Hup-

konzert in Hohenkirchen demonstriert hatten, wurde der Schulneubau genehmigt. Leider wurde die Schule im Zuge der Zentralisierung 1 974 geschlossen.

47 Die alte Windmühle wurde 1937 stillgelegt. Der Mühlenrumpf wurde bis 1 986 als Lagerraum neben der elektrischen Mühle, die in dem Klinkerbau untergebracht war, benutzt. Heute ist er verschwunden.

48 Zum Richtfest der neuen Schule schmückten die Frauen und Mädchen

in der alten Schule die Richtkrone.

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