Wanne-Eickel in alten Ansichten

Wanne-Eickel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5419-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wanne-Eickel in alten Ansichten'

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89. Das Postamt Wanne, Ecke Sedanstraße, der heutigen Wanner Straße/Friedhofstraße, um 1920. Mit der Eröffnung des Personenverkehrs im Wanner Bahnhof wurde auch die Postverwaltung Wanne am 23. Mai 1872 eröffnet. Sie befand sich zuerst im Hause des Gastwirts Wolters an der ehemaligen Bahnhofstraße, der heutigen Hauptstraße. Das Gebäude wurde später beim Bau der Unterführung an der Gelsenkirchener Straße abgerissen. 1913 erwarb die Oberpostdirektion von der Gemeinde Wanne an der Sedanstraße Ecke Friedhofstraße ein 1 702 qm großes Grundstück zur Errichtung eines neuen Postgebäudes. Das Gebäude wurde im Neuklassizistischen Baustil in den Jahren 1913-1915 vom Baurat Walter erbaut und im Mai 1915 in Betrieb genommen.

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90. Das Drei-Männer-Eck nach der Höherlegung des Bahnhofsgeländes um 1927. Mit der Erweiterung der Herner Straße und der Anhebung des Bahnhofsgeländes wurde eine Stützmauer des Bahndamms erforderlich. Nachdem die Arbeiten beendet waren, beschloß man die kahlen Flächen durch drei Figuren lebendig zu gestalten. Den Auftrag hierzu bekam der Gewerbeoberlehrer Wilhelm Braun. In der Nacht zum 16. August 1927 wurden die drei Figuren aufgestellt. Wenige Tage später schrieb die Wanne-Eickler Zeitung: 'Kaum stehen seit einigen Tagen die Figuren an der Wand der Herner Straße, und schon hat der Volksmund eine Bezeichnung Iür diese Ecke gefunden: "Zur Drei-Männer-Ecke".'

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91. Wuchtig schauen die 1,70 Meter hohen, aus Muschelkalk gestalteten Männer drein. Sie verkörpern die Symbole der Wanne-Eickler Industrie. Rechts, nahe der Bahnunterführung, mit Ölzeug und Südwester bekleidet, die Hand an einem Prahm, wies der Schiffer auf den einst größten Hafen des RheinHerne-Kanals hin. Die zweite Figur stellte den Bergmann mit seiner Grubenlampe in der linken und der Kohlenhacke in seiner rechten Hand dar. Er stand als Symbol für den Bergbau. In Richtung Bahnhof stand der Eisenbahner im Uniformrock, in der rechten Hand ein Flügelrad haltend. Er war Symbolfigur für den Eisenbahnknotenpunkt der Emscherstadt.

92. Am 9. Juni 1970 fuhren mehrere Lastwagen am 'Glückaufplatz' vor und transportierten die durch Bomben, Abgase und allgemeine Luftverschmutzung beschädigten Figuren ab. Die Bundesbahn hatte wegen der öffentlichen Sicherheit die Entfernung der stark beschädigten Skulpturen gefordert. Nach einer Sitzung im Stadtrat wurde dann mit nur einer Stimme Mehrheit für das Entfernen gestimmt. Unter großem Einsatz des Stadtarchivars Rudolf Zienius wurden die Figuren später wieder restauriert und an der Vorderfront des Heimatmuseums an der Unser-Fritz-Straße wieder aufgestellt.

93. Die Hauptstraße am Glückaufplatz in Richtung Wanne-Mitte nach der Hebung des Bahnhofs und der Gleise um 1925. Links im Fachwerkhaus befindet sich die Gaststätte von Kar! Schulte. Nach dem Abriß des Zigarren-Pavillons wurde das Hotel 'Wanner Hof' darauf errichtet. Heute ist hier die Zufahrt zur Gelsenkirchener Straße.

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1m Babnbof

94. Die Häuserzeilen der Bahnhofstraße bis zur Unterführung im Jahre 1908. Auf der rechten hinteren Straßenseite ist das Hotel und Restaurant Theodor Zengerling zu sehen, daneben befindet sich die Eisenwarenhandlung von Kar! Zeiler. Ihr folgte das Café Conrad Die! sowie die Restauration von Hermann Hintzen.

WANNE. Railer Wilhelmftraße

95. Die Kreuzung Hauptstraße/Am Alten Amt von der Dürerstraße aus gesehen um die Jahrundertwende. Im rechten Eckgebäude befand sich der Kaiserhof, heute ist dort das Kamrnerspiel- und Kinohaus der Familie Grünewald. Das linke Gebäude war das Hutgeschäft Korbmacher, heute die SüdApotheke. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand sich das Finanzamt (Kaiser-WilhelmStraße 1). Es wurde am 1. Oktober 1922 mit Genehmigung des Reichsfinanzministers errichtet.

96. Das Katasteramt in der Kaiser-Wilhelm-Straße, der heutigen Straße Am Alten Amt, um 1920. Das Gebäude des Katast

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