Wanne-Eickel in alten Ansichten

Wanne-Eickel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5419-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wanne-Eickel in alten Ansichten'

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9. Während im Ersten Weltkrieg das Stammhaus und die Brauereigebäude unversehrt geblieben waren, zerstörten die Bomben des Zweiten Weltkrieges das Werksgelände der Brauerei so stark, daß die Produktion zum Erliegen kam. Nach Ende des Krieges dauerte es noch viele Jahre, bis der Wiederaufbau durchgeführt war. Der letzte Namensträger Werner Hülsmann verstarb im Juni 1962. Um den Fortbestand der Traditionsbrauerei Hülsmann zu sichern, wurde am 1. Juli 1964 die Einzelfirma in eine Gesellschaft umgewandelt. Durch Absatzschwierigkeiten und starken Preisdruck der Großbrauereien wurde Ende 1989 der Konkurs angemeldet.

10. Ein Bliek in die romantische Zwiebelgasse um 1920, auf der die Bauern zur Erntezeit ihre Erzeugnisse feilboten, und an deren Einmündung unmittelbar vor dem Eickler Markt zwei große Birnbäume standen, erinnert heute nur noch an die Zwiebelkirmes, die alljährlich im Herbst auf dem Platz 'Auf der Wenge' stattfindet.

11. Die Königstraße in Richtung Eickler Markt mit der alten Schmiede Howestadt um die Jahrhundertwende. Die Fachwerkhäuser auf dieser Ansicht wirken neben den pompösen Gründerzeitbauten Ecke Marienstraße wie ein Relikt aus der bäuerlichen Vergangenheit Eickels.

12. Schon früh läßt sich eine katholische Kapelle auf dem Weg von Eickel nach Nosthausen nachweisen. Durch einen Religionsvergleich nach der Reformation bekam die katholische Gemeinde 1672 die Erlaubnis, eine eigene Kirche zu bauen. Am 13. Januar 1683 wurde der Wießmann'sche Kotten zum Kirchbauplatz bestimmt. Es gab aber Proteste, da die Lage zu nahe an der evangelischen Kirche war. In den folgenden Jahren wurde als Alternative ein Grundstück an der 'Schulten Kamp' erworben und mit großzügiger Hilfe wurde der Bau der Kapelle fertiggestellt. Die Einweihung erfolgte am 28. September 1687 durch den Weihbischof von Köln. Die alte Kapelle, mit der Front zur Marienstraße gelegen, wurde durch Vergrößerung der Gemeinde am 8. September 1880 abgerissen und der Bau einer neuen, mit der Turmfront zur Herzogstraße gelegen, geplant.

13. Ansicht der Marienkirche in der Herzogstraße. Nach den Entwürfen des Paderborner Dombaumeisters Güldenpfennig wurde eine neugotische Kirche zur Herzogstraße hin erbaut. Die Gemeinde umfaßte damals Eickel, Röhlinghausen, Crange, Baukau, Herne, Hordel und Hiltrop. Nach der Fertigstellung des Bauwerks wurde St. Marien 1882 durch Bischof Kopp geweiht. 1943 brannte sie aus, da die Feuerwehr auf Anordnung der Nationalsozialisten nur das Krupp'sche Treibstoffwerk schützen sollte. Nach der Zerstörung des Kirchenschiffes im Februar 1945 wurde der Kirchenraum 1949/50 durch den Architekten Blume und der Kirchturm vom Architekten Kaul wieder aufgebaut.

Zur Erinnerung an das 25 jährige Pfarrer-jubiläum des Pîarrers Sdt n e i d e r

EieReI. 13. Oktober 1912.

14. Das Kaufhaus der Gebrüder Kaufmann in der Herzogstraße um 1920. Am 16. September 1897 wurde das Kaufhaus unter der Firma Gebr. Kaufmann, Textil- und Kurzwaren, von Arthur Kronheim mit fünf Angestellten eröffnet. Das Geschäftshaus wurde mehrfach erweitert und die Anzahl der Schaufenster stieg von anfangs acht auf 19. In alten Anzeigen wurden sogar 31 Schaufenster als 'größte Sehenswürdigkeit von Eickel-Wanne' geschildert. Dieses trug dem Kaufhaus im Volksmund den Namen 'Der Glaskasten' ein. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörten Bomben das Gebäude.

15. Voller Stolz werden hier die sieben Löschfahrzeuge und ein Leiterwagen des Feuerwehrdepots in Eickel um 1910 vor der Kamera postiert. Die freiwillige Feuerwehr zu Eickel wurde als erste des Bezirks im Jahre 1876 gegründct. Die Löschgeräte waren bis zum Ersten Weltkrieg auf dem Schulten-Hof untergebracht; danach konnte ein eigenes Gebäude in der Friedgrasstraße benutzt werden.

16. Ein Bliek in die Kaiserstraßc, die heutige Hauptstraße, in Richtung Johanneskirche um 1920. Hier verlief auch die von der Berliner Firma Siemens & Halske angelegte Straßenbahnlinie Bochum-Wanne. Sie wurde am 20. Oktober 1896 dem Betrieb übergeben.

17. Die Hauptstraße, die frühere Kaiserstraße, von der Johanneskirche in Gegenrichtung aufgenommen, in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts; sie war schon damals die Hauptgeschäftsstraße von Eickel.

Amtshaus a. d. Bismardtstrasse

Eickel

18. Ansicht der Bismarckstraße, der heutigen Richard-Wagner-Straße , mit dem Amtshaus Eickel um 1910. Als am 1. November 1891 das Amt Eickel gebildet wurde, befanden sich die Dienstraurne des Amtes zunächst noch provisorisch im Haus des Kaufmanns Hahn, Ecke Hauptstraße Burgstraße. Der erste Amtmann hieß von Ungern. Das Amtshaus, späteres Amtshaus I, wurde im März 1893 an der Bismarckstraße 9, heute Richard-Wagner-Straße, erbaut. Die Einweihung des Gebäudes erfolgte am 1. November 1893. Hier waren die Zimmer des Amtmannes, der Spar- und Kommunalkasse, des Meldeamtes, des Steueramtes und des Standesamtes untergebracht.

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