Wanne-Eickel in alten Ansichten

Wanne-Eickel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5419-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wanne-Eickel in alten Ansichten'

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19. Ansicht der Bismarckstraße, der heutigen Richard-Wagner-Straße, mit dem Amtshaus II in Gegenrichtung um die Jahrhundertwende. Infolge zunehmender Verwaltungsaufgaben reichten schon bald die Räume des neuen Amtshauses nicht mehr aus. So erwarb man von den Erben des Dr. Schulz das anliegende Nebengebäude, das nach einigen Umbauarbeiten am 1. Oktober 1900 als Amtshaus II eröffnet wurde. Es beherbergte das Polizeibüro, das Büro für Armen- und Invalidenangelegenheiten, das Militärbüro und die Bauverwaltung.

20. So sah es im Eickler Volksgarten um 1910 aus. Die Geschichte der heute zwölf Hektar großen Parkanlage beginnt im Januar 1892 und ist auf die Initiative des Landrats DL Hammerschmidt zurückzuführen, der auf dem Kreistag des Landkreises Gelsenkirchen die Empfehlung gab, öffentliche Grünanlagen irn Interesse der Volksgesundheit einzurichten. Die Idee fand in der Gemeinde Eickel solch einen großen Anklang, daß schon drei Jahre später der erste Teil in einer Größe von 4,5 Hektar auf dem Gelände des Landwirts Middeldorf abgeschlossen werden konnte. 1906 heißt es in einer Werbung: 'Er liegt an der Burgstraße in sehr angenehmer Lage, rings von Gehöften, Bäumen und Feldern harmonisch umgeben, besitzt reizende Anlagen, einen hübschen Schwanenteich mit Springbrunnen, Grotte, Pavillon, anrnutige Spazierwege, sogar ein Wäldchen en miniature und ein hübsches Restaurationslokal. '

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21. Bliek auf den Eickler Volksgarten von der Ecke Lohofstraße links, BurgstraBe rechts, aus um 1910. Das Denkmal in der Mitte des Bildes ist die vom Eickler Markt hierher verlegte Siegessäule von 1875. Erweitert wurde die Parkanlage durch Landkauf von den Bauernhöfen Bönninghaus und Vogelsang sowie die Kotten Haltern und die Wiese Sassenburg. Im Jahre 1963 kam ein neuer Rosengarten mit dreißig verschiedenen Sorten hinzu. Anfang 1970 wurde der Volksgarten durch einen Kleintierpark erweitert.

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22. Der Bauernkotten Pette-Balke in der Lohofstraße um 1906. Der Bauernkotten Pette-Balke lag neben dem 'alten Friedhof' (im Mai 1827 erstmals urkundlich erwähnt) im Lohof. Georg Wilhelm Balke, Kötter und Leinenweber, bekam als Besitzer des 'Pettekottens' den Beinamen Pette, nach alter westfälischer Hofsitte. Seine Frau war Maria Katharina geborene Beuckenberg, aus Gelsenkirchen-Schalke. Der 1799 erbaute Kotten trug über der Dielentür die Inschrift: 'Abbrechen und Aufbauen hat alles seine Zeit. Laß dir vorn Tod nich grauen, bau in die Ewigkeit.' Das Haus fiel 1944 einern Bombenangriff zum Opfer.

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23. Der Betriebsbahnhof an der Ecke der heutigen Edmund-Weber-Straße und HordeIer Straße um 1920. Die Gemeinde Eickel beschloß im September 1906, ihr 10 Morgen großes Grundstück an der Ecke BlücherstraBe Hordeier Straße für die Errichtung eines Betriebshofes an die Kommunale Straßenbahn zu verkaufen. Mit dem Bau der Gebäude wurde die Wiesbadener Bauunternehmung Dykerhoff und Widmann beauftragt. Die Wagenhalle. in Eisenbeton erbaut, wurde mit sechs Stellgleisen ausgerüstet. Außerdem wurde ein Verwaltungsgebäude abseits der WagenhalJe errichtet. Die Kosten für den Betriebsbahnhof, der irn Januar 1908 eröffnet wurde, betrugen 1 530 000 Mark.

24. Das evangelische Krankenhaus an der Hordeier Straße um 1920. Der große Bevölkerungsanstieg in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts machte den Bau eines eigenen Krankenhauses in der Gemeinde Eickel immer dringlicher. So wurde am 1. Oktober 1885 ein 'Krankenpflege-Verein' gegründet, durch dessen Gemeinnützigkeit Spenden für den Bau gesammelt werden konnten. Dank zahlreicher Spenden der Eickler Bürger, Vereine und Industriebetriebe konnte am 7. August 1892 der Grundstein für ein evangelisches Krankenhaus an der Hordeier Straße gelegt werden. Das im Gründerzeitstil erbaute Gebäude wurde am 20. August 1893 eingeweiht. Im Laufe der Jahre wurde das Haus ständig erweitert und mit neuen Nebengebäuden versehen.

25. So sah es um 1920 in der Königstraße in Höhe Heisterkamp aus. Der Bliek geht in Richtung Holsterhauser Straße, Bielefelder Straße und Dorneburger Straße. Auf dieser Ansicht haben sich die Familie Wilhelm Heitkamp und ihre Angestellten vor der 'Schenkwirtschaft und Bäckerei-Handlung' Heitkamp aufgestellt. Einige Bürger werden sich wohl eher an die spätere Wirtschaft Peters im gleichen Haus erinnern. Im Hintergrund sieht man die Dorneburg mit den Wirtschaftsgebäuden. Das kleine Haus, welches fast auf der Straße zu stehen scheint, war die Dorneburger Mühle. Der letzte Mühlenbesitzer hieß Bernhard Heßling.

26. Schloß Dorneburg, ein Rittersitz der Strünkeder. In der ehemaligen Burganlage siedelte sich schon recht früh ein Rittergeschlecht an. Im Jahre 1243 wurde hier ein Conrad von Dorrenburg (dören = Dornen) erwähnt. Die Familie führte auch die abgewandelten Namen: Davenborgh, Dorneburg genannt Aschebrock, Asehebrock von der Lage, oder auch nur von der Lage. Um 1430 starb die Linie mit Heinrich van der Dorneborgh aus. Eine zweite Linie blieb bis 1749 auf Haus Nosthausen. Nach mehrmaligem Besitzwechsel erlebte das Gut unter Conrad von Strünkede einen großen Aufschwung. Er erhielt als Entschädigung für die verlorengegangenen Güter am Rhein das 'Gericht Eickel'; es umfaßte das Dorf und die Bauernschaft Eickel, Holsterhausen, Röhlinghausen, Riemke und Bickern. Durch Heirat und Kauf kamen weitere adelige Familien in den Besitz der Dorneburg.

27. Der Mittelturm und die Überreste nach einem Bombenangriff um 1942. Durch einen Brand im Jahre 1844 wurde die alte Burg zerstört und im Renaissancestil neu errichtet. 1866 erwarb der Bauer Heinrich Riemarm aus Bickern die Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit 50 Morgen Land. Später verkaufte er die Güter der Zeche Shamrock. 1942143 fiel das Schloß einem schweren Bombenangriff zum Opfer. Mitte der fünfziger Jahre mußten die Überreste dem Bau einer Wohnsiedlung weichen. Zwei Straßennamen erinnern heute noch an den Standort der alten Dorneburg.

28. Hochansicht der Gartenstadt-Siedlung um 1920. Sie geht auf die Idee von Amtmann Berkermann zurück. 1912 begann man mit der Drainage der Manteuffelstraße (heute Heisterkamp) und der KönigstraBe, da sie bei starkem Regen immer überschwemmt und damit unpassierbar wurde. In drei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten wurde die auf dem 'Kuhkamp' liegende Siedlung bis 1930 errichtet. Der Urnfang der Bautätigkeit war beachtlich. So wurden allein in den Jahren 1913 und 1914 achtzig neue Häuser erbaut.

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