Wanne-Eickel in alten Ansichten

Wanne-Eickel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5419-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wanne-Eickel in alten Ansichten'

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29. Ansicht der Gartenstadt-Siedlung um 1915. Mit einem Startkapital von 1 000 Mark, damals eine große Summe (ein Bergmann verdiente pro Schicht 4,90 Mark), war im Jahre 1912 jeder interessierte Bürger beim Eigenhausbau dabei. Das Echo der Bevölkerung war überwältigend. Schon bald entstanden die ersten Häuser in der Jahnstraße, dem heutigen Krokusweg, der Leipzigstraße, dem heutigen Narzissenweg sowie der Tauroggenstraße, dem heutigen Nelkenweg. Im Jahre 1913/14 erfolgte die Bebauung am Gladiolen-, Tulpen- und Ahornweg. Erst der Erste Weltkrieg brachte eine Zwangspause.

30. Ansicht der Schachtanlage der Zeche Hannibal II an der Eickler Straße um 1920. Die unmittelbare Nähe der Zeche zum Ortskern (im Hintergrund sieht man die Kirche St. Marien) wird hier sehr deutlich. Die Zuteilung der Schürfrechte für die Grubenfelder der Zeche Hannibal erfolgte am 31. Juli 1846. Im Frühjahr 1848 wurde mit den Abteufarbeiten begonnen und 1854 die erste Kohle gefördert. 1872 wurde auf dem Gelände in Eickel der Schacht II abgeteuft. Mit der Förderung wurde 1873 begonnen. Im Jahre 1899 wurde die Zeche Hannibal von der Firma Krupp in Essen gekauft und mit der 1872 erworbenen Zeche Hannover in Hordel zur Zeche Hannover-Hannibal zusammengeschlossen. Im Jahre 1925 wurde die Schachtanlage Hannibal II stillgelegt. Im Dezember 1978 erfolgte der Abriß des 1870 erbauten Malakow-Turms,

31. Das kaiserliche Postamt in Eickel um 1910. Am 1. Mai 1864 wurde das erste Postamt in Eickel als 'Königlich Preußische Postexpedition' im Hause der Witwe Löns (später Feldhege) an der Herzogstraße eröffnet. Zum Amtsbereich gehörten die Gemeinden Eickel, Hordel, Röhlinghausen, Bickern, Crange und Holsterhausen. Der Postwagen fuhr zur Post- und Personenbeförderung zweimal täglich nach Bochum. Im Oktober 1873 wurde das Postamt in das Haus des Postverwalters Cordes, Herzogstraße, verlegt. Zwei Jahre später, am 1. Mai 1888, verzog das Postamt in das Haus des Malerrneisters Oelling, Bahnhofstraße 25 (später Kaiserstraße, heute Hauptstraße). Am 1. Mai 1898 wurde das Postamt in das Haus des Landwirts Vietinghoff in der Bismarckstraße l ld verlegt. Dieses Haus ging später in den Besitz der Brauerei Hülsmann über und wurde im Krieg zerstört.

32. Der ehemalige Herrensitz Bönninghausen um 1920. Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Gut Bönninghausen (Bonynkhusen) lag an der Burgstraße. Im Jahre 1519 wurde es das erste Mal mit seinem Besitzer Wilhelm Bönninghausen urkundlich erwähnt. Die Bauernhöfe Vogelsang und Bönninghausen standen bis zu dieser Zeit in einern Pachtverhältnis mit dem Gut. Von der Wasserburg (bei Abteufarbeiten der Zeche Königsgrube verlor die Burggräfte ihr Wasser) stand bis 1960 noch der Turm mit einer Mauerstärke von 1,20 m und seinen zwischen 1350 und 1420 angefertigten Schlüsselloch-Schießscharten. Im Jahre 1855 kaufte die Familie Muckenheim diesen und gelangte so in dessen Besitz, weswegen er auch im Volksmund 'Burg Muckenheim' genannt wurde. Die Ruine mit dem umliegenden Grundstück erwarb die Stadt Wanne-EickeI1955, die es allerdings 1960 fürden Bau einer Schule abbrechen ließ.

Gru] aus Eichel, Kinderheim

33. Das evangelische Kinderheim an der Hirtenstraße um 1925. Das Gebäude wurde aufgrund von Spenden seitens der umliegenden Zeehen erbaut und am 17. Dezember 1895 eröffnet. Im Jahre 1901 wurden hier insgesamt 127 Kinder betreut. Ein Zeichen für die Notwendigkeit des Hauses, das aus Zuschüssen der Kirchenkasse unterhalten und später erweitert wurde.

34. Ansicht der Krupp'schen Siedlung der Zeche Hannover mit der Straßenbahn, der kommunalen Straßenbahn-Gesellschaft des Landkreises Gelsenkirchen, von Eickel über Hordel zur Endstation Wattenscheid-Höntrop, Man sieht in die HordeIer Straße in Höhe der Dahlhauser Straße in Richtung Eickel. In der Bildmitte kreuzen die Koloniestraße (rechts) und die Bonifatiusstraße (links). Die Aufnahme entstand um 1920.

35. Bliek in die Hordeier Straße von der Kreuzung Dahlhauser Straße aus in Richtung Eickel um 1920. Um ein einheitliches Erscheinungsbild der Koloniehäuser zu erreichen, wurde die Zechensiedlung 1991 in die Liste der Baudenkmäler unserer Stadt eingetragen.

Ansicht der Kruppstraße, der heutigen Koloniestraße. Die zweigeschossigen Doppelhäuser hatten vier Wohnungen mit je einer Wohnküche und zwei Schlafräumen. Die Anteile an Stall und Garten waren geviertelt.

Hordelerstrasse

Gruss aus Cickel i. W.

EieRel

Zeelie Hannover

36. Die Zeche Hannover mit den Schächten I und II um die Jahrhundertwende. Die Zeche Hannover stand kurz hinter der Eickler Grenze in der Landgemeinde Horde!. Der Grundstcin für die Zeche wurde im Jahre 1847 auf den Feldern des Landwirtes Schulte-Schüren gelegt, wo mehrere Bohrungen niedergebracht wurden, die zu Kohlefunden führten. Im Jahre 1856 erwarb die Hannover'sche Bergwerksgeseilschaft Hostmann & Co. die abbaufähigen Kohlefelder und begann im März 1857 mit dem Abteufen des Schachtes I und im Juli mit Schacht II. Die technischen Schwierigkeiten und die daraus resultierenden Finanzierungsprobleme führten zu mehrfachem Besitzwechsel und zu erheblichen Verzögerungen bei der Erschließung der Grubenfelder. So konnte erst 1870 die erste Förderung auf Schacht Hannover I bei einer Tiefe von 162 m aufgenommen werden.

37. Ansicht der Zeche Hannover vom Bahnübergang an der Hannoverstraße (HordeI), Dahlhauser Straße und Magdeburger Straße (Eickel-Dornacker) aus um 1930. Am 27. Juni 1872 erwarb Alfred Krupp die Hannover'sche Bergwerks AG. Er baute die Schachtanlage aus und stellte Friedrich Koepe aus Eickel, den Erfinder der gleichnamigen Fördertreibscheibe ('Seilohne Ende'), als Betriebsleiter ein. Am 1. Juli 1899 ging auch die Zeche Hannibal in den Krupp-Besitz über. Gleichzeitig richtete man für beide Schachtanlagen eine gemeinsame Zechenverwaltung ein. Die Vereinigung der beiden Schachtanlagen wurde lange Zeit durch den Ausbau der Kokerei und der Kohlenebenproduktion geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Schachtanlage in die Hütten- und Bergwerke RheineIbe AG eingegliedert. 1972 beschloß der Aufsichtsrat die Stillegung der Zeche, ein Jahr später stellte die Schachtanlage ihren Betrieb ein.

38. Voller Stolz postierte sich im Jahre 1908 die Belegschaft der Zeche Hannover I und II des Reviers VIII mit ihrer Gerätschaft vor der Kamera.

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