Wanne-Eickel in alten Ansichten

Wanne-Eickel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5419-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wanne-Eickel in alten Ansichten'

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49. Die Hauptstraße, Ecke Kurhausstraße; aufgenommen um 1925, mit Bliek zum Kurhaus, der Stadthalle und der St.-Joseph-Kirche. Im rechten Eckhaus befand sich das Friseurgeschäft Jankowiak, später Franke.

n ~ RQaJgymnasium

50. Das Realgymnasium Ecke Kurhausstraße Harkortstraße um 1905. Die Ämter Wanne und Eickel beschlossen am 9. Januar 1903 die Errichtung eines Realgymnasiums unter Verschmelzung der 1886 eingerichteten evangelischen und 1894 eröffneten katholischen Rektoratsschule. Das dreieinhalbgeschossige Schulgebäude im Neurenaissancestil mit Ziegelmauerwerksfassade wurde vom Amtsbaumeister Bartels erbaut. Die feierliche Eröffnung wurde am 21. April 1904 vom Amtmann Winter aus Wanne als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Anstalt - im Saal des evangelischen Gemeindehauses vorgenommen. Der erste Direktor war Oberlehrer Emil Knippschild. 1909/10 wurde ein zusätzlicher Anbau an den Gebäudef1ügel zur Harkortstraße errichtet. Im Jahre 1989 wurde das Gymnasium Eickel in die Denkmalsliste eingetragen.

51. Bliek auf das Kaiser-Friedrich-Denkmal am Steinplatz um 1930. Mit dem Ziel, ein Kaiser-FriedrichDenkmal zu schaffen, hatte sich am 4. Juni 1904 ein Denkmalskomitee gebildet. Nachdem Spenden in ausreichender Höhe von der Bürgerschatt und der Industrie gesammelt waren, wurde der Auftrag an den Berliner Bildhauer Emil Cauer vergeben und mit der Aufstellung wurde der Bauunternehmer August Franke beauftragt. Am 19. Oktober 1913 wurde zum Gedenken an die hundertjährige Wiederkehr der Völkerschlacht zu Leipzig das Denkmal Kaiser Friedrich lIl. enthüllt. Das Denkmal bestand aus einem 2,90 m hohen Postament und einem Standbild, das 2,75 m hoch war.

52. Die Zeche Shamrock (Kleeblatt und irisches Nationalzeichen) wurde 1890 bis 1893 von der Bergwerksgesellschaft Hibernia in Herne erbaut und förderte Fett- und Kokskohle. Unterirdische Stollen verbanden die hier gezeigten Schächte III und IV mit I und II bei Herne. 1902 wurden von 2 710 Bergleuten täglich etwa 2 883 Tonnen Kohle gefördert. Die Schachtanlage dient heute als Schacht 11 von General Blumenthai in Recklinghausen, wo die Kohle zum Teil aus der Haardt transportiert und dann gefördertwird.

53. Bliek auf das Dynamowerk an der Dorstener Straße um 1920. Am 1. Juli 1913 gründeten der Kaufmann Rudolf Sylbe und der Meister Wilhelm Schulz das Dynamowerk an der Dorstener Straße. Die Anfangsbelegschaft bestand aus zehn Mann, die Reparaturen, Neu- und Umwicklungen an Hochspannungsmotoren, Generatoren, Gleichstrommotoren und Drehstrom-Transformatoren verschiedener Art und Größe ausführten. 1918 wurden auf dem rund 1 000 qm erweiterten Betriebsgelände 100 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Das vielseitige Unternehmen, das auf ein fast 80jähriges Bestehen zurückblicken kann, ist weit über die Grenzen Wanne-Eickels hinaus bekannt und beliefert neben deutschen auch ausländische Kunden in Europa und Übersee.

54. Ansicht der Friedrichstraße, der heutigen Bielefelder Straße, in Höhe der Kreuzung Horststraße um 1910. Die Straßenbahngleise auf der linken Seite führten vom Herner Bahnhof bis zur Endstation Wattenscheid-Höntrop. Am Straßenende biegt nach links die Juliastraße ab. Man sieht die ersten Häuser der 1899 erbauten Zeehenkolonie Julia. In dem linken Eckgebäude befindet sich heute das Postamt Holsterhausen.

55. Bliek in die Friedrichstraße, die heutige Bielefelder Straße, vom Holsterhauser Markt aus um 1920. Vor dem Schuhhaus Bernhard Frye biegt rechts die Straße Aschebrock, einst Lindenstraße, ab. Das erste Haus auf der linken Straßenseite war die Metzgerei Wilhelm Goßler. Dort stand im Laden über der Verkaufstheke der Spruch: 'Ochsen, Kühe, Kälber, Schweine, kaufen wir mit dicke Beine. Darum muß beim Fleischverwiegen jeder eine Strafe kriegen.'

56. Bliek in die Dorstener Straße, Ecke Bielefelder Straße (Holsterhauser Markt). Daß die Fuhrleute auf dem alten Kohlenweg gern mal eine Pause für ein Bier einlegten, zeigen die vielen Gaststätten. Auf der linken Seite befand sich der Gasthof Friedrich Dingebauer (später Heinrich Oelmann, Gasthaus 'Zur Post'); ihm gegenüber war die Gaststätte Jakobs, welche sogar über einen Saal mit einem Kino verfügte. Bei Dingebauer traf sich der Gesangsverein 'Deutsche Treue', der Club 'Abendsprache' und der Verein zur Wahrung geschäftlicher-und Handelsinteressen .

57. Die gleiche Ansicht in Gegenrichtung um 1920. Schon vor über 200 Jahren war die Dorstener Straße ein Hauptverkehrsweg für den Kohletransport nach Gahlen und hieß daher auch Gahlen'sche Kohlenstraße. Der erste Ausbau wurde 1763 von Bochum-Stiepel über die jetzige Bochumer Kohlenstraße nach Eickel, weiter über eine Brücke, über die Emscher bei Crange in Richtung Buer, Erle, an Dorsten vorbei zum sogenannten Kohlenhaus am Lipperbaten bei Gahlen geführt. Der Ausbau der Straße war 1769170 beendet. In den Jahren 1849-1854 wurde die Strecke von Preußen zur Dorstener Chaussee ausgebaut.

58. Die Gasometer der 'Gaveg' an der Holsterhauser Straße um 1932. Die Bergwerksgesellschaft Hibernia gründete im Jahre 1925 mit der Gewerkschaft der Zeche Mont-Cenis die Gasverarbeitungs GmbH, die Gaveg. Von der Gaveg wurde 1926 zunächst in Herne-Sodingen eine halbtechnische Versuchsanlage errichtet, die 1927 durch eine Großanlage ersetzt wurde. Diese Anlage war bis 1931 in Betrieb. Im Jahre 1928 wurde von der Gaveg zur Verwertung des Koksofengases der beiden Kokereien der Zeche Shamrock 1/2 und 3/4 eine weitere Großanlage erbaut, das Stickstoffwerk Hibernia, wo der im Koksgas enthaltene Wasserstoff zu Stickstoff und schließlich zu Kunstdünger verarbeitet wurde.

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