Wanne-Eickel in alten Ansichten

Wanne-Eickel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5419-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wanne-Eickel in alten Ansichten'

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59. Bäuerliche Idylle und industrieller Fortschritt zeigt diese Ansicht um 1930. Auf der linken Seite befand sich der Bauernhof Gerwin. Der Gasometer im Hintergrund gehört zum ehemaligen Stickstoffwerk Hibernia, dem heutigen Werk Il der Hüls AG. Urn ihre Produktionsanlage zu vergrößern, kaufte die Bergwerksgesellschaft Hibernia den Hof Gerwin auf und riß ihn ab.

60. Das Kollegium der Karlschule (erbaut 1891) an der Horststraße im Jahre 1912. Vorne rechts sitzend am Tisch Rektor Schäkermann, links sitzend August Strunk, rechts stehend Alma Balke, links stehend Gottfried Poth, andere Personen unbekannt.

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61. Die Dorstener Straße mit hohen Eschen umrandet in Richtung Crange um 1907. Auf der linken Seite befand sich das alte Postamt Holsterhausen. Es war ein roter Backsteinbau mit der Aufschrift 'Kaiserliches Postamt'. Das Postamt wurde von August Lindner aus Wanne verwaltet. 1918 wurde der Schriftzug 'Kaiserliches' abmontiert; man konnte es aber auf den Ziegeln noch jahrelang lesen. Das langgestreckte Gebäude, von den Bäumen zum Teil verdeckt, ist das 1896 erbaute Fachwerkhaus des Bauern Friedrich Schlenkhoff, später der Gasthof 'Zum alten Fritz'.

Restauration I' Ih. Knop.

62. Die Restauration von Wil helm Knop in der Heerstraße Nr. 1, Ecke Heinrichstraße, der heutigen Corneliusstraße, um 1910. Hinter der Schanktheke hatte der Gastwirt Wilhelm Knop für Stammgäste eine große Tafel angebracht, wo jedes Hülsmann-Bier mit einem Kreidestrich aufgeführt wurde. Am Lohntag wurde bezahlt und der Wirt löschte mit einem feuchten Lappen die Schuld aus und der Gast war aus der Kreide.

63. Die St.-Barbara-Kirche in Röhlinghausen um 1920. Durch den Bevölkerungsanstieg ergab sich bald die Notwendigkeit zur Bildung einer Filialgeme inde von St. Marien in Eickel. 1898 wurde der Kirchbauverein St. Barbara gegründet. Noch im gleichen Jahr stellte der Landwirt Erlemann, genannt Stefflinghoff, kostenlos ein zwei Morgen großes Grundstück zur Verfügung, auf dem die frühere evangelische Notkirche St. Johannes aus Eickel errichtet werden konnte. Die Aufbauarbeiten gingen schnell voran, sodaß schon am 11. Dezember 1898 die Notkirche durch Dechant Dreps aus Niederwenigern eingeweiht werden konnte. 1902 erfolgte die Erhebung zur Pfarrei. Bald wurde der Wunsch nach einem stabileren, steinernen Gotteshauslaut.

64. Innenansicht der St-Barbara-Kirche. Der 1906 eingereichte Entwurf des Bochumer Architekten Hermann Wieier wurde angenommen, und am 21. Juli 1912 wurde die Kirche durch den Bischof Dr. Karl Schulte eingeweiht. Sie erhielt den Namen der Schutzpatronen der Bergleute 'Groß St. Barbara'. Schon ein paar Monate nach der Einweihung machten sich die ersten Bergschäden durch den Kohleabbau bemerkbar. Zahlreiche Prozesse der Kirchengemeinde gegen die Zeche Königsgrube konnten gewonnen werden. Die Kosten für Instandsetzung von Wänden und Gewölbeteilen im Jahre 1913, 1931 und 1937 trug die Zeche Königsgrube.

65. Am 26. Februar 1963 wurde die St.-Barbara-Kirche von der Baupolizei wegen drohender Einsturzgefahr durch Bergschäden geschlossen. Die Gottesdienste fanden nun im großen Saal des Jugendheimes statt. Da eine Renovierung nicht mehr möglich war, wurden am 22. Oktober 1965 Schiff und Turm mit zwei Zündungen gesprengt. Die an gleicher Stelle neu erbaute Heilig-Geist-Kirche (1967 bis 1969 vom Architekten-Ehepaar Legge und Legge-Suwelack) wurde im Oktober 1969 von Lorenz Kardinal Jaeger, Erzbischofvon Paderborn, geweiht.

66. Die Geschichte der Zeche Königsgrube reicht bis in das Jahr 1851 zurück. Am 22. Januar wurde für den Bohrturm Elise und am 27. Juni für den Bohrturm Lina (auf dem Grundstück des Kötters Müller) die Berggerechtsame erteilt. Am 4. Oktober 1854 erfolgte sie auch für den Bohrturm Glückauf Maria. Durch den Konsolidationsvertrag vom 27. Oktober 1855 wurden die drei Einzelzechen zusammengeschlossen und erhielten den Namen Königsgrube, benannt nach Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen.

67. Bliek in die Königsgruber Straße rnit dem Haupteingang zum Zechengeländc Königsgrube um 1950. Im Jahre 1855 wird die Magdeburger Bergwerks AG gegründet. Die erste Förderung erfolgte am 1. Oktober 1860 auf den Grundstücken der Bauern Erlemann und Wienkop. 1903/04 wird ein neuer Schacht Gustav abgeteuft. 1936 wird die Zeche Eigentum der Deutschen Erdöl AG; diese wiederum verkaufte sie im Rahmen ihrer Neugliederung an die Kruppzeche Hannover-Hannibal AG. 1956 erfolgte auf der 710 m Sohle der Querschlag zum Schacht Hannover. Damit wird der Tagesbetrieb auf der Zeche Königsgrube eingestellt und die Kohle in Bochum an das Tageslicht geholt. Im März 1967 erfolgte die Betriebsschließung.

68. Der Strathmanns-Hof in Röhlinghausen. Am 10. Februar 1921 kaufte die Gemeinde Röhlinghausen den Hof einschließlich Wirtschaftsgebäude und richtete dort ein Volkshaus ein. Ende März 1923 waren die Umbauarbeiten abgeschlossen und das Gebäude wurde der Bürgerschaft übergeben. Im Untergeschoß befand sich ein Wirtschaftsraum mit zwei durch Schiebetüren verbundene Gesellschaftszimmer. Links vom Eingang lag der VortragssaaI. Aus der ehemaligen Scheune wurde ein für 150 Personen fassender Saal mit Bühne geschaffen. Weiterhin waren vorhanden: eine Kegelbahn, Biblietheksräume und ein großer Konzertgarten. In der alten Wagenremise war die Badeanstalt mit acht Duschen und zwei Wannen untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg fiel das Volkshaus den Bomben zum Opfer und brannte völlig aus.

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