Wanne-Eickel in alten Ansichten

Wanne-Eickel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5419-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wanne-Eickel in alten Ansichten'

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69. Restauration 'Zur Kaiser-Eiche' am Röhlinghauser Bahnhof um 1920. Im Jahre 1924 schlossen sich die drei Röhlinghauser Vereine, Spiel und Sport von 1913, Ballspielverein von 1919 und der Verein für Leibeserziehung von 1922 in der Gastwirtschaft 'Zur Kaiser-Eiche' bei Friedrich Horstmann am Röhlinghauser Bahnhof zur Spielvereinigung Röhlinghausen zusammen. Ihr erster Vorsitzender war Hermann Blanke; die Vereinsfarben waren grün und schwarz. Ihre große Zeit des Fußballsports erlebte die Elf vom Strathmannshof mit dem Aufstieg in die Gauliga Westfalen (die höchste Spielklasse im Fußball) im Jahre 1937 mit 'Eisenfuß' Ernst Piwoda, Walter Lemanski, Erich Erlau und Hermann Eppenhoff.

70. Bliek von der Hannoverstraße, im Volksmund auch 'Etterich-Kolonie' genannt, nach einem hier ansässigen Milchhändler (erbaut im Jahre 1882183) benannt, auf die Schachtanlagen der Zeche Königsgrube um 1930. Die Häuser sind für vier Familien erbaut worden, zwei Wohnungen nach vorne, zwei nach hinten, mit seitlichem Stallanbau, wo jede Familie sich ein Schwein, eine Ziege oder einige Hühner halten konnte. Die Nutzgärten vor den Häusern sind durch Längswege erschlossen, an den sich links und rechts die Beete anschließen. Die Miete für die Wohnung mit Stall und Garten betrug vier Mark monatlich, für westfälische Verhältnisse ein sehr niedriger Preis.

71. Die Röhlinghauser 'Asthma-Brücke'. Als nach dem Ersten und für kurze Zeit auch nach dem Zweiten Weltkrieg die Kohle auf Halde gekippt wurde und dort wochenlang schwelte, war Röhlinghausens Fußgängerbrücke - übrigens die einzige ihrer Art in Wanne-Eickel - oftmals von Kohlenoxydgasen eingenebelt. Wer vom schnellen Treppensteigen atemlos oben angelangt war, bekam einen Hustenanfall. Besonders für staublungenkranke Bergleute war das eine schlimme Sache. Damals erhielt die Brücke ihren Spitznamen 'Asthrna-Brücke'. In ihrer eigenwilligen Eisenkonstruktion und ihren hohen Winkeltreppen sah sie recht stattlich aus. Doch die 'Asthmazeiten' sind längst vorbei und die Brücke wurde abgebrochen.

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72. Ansicht der Königsgruber Straße, heute Am Bollwerk, um 1910. Im rechten Haus befand sich die Restauration der Witwe Paula Möller, wo sich in der rechten Gebäudehälfte die Gastwirtschaft und in der linken Seite der Gesellschaftsraum befand. Bei schönern Wetter konnte man sich auch in den Garten setzen. Nachfolger von Frau Möller wurde der Pächter Alfred Stern. Von dem Baum etwas verdeckt sieht man das Haus mit dem Schuhgeschäft des Schuhmachermeisters Karl Hahne.

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73. Die Geschichte der Lutherkirche geht bis in das Jahr 1894 zurück, in dem am 15. April der Röhlinghauser Kirchbauverein unter der Leitung des Bergbaudirektors der Zeche Pluto gegründet wurde. Die Trennung von der Muttergemeinde in Eicke! erfolgte am 12. Juli 1895. Der erste Gottesdienst wurde im November des gleichen Jahres in einem Saal der Zeche Pluto in der Plutostraße abgehalten. Nachdem der Bauer Heinrich Strathmann kostenlos Grund und Boden für den Bau einer Kirche der Gemeinde überlassen hatte, konnte am 1. Juni 1899 das zunächst turmlose Gotteshaus eingeweiht werden. Die nach den Plänen des Mühlheimer Architekten Heidsiek erbaute Kirche wurde bis 1903 vergrößert und mit Turm und Glocken versehen.

74. Die Freiwillige Feuerwehr Röhlinghausen wurde im Jahre 1892 gegründet. Das Gerätehaus mit dem Steigerturm stand in der Turmstraße. Im Wohngebäude lebte die Familie des Meldebearntensekretärs Heinrich Krieter, der gleichzeitig Feuerwehrbrandmeister war. Durch einen Bombenangriff wurden Steigerturm und Gerätehaus zerstört.

75. Im Nordosten des Stadtteils Röhlinghausen wurde im Jahre 1856 der Schacht Pluto-Thies abgeteuft und der Bahnhof Pluto errichtet. Nachdem mit Schacht I im Jahre 1861 die erste Kohle gefördert wurde, diente er dem Abtransport auf das Schienengelände der Köln-Mindener Eisenbahn. Als 1899 der Schacht IV abgeteuft wurde (erste Förderung 1901), verdiente der Bergmann 3,31 Mark pro Tag. Kurz vor der lahrhundertwende ging die Bergbau AG Pluto in den Schalker Gruben- und Hüttenverein über. 1910 erfolgte die Übernahme durch die Gelsenkirchener Bergwerks AG; diese stellte im Juni 1927 die Förderung ein. Als 1976 vorübergehend die Zeche Pluto-Wilhelm in Wanne stillgelegt wurde, war dies auch das Ende für den Schacht Thies, der als Seilfahrt für die Gelsenkirchener Alma-Felderdiente.

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76. Ansicht der Heinrichstraße, der heutigen Edmund-Weber-Straße, um 1920. Im rechten Eckhaus befand sich das Geschäft des Uhrmachermeisters August Hartlieb, der auch anfallende Goldschmiedearbeiten ausführte. Das Haus gehörte den Geschwistern Arentz, das Nebengebäude der Familie Tölke. Hinter dem Bahnübergang liegt das Gebäude der Kohlenhandlung Eduard Höhmann. Das linke Eekhaus gehörte der Familie Denis. Die Eckhäuser fielen nach und nach dem Abriß zum Opfer und wurden bis auf das rechte Eckhaus neu errichtet.

77. Bliek in die Bochumer Straße, die heutige Plutostraße, von der Königsgruberstraße aus gesehen um 1914. Auf der linken Seite befand sich die Verkaufsstelle des 1868 gegründeten Consum- und Sparvereins der Zeche Königsgrube. Im nebenstehenden Haus befand sich die Adler-Drogerie von Otto Kleffmann. Die Inneneinrichtung im Jugendstil aus dem Jahre 1904/05 wurde nach der Modemisierung im Jahre 1977 ausgebaut und im Heimatmuseum wieder aufgestellt. Gegenüber der Consum-Anstalt in einem reizvollen Jugendstileckgebäude war das 'Manufactur- und Confectionswaren-Geschäft' Sommer untergebracht.

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78. So sah es um 1910 in der Heinrichstraße, der heutigen Edrnund-Weber-Straße, in Höhe Fichtestraße aus. Auf der rechten Bildseite befindet sich die vom Mühlheimer Architekten Heidsiek erbaute Lutherkirche sowie das 1895 erbaute Postamt in der Heinrichstraße 4a des Gutsbesitzers Heinrich Strathmann. Urn Verwechselungen mit ähnlich lautenden Ortsnamen zu verhindern, trug das Postamt die Bezeichnung Röhlinghausen in Westfalen.

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