Wanne-Eickel in alten Ansichten

Wanne-Eickel in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Lührig
Gemeente
:   Herne
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5419-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Wanne-Eickel in alten Ansichten'

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

Gruss aus 'R,öhlinghaustn

79. Stolz präsentiert sich um 1905 die Familie Johann Schmidt neben einigen jungen Burschen aus der Nachbarschaft vor ihrem Geschäftshaus in der ehemaligen Heinrichstraße. Sie besaß hier eine Kolonialwarenhandlung. Hinter dem rechten Gebäude der Görresschule folgt die Zeehenkolonie in der Tiefenbruchstraße. Die Eisengerüste gehörten zur Lorenbahn, auf der die Kohle von der Zeche Pluto- Thies zu den Bulmker Hochöfen transportiert wurde.

80. Dieses Foto von der Roonstraße, der heutigen Rheinischen Straße, wurde im Jahre 1906 auïgenommen. Beginnend mit der Hausnummer 40 zeigt es die Zeehenkolonie Königsgrube (erbaut 1901/02) in Richtung Hofstraße.

81. Der 1893 eröffnete Bahnhof Röhlinghausen an der Bahnhofstraße, der heutigen Bergrnannstraße, um 1910. Er war für den Personenverkehr in Richtung Wanne-Bahnhof und zum Bahnhof BochumNord eingerichtet worden. Urn 1915 wurden von Röhlinghausen in beiden Richtungen täglich je 17 Züge abgefertigt und ca. 180 000 Fahrkarten verkauft. Im Anbau auf der rechten Seite war die Gepäckaufbewahrung mit dem Eilgut untergebracht. Im Haupthaus ging es hinter dem Eingang rechts zur Fahrkartenausgabe und links zur Restauration. In den Kriegsjahren 1943/44 wurde das Gebäude durch Bomben zerstört und die Strecke stillgelegt.

Conditorei, Bäckerei v, Joh. TImmerbrin1c Gruss aus öhlin hausen

82. Das Haus des Bäckermeisters Johann Timmerbrink in der Violinenstraße 12a, im Volksmund auch Geigenallee genannt (heute Burgstraße 119), um 1920. Es war das Stammhaus der späteren Brotfabrik von Albert Timmerbrink in der Emscherstraße 13-23. Vor dem 1895 erbauten Haus steht der Bäkkerlehrling mit seinem Brotkorb; an der Ecke Johann Timmerbrink und seine Verkäuferinnen an der Ladentür. Sie war mit ornamentiertem Messingblech beschlagen und mußte des öfteren blankgewienert werden, eine damals wie heute mühevolIe Arbeit. Im Nebenhaus, erbaut 1902, war das Milchgeschäft Dohlmann untergebracht.

83. Der alte Bahnhof Wanne mit Bahnhofsgaststätte Theodor Zengerling um 1900. Der erste Bahnhof war der 1856 angelegte Güterbahnhof der Zeche Pluto am Schacht Thies. Wer von Wanne aus verreisen wollte, mußte in Gelsenkirchen oder Herne-Bochum einsteigen. Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde die Errichtung eines Güter- und Personenbahnhofs beschlossen. Die Ländereien wurden von den Bauern Langebeckmann, Schmidt, Knop, Heitkamp und anderen erworben. Das Stationsgebäude wurde etwas abseits des Weges von Eickel nach Crange errichtet.

84. Der alte Bahnhof Wanne in Gegenrichtung um 1900. Die anfängliche Bezeichnung 'Pluto-Bahnhof" wurde einstweilen beibehalten. Nach langem Tauziehen zwischen Eickel und Bickern wurde 1869 endlich ein unparteiischer Name für ihn gefunden: 'Wanne' nach der Feldmark 'in der Wanne'. Der Güterverkehr wurde bald eröffnet; der Personenverkehr erfolgte am 10. Juli 1872. In den Jahren 1884/85 wurde er zum Sammelbahnhof umgebaut. Durch die Zechenanschlüsse und die verkehrsgünstige Lage wuchs die Bedeutung des Bahnhofs Wanne gewaltig.

85. Der neu angelegte Hauptbahnhof Wanne-Eickel um 1930. Im Jahre 1907 wurde mit dem Umbau des Bahnhofs zu seiner jetzigen Gestaltung begonnen. Gleichzeitig wurden Anschlußstrecken für die neuerbauten Bahnhofsteile West- und Ostbahnhof gebaut, um den Güterzug- vom Personenzugverkehr zu trennen. Im Rahmen der Baurnaßnahmen wurde ein großes Stück des Geländes höher gelegt. Am 19. Juni 1913 wurde der Bahnhof seinem Betrieb übergeben. 1928 arbeiteten auf einer Betriebsfläche von 42 ha 1 850 Beamte und Arbeiter. Die Gesamtzahl der Zugfahrten betrug 663, davon dienten 373 dem Personenverkehr und 290 dem Güterverkehr.

86. Die Hochansicht vom Bahnhof Wanne-Eickel aus zeigt im Hintergrund das Rathaus sowie den Erweiterungsbau der Hauptpost und die Auskunftsstelle des Verkehrsvereins im Pavillon am Bahnhofsvorplatzum 1930.

'CAI-.'E

87. Das Amtshaus Wanne um 1905. Nach der Gründung des Amts Wanne im Jahre 1875 waren die Arntsräume zunächst in zwei Privathäusern untergebracht, bis ein neues Amtshaus an der früheren KaiserWilhclm-Straßc, heute Am Alten Amt genannt, im Herbst 1877 bezogen werden konnte. Trotz eines Anbaues im Jahre 1901 mußte ein neues, größeres Amtshaus errichtet werden. Es wurde 1903/04 nach den Plänen des Architekten Zahn am Viehrnarkt, spätere Schwerinstraße, heutige Rathausstraße, im Neorenaissancestil erbaut. Nach dem Zusammenschluß der Ämter Eickel und Wanne wurde das Wanner Amtshaus zum Rathaus der Stadt Wanne-Eickel.

88. Hochansicht der Sedanstraße mit den Gebäuden Rathaus Wanne (links) und Restauration 'Zur Kaisereiche' (rechts) um 1920. Das Gasthaus 'Zur Kaisereiche von Heinrich Nottebaum stand an der Kreuzung Rathausstraße und Poststraße, späteres Gasthaus 'Zur Post'. In der Restauration und im angebauten Saal 'Die Postkutsche trafen sich viele Wanner Vereine, so der Bismarck-Bund, der Militär-Anwärter-Verein, der Kavallerieverein und der 1903 im Saal der Gastwirtschaft Schulte-Berge gegründete 'Allgemeiner Staats-Eisenbahn-Bearnten- und Arbeiter-Verein Wanne', Der erste Vorsitzende war bis 1907 Oberbahnhofsvorsteher Stünke. Die Mitgliedsstärke betrug 1 800 Vereinsmitglieder.

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek