Weißenfels in alten Ansichten

Weißenfels in alten Ansichten

Auteur
:   Mike Sachse
Gemeente
:   Weißenfels
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5363-8
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Weißenfels in alten Ansichten'

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VORWORT

Das Anliegen dieses Buches mit alten Ansichten und Abbildungen von Weißenfels, die vorwiegend aus der Zeit zwischen 1880 und 1930 stammen, ist den Betrachter in die 'gute alte Zeit' zurückzuversetzen. Es war die Zeit der großen Neuerungen und Veränderungen. Die Städte wurden größer, es wurde weggerissen und modern aufgebaut. Die Straßen wurden gepflastert und erweitert. Es gab Neugründungen von Werkstätten und Fabriken. Die Gasbeleuchtung in der Wohnung und auf der Straße wurde von elektrischem Licht abgelöst. Pferdekutschen und -karren verschwanden langsam aus dem Straßenbild der Städte. Die Eisenbahn wurde schneller, und in immer kürzeren Zeiten konnten längere Strecken zurückgelegt werden. Es kam der Erste Weltkrieg, und die Wirtschaftskrise begann sich auszuwirken.

Das alles und vieles mehr hatte natürlich Auswirkungen auch auf Weißenfels. Dieses Buch soll jene Zeit noch einmal hervorrufen und den Betrachter

zurückversetzen. Es wird für eirnge ältere Weißenfelser ein Rückblick in die Kindheit sein, denn sie werden einiges noch kennen und sich daran erinnern.

Der jüngeren Generation soll dieses Buch zeigen, wie ihr Wohnort in der Zeit der Großväter und Urgroßväter ausgesehen hat, die sie nur aus Erzählungen der älteren Generation kennen.

Zum Schluß möchte der Verfasser noch darauf hinweisen, daß in diesem Buch nicht auf alle Höhepunkte, Veränderungen, Feste und Persönlichkeiten jener Zeit eingegangen und nicht alles berücksichtigt werden konnte. Das würde den Rahmen dieses Buches sprengen und sollte eher in einer Chronik zum Ausdruck kommen.

Das Museum Weißenfels wünscht allen Weißenfelsern und Nichtweißenfelsern viel Spaß beim Betrachten dieses Buches.

M. Sachse

Rathaus mil Markt und Marienkirme.

1. Am 5. Mai 1718 brach ein Feuer im Gasthof 'Zu den drei Schwänen' aus, das sich schnell ausbreitete und unter anderem das Rathaus vernichtete. 1722 wurde das neue , nach einem Bauplan des Landesbaumeisters Johann Christoph Schütze errichtete Rathaus fertiggestellt. (Foto um 1910.)

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2. Die Stadtkirche auf dem Weißenfelser Marktplatz um 1905. Sie wurde auf den Namen Beata Maria geweiht. Aus dem am Nordportal angebrachten Schriftzug 'Basilica beatae Mariae' ist der Name Marienkirche abgeleitet worden. Sie wurde in den Jahren 1302 bis 1303 erbaut.

3. Das anläßlich des 14. Mitteldeutschen Bundesschießen festlich geschmückte Weißenfelser Rathaus im Jahre 1892. Links im Rathaus die Korsettfabrik von M. König und Nachfolger. Rechts im Rathaus die Gaststätte 'Zum alten Rathskeller'.

4. Markt und Schloß 'Neu-Augustusburg' im Jahre 1925. Von 1869 bis 1920 diente das Schloß als Unteroffiziersschule. Danach wurde es bis 1945 als Polizeipräsidium genutzt.

5. Der sächsische Kurfüst Johann Georg 1. starb 1656. In seinem Testament teilte er das Land unter seine vier Söhne auf. Es entstehen neben Kursachsen drei Sekundogenituren. Dem zweiten Sohn, August, bereits Administrator des Erzstifts Magdeburg mit Residenz in Halle, wird das Herzogtum Sachsen-Weißenfels zugeteilt. Herzog August beschließt den Bau eines Schlosses, mit dem 1660 begonnen wird. 1694 ist mit der Pflasterung des Hofes der Schloßbau beendet. Luftbildaufnahme aus dem Jahre 1935.

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6. Auf dieser Aufnahme aus dem Jahre 1935 sieht man noch einen gut erhaltenen Teil der Innenstadt. Sehr schön erkennt man hier die Anordnung der Straßen sowie der Häuser und Hinterhöfe. Leider wurde in den zurückliegenden zehn Jahren sehr viel davon abgerissen.

7. Jüdenstraße, um 1910.

8. Dieses Haus in der Jüdenstraße 12 war im vorigen Jahrhundert wegen des eigenartig hervortretenden Erkers als 'Vogelbauer' bekannt. Heute ist der Erker nicht mehr vorhanden, und vielen wird dieses Haus auch als 'Himmelbett' in Erinnerung sein. Im vorigen Jahrhundert hatte hier der Fleischermeister Kleine (auch Schauer genannt) seine Fleischerei. Sein Sohn, der wegen eines körperlichen Leidens den Beruf nicht weiterführen konnte, war bei den Leuten als 'Schauer-Fritze.' bekannt, der oft vor seinem 'Vogelbauer' stand und dem Treiben auf der Straße zusah.

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