Weinböhla in alten Ansichten Band 1

Weinböhla in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Erich Reichert
Gemeente
:   Weinböhla
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5181-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Weinböhla in alten Ansichten Band 1'

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VORWORT

Nach langen Jahren relativer Abstinenz in bezug auf Ortsgeschichte erscheinen seit 1986 die 'Weinböhlaer Heimatblätter' . Das vorliegende Büchlein soll uns eine bildmäßige Darstellung zu dieser Geschichte von den Jahren um 1880 bis etwa 1935 geben. Es kann naturgemäß nur eine kleine Auswahl aus der Fülle des vorhandenen Materials sein. Der Weinbau konnte leider nicht mit aufgenommen werden, da die vorhandenen Vorlagen einen Druck nicht zulassen. Sofern sich Straßennamen gegenüber damals geändert haben, wurden die aktuellen in Klammer gesetzt. Möge die kleine Sammlung Anregung für einen Spaziergang durch unseren Ort sein, um das Gestern mit dem Heute zu vergleichen.

Der Verfasser dankt Herrn Helmut Herrmann für seine detaillierten Hinweise zur Ortsgeschichte und bittet um weiteres Material für das Archiv der 'Arbeitsgemeinschaft Ortschronik' . Besonderer Dank gilt der Europäischen Bibliothek, die sich in verdienstvoller Weise um die punktuelle Darstellung europäischer Lokalgeschichte bemüht.

Mögen die Buchreihen des Verlages zum gegenseitigen Verstehen und zum Zusammenwachsen unseres Kontinentes beitragen!

Erich Reichert

EINLEITUNG

Wenn wir dieses Büchlein den Bürgern der Gemeinde Weinböhla, ihren Gästen und Freunden in die Hände legen, so ist es uns eine ganz besondere Freude, daß eine solche Rückerinnerung auf alte Traditionen wieder möglich ist, ohne durch zensorische Maßnahmen einseitig in ihrer Darstellung zu sein. Darum ist es mir ein großes Bedürfnis Herrn Erich Reichert und all denen, die seine Arbeit unterstützten, ein herzliches Dankeschön auszusprechen für alle Mühe bei den vorbereitenden Arbeiten.

Wir freuen uns sehr, daß uns diese Bilder und Erläuterungstexte auf eine Reise in die Vergangenheit unseres schönen Ortes mitnehmen wollen. Wir erinnern uns nicht nur an alte, zum Teil nicht mehr vorhandene Gebäude - wir erinnern uns auch an eine rege Vereinstätigkeit und hoffen, daß diese Bilder mit dazu beitragen, diese wiederzubeleben.

Die Bilder und Texte zeigen uns ein Stück Weinböhlaer Vergangenheit - sind aber weit davon entfernt uns ein vollständiges Bild dieser Zeit zu übermitteln.

Unser Ort wurde geprägt von gegenläufigen Erscheinungen: einerseits die Landwirtschaft, be-

sonders der Wein- und später Spargelanbau, andererseits der Einfluß der nahegelegenen Stadt Dresden mit ihrer zunehmenden Industrialisierung.

So zerschneiden die großen Eisenbahnlinien, die Dresden mit Berlin und Leipzig verbinden, unseren Ort und geben ihm ein wesentliches Gepräge. Mit Eisenbahn und Straßenbahn kamen die Städter und bauten ihre Häuser. Dagegen steht der alte Dorfkern mit seinen alten Höfen und erinnert uns an unsere Vorfahren, die den kargen, sandigen Boden bewirtschafteten und ihm das zum Leben Notwendige abtrotzten.

Ich wünsche mir, daß wir die erlangte Freiheit zum Besten für unseren Ort nutzen und daß die vorliegenden Erinnerungen in Wort und Bild uns ermutigen, an die besten Weinböhlaer Traditionen anzuknüpfen und das Bewahrenswerte fortzusetzen. Aber andererseits auch nicht zu zögern, uns dem Neuen zu öffnen und damit dem Wohl unseres Ortes und seiner Bewohner zu dienen.

Frühjahr 1991,

Reinhart Franke, Bürgermeister

1. Eine Teilansicht unseres Ortes um 1900, aufgenommen von der Oberauer Straße (Grenzstraße). Etwa in der Mitte erkennen wir das 'Kurhaus San Remo', links das Schulgebäude, davor der Bahnhof. Die Häuser im Vordergrund gehören zur Mathildenstraße (Grüne Straße).

2. Der Abbruch der alten Kirche. Um die Kirche sehen wir den alten Friedhof. Die Kirche wurde im Jahre 1893 durch Blitzschlag schwer beschädigt, dann gesprengt und abgetragen. Der jetzige Bau entstand nach Plänen des Architekten Theodor Quentin in den Jahren 1893-1895. Die Grundsteinlegung erfolgte am 8. Oktober 1893, die Weihe am 24. März 1895. Das Gotteshaus wird zur Zeit rekonstruiert.

3. Hier sehen wir den Abbruch des 'Pfeilschen Gasthofes', der vor dem Zentralgasthof stand, dieser ist schon errichtet. Der Bau erfolgte 1899/1900 und soll 400 000 Goldmark gekostet haben.

4. Ein Bliek in den Großen Saal des Zentralgasthofes. Wir erkennen die reich mit Stuck verzierte Decke, die Galerie und die Gasbeleuchtung. Die Dekoration dürfte der Ausrichtung von 'Italienischen' , bzw. 'Neapolitanischen' Nächten gedient haben.

5. Restaurant 'Zum Goldenen Stern', Hauptstraße 3. Jetzt: Lutherhaus der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde. Die Fertigstellung zu diesem Zweck erfolgte 1933. Das Restaurant lag im Besitz der Familie Schweitzer, die vorher die 'Schweizerhöhe' besaß. Beachten Sie die unterschiedliche Schreibweise.

3 i7einböhla - Jeltinplatz

6. Der Wettinplatz, jetzt: Rathausplatz. Das erste Gebäude links ist das Gehöft der Familie Schramm, es wurde um 1950 abgebrochen, darunter das jetzige Blumengeschäft. Wir sehen in der Mitte des Platzes einen umzäunten Baum. Rechts die spätere Weinhandlung Bährisch, jetzt: Fa. Lobrinus. Die Aufnahme dürfte um die Jahrhundertwende entstanden sein. Zu dieser Zeit konnte man sein liebes Federvieh gemächlich zum Bad im Dorfteich geleiten.

6russ aus Weinhöhla

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7. Das 'Café Reichskanzler', Hauptstraße 26, jetzt: Grillstube und Pension, im Besitz der Familie Kotok. Es gehörte damals Herrn Alfred Striegler, einem Bruder von Herrn Max Striegler, dem damaligen Besitzer des Zentralgasthofes.

8. Wir werfen einen Bliek in das Gästezirnmer des 'Reichskanzler'. Die Einrichtung entsprach dem damaligen Zeitgeschmack und wirkt recht anheimelnd. Die Bilder 7 und 8 dürften etwa 1925 entstanden sein.

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