Weinböhla in alten Ansichten Band 2

Weinböhla in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Erich Reichert
Gemeente
:   Weinböhla
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5849-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Weinböhla in alten Ansichten Band 2'

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VORWORT

Der erste Band über unseren Ort wurde gut angenommen. Was liegt näher, als sich um eine Fortsetzung zu bemühen? Seit der politischen Wende 1989 hat sich auch in Weinböhla Vieles verändert. Nur Wenige haben das hier Gezeigte noch persönlich erlebt. Deshalb scheint es vonnöten, dieser und kommenden Generationen das Empfinden für Bewahrenswertes zu schärfen. Bauten, Architektur, sind im hohen Maß Spiegel ihrer Epoche und des Zeitgeschmacks. Nicht immer setzen sie Traditionslinien einer oftmals über Jahrhunderte gestalteten Baugeschichte fort. Zugegeben: man baut im Stil der Zeit, wobei man allerdings sagen muß, daß keine Bauepoche frei von Uniformierungen ist. Die Ursache mag in technischen Gegebenheiten liegen.

Seit dem Erscheinen des ersten Bandes sind in Teilen unseres Kontinentes schwere Konflikte ausgebrochen. Die seinerzeit geäußerte Hoffnung hat sich

nicht erfüllt. Wäre es nicht besser, sich auf positive Aspekte des Zusammenlebens zu besinnen? Wir Europäer haben die besondere Pflicht zum Bindeglied zwischen Nationen, Kulturen und Religionen. Über allem muß die Akzeptanz des Nächsten stehen. Die Buchreihe des Verlages sollte dazu ihren Beitrag leisten.

Vielleicht gehen wir erneut mit wachem Auge durch unseren Ort. Die aktuellen Straßennamen wurden wieder in Klammer gesetzt.

Der Verfasser bedankt sich ausdrücklich bei den Herren Helmut Herrmann und Werner Dietze, beide Weinböhla, für die sachkundige Beratung und die uneigennützige Überlassung von Originalvorlagen.

Ich wünsche unserem Unternehmen viel Erfolg!

Erich Reichert

ZUM GELEIT

Dem Leser möchte ich empfehlen:

Nehmen Sie sich Zeit, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie die Ausstrahlung, die von diesen alten Fotografien ausgeht, auf sich wirken. Es ist eine Synthese aus Historisch-Altern, Liebenswertem, Ungewohnt - Belächeltem, Wiedererkennen und Erstaunen.

Das vorliegende Büchlein ist gerade dazu geschaffen, Interesse zu wecken für die Geschichte und die Entwicklung unseres Weinböhlas, sich zu erinnern, was damals war und zu staunen, wie sich so vieles verändert hat. Besonders in den letzten Jahren seit Erscheinen des ersten Bandes der Weinböhlaer Alten Ansichten nehmen wir durch viele , viele Bau-

tätigkeiten im Ort auffallende Veränderungen im Erscheinungsbild dessen wahr.

Genießen Sie ein Stück Romantik und lebendigen Geschichtsun terricht.

Bei allen Ortskundigen vermag der Bildband sicher weniger Erinnerungen zu wecken, dafür aber mit Gewißheit viel Interesse und Freude beim Betrachten.

Für alle Bemühungen um das Entstehen und Erscheinen des Bandes danke ich Herrn Erich Reichert und allen, die ihn unterstützten.

Frühjahr 1994

Reinhart Franke, Bürgermeister

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Gustav Schreiter {i

Brauerei I Kirchplatz M~MMMi Kirchplatz

~ empfiehlt seine 40Mt

ct vorzüglichen ober- und untergährigen Blere

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7f nach allen Teilen des Ortes durch mein Geschirr

~ Vertretung .

$;' der I. Kulmbacher Aktienbrauerei

~ -- und der Radeberger Pilsner -.--

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1. Eine Annonce der Brauerei Gustav Schreiter. Es existieren noch Bierflaschen mit der Aufprägung 'Dampfbrauerei Weinböhla'.

2. Das Ensemble 'Pfeilscher Gasthof' und Alte Kirche nach einer Tuschezeichnung von H. Wichart. Sie wurde dem 'Weinböhlaer Jahrbuch' von 1928 entnommen. Ansicht um 1874.

3. Ein authentisches Bild der Alten Kirche. Sie wurde durch Blitzschlag schwer beschädigt, danach von Pionieren gesprengt. Wir sehen Herrn Pfarrer Horn nebst Gattin.

4. Das Innere des Gotteshauses im weihnachtlichen Schmuck. Der Altar befindet sich jetzt in der Martinskapelle Meißen, das Altargitter im Weinlokal 'Vincenz Richter' in Meißen. Die Empore in der Friedhofskapelle stammt ebenfalls aus der alten Kirche.

5. Ein Bild vom Bau der jetzigen Kirche. Es stammt vermutlich vom Jahre 1893.

6. Kirche und Café 'Zum Zollhaus'. Später wurde es um eine Veranda erweitert und im Jahre 1987 abgebrochen. Ansicht um 1915.

7. Der Saal des Zentralgasthofes um 1912. Bemerkenswert sind die ornamentale Stukdecke und die Bühnenumrahmung. Der Saal war einst ein kulturelles Zentrum des Kreises Meißen und darüber hinaus. Ob das Haus eines Tages wieder seinem ursprünglichen Zweck dienen kann?

8. 'Weinstuben zu Niederschrniede', Aufnahme um 1936. Der Omnibus Opel-Blitz, 3,61, diente für Gesellschaftfahrten und Fahrten zur Dresdner Semperoper. (Vergleichen Sie Band 1, Bild 44.)

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