Wemding in alten Ansichten

Wemding in alten Ansichten

Auteur
:   Helene Benedikter
Gemeente
:   Wemding
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5335-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wemding in alten Ansichten'

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9. So sah die südliche Geschäftsseite des Marktplatzes etwa 1928 aus. Das heutige Textilhaus Benedikter war im weiten Umkreis als 'Farb' bekannt. Die Landkundschaft brachte ihre Weberzeugnisse zum Buntfärben und Bedrucken. Im Laden wurden Schnitt-, Weiß- und Wirkwaren, sowie Strickgarne und Kurzwaren angeboten. Ein eigenwilliger Bau ist das Stammhaus, die Buchdruckerei Georg Appl. Dort wurde das Wochenblatt gedruckt, das ab 1929 als 'Tagblatt für Wemding und Monheim' erschien. Heute ist die Firma in der Branche ein Begriff als moderner Druckerei-Großbetrieb, der an der Sennefelderstraße liegt.

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10. Ecke Marktplatz, mit Wolfgangstraße. Als Eckhaus das Gasthaus 'Zur Sonne', ein prächtiges Bürgerhaus mit Schnecken an den Giebelschrägen. Um 1700 erbaut, war es zu allen Zeiten ein beliebtes Speiselokal (1711 speiste dort Karl VI. mit Gefolge auf Kosten der damals armen Stadt; im August 1970 statteten die Astronauten dem Lokal einen Besuch ab). Weiter ist die Wolfgangstraße (früher Hirschengasse , nach der dortigen Hirschenwirtschaft benannt) mit stattlichen Bürgerhäusern zu sehen. (Wolfgang war Bischofvon Regensburg und damit Lehensherr von Wemding).

11. Grußkarte der lahrhundertwende mit Marktbrunnen, Magistratsgebäude und 'Schneidhaus' . In der Mitte der stattliche etwa 1611 erbaute Pfarrhof mit Ziergiebel nach Nordwesten. An dieser Stelle befand sich rnit dem Katzensattelhof bereits ein früh besiedelter Bereich. Heute ist der Pfarrhof vorbildlich restauriert und wird für kirchliche und soziale Zwecke verwendet. Der Kreis zeigt die Wallfahrtskirche.

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12. Inneres der Stadtpfarrkirche St. Emmeram (vor 1918). Das Gotteshaus wurde zwischen 1030 und 1060 erbaut. Der heutige Hochaltar entstand 1630-1633. Die beiden Seitenaltäre sind ein Werk des damals 28jährigen Dominikus Zimmerman, mit herrlichen Scagliolaarbeiten in den Antipendien der Altartische. Die Kanzel zeigt die vier Evangelisten.

13. Der Hochaltar der Pfarrkirche St. Emmeram, 1630-1633 von August Manasser und der Malerin Margareth Nagler aus Donauwörth geschaffen. Den Mittelpunkt des Altars bildet die Pieta, eingerahmt von den Apolsteln Petrus und Paulus. Darüber St. Emmeram als Patron der Kirche, flankiert von Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten. Gott Vater und der Heilige Geist (in Form der Taube) darüber, flankiert von Engeln. An der Spitze des Altars der Erzengel Michael. Neben dem Tabernakel St. Willibald und Bonifazius (Bisturnsheilige). Der Altar ist in warmen Farben gehalten und zeigt viel Gold.

14. An der Südseite des Choresder Stadtpfarrkirche wurde 1902 ein Fresko restauriert, das etwa 1464 entstand. Im Hauptfeld ist eine Kreuzigungsgruppe, die von den drei christlichen Ständen verehrt wird: dern Lehrstand, vertreten durch den Papst, dem Wehrstand, vertreten durch den Kaiser, und dem Nährstand, vertreten von Engeln mit Pflug und Spruchband. Der Teufel ist auf der Gegenseite abgebildet. Er ruft zu: 'Sei ungläubig, ein Räuber, ein Müßiggänger.' Engel halten das Wappen der Grafen von Oettingen (Wemding gehörte bis 1467 zu diesem Haus).

15. Die Wallfahrtsstraße vom Marktplatz aus gesehen (vor 1914). Eine prächtige Straße, beginnend mit dem Textilhaus Anna Friedrich, vormals Johann Schneid. Gegenüber die Arkaden des Rathauses. Dort befand sich die sogenannte Freibank. Bis zum Amerbacher Tor steht eine Reihe stattlicher Bürger- und Geschäftshäuser.

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16. Eine Grußkarte aus dem Jahre 1902 mit Marktplatz, Wallfahrtstraße und Mangoldstraße mit 'Spengler-Im Haus' und dem Königlichen Forsthaus. üben rechts erkennt man das Königlich-Bayerische Postamt, untergebracht im Haus des Schreibwarengeschäftes Hitzler. Mit der Bahnlinie Wemding-Nördlingen verlor der Pferdepostbetrieb an Bedeutung. Die Abbildung unten rechts zeigt das Kriegerdenkmal von 1870/71.

Wemding

17. Im Jahre 1925 war in der Wallfahrtstraße links die Konditorei und Lebkuchenbäckerei von Kar! Freuding, der auch eine Puppenfabrik betrieb. Daneben ist das Hutgeschäft Kaus. Auf der rechten Seite sehen wir das Schuhgeschäft von Lorenz Gall. Dessen Sohn, Hans Gall, führte nach dem Ersten Weltkrieg das Geschäft und eine Reparaturwerkstätte noch einige Jahre in diesem Haus weiter. Daneben befindet sich das Gasthaus 'Zur Ente'.

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18. Eine Mitteilungs- und Werbekarte des Gasthauses 'Zur Ente'. Hier wird mit Totalansicht von Wemding und der Wallfahrtskirche geworben. Die Ente zeigt einen spätbarocken Giebelbau. Es ist ein Gasthaus mit Bierkeller (sogenanntem EntenkeIler) und einer angegliederten Brauerei. Schon vor dem Ersten Weltkrieg waren Zimmer für Fremdenübernachtung parat.

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