Wermelskirchen in alten Ansichten

Wermelskirchen in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Lappe
Gemeente
:   Wermelskirchen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5257-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wermelskirchen in alten Ansichten'

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Wer melskirchen

Total

9. Die Totalansicht (1908) bietet einige Jahre später ein ähnliches Bild wie auf der voraufgegangenen Karte. Die Linden der Dhünner Straße haben sich bereits zu einer ansehnlichen Größe entwiekelt und auf der früheren Freifläche im Vordergrund wurden zum Teil Nutzgärten angelegt. Die Stadtkirche und die umliegenden Häuser treten auf dieser Karte deutlicher hervor. Links grüßt die katholische Kirche und unterhalb am Bildrand erkennt man noch die Stadtschule.

10. Dieser 'Gruß aus wermelskirchen' (1908) zeigt als Totalansicht das gleiche Panorama der beiden vorherigen Ansichtskarten.

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11. Berlinerstrasse, Kaiser- und Wustbacherstrasse-Ecke, so wird diese Straßenkreuzung dem Betrachter vorgeführt. Die Berliner Straße verläuft hier als ein Teilstück der fast 1000jährigen Fernhandelsstraße von Brügge über Köln, Wermelskirchen, Lennep, Schwelm, Dortmund. Der Teilausbau erfolgte 1794/95 während der Regierungszeit von Kurfürst Carl Theodor. Erkermbar sind links die Häuser Frowein, Lebensmittel; Dietrich, Kohlenhandlung; NoH, Wirtschaft. Rechts zweigt die Wustbacher Straße und links die Kaiserstraße ab. Beachtenswert ist die Kleidung der Kinder im linken Vordergrund.

Wermelskirchen - Kaiser- und Wustbacherstra.ile

12. Kaiser- und Wustbacherstrasse (1909). Es handelt sich um die gleiche Straßenkreuzung wie auf der vorausgegangenen Ansicht. Hier wird jetzt der Zug von Kaiser- und Wustbacher Straße gezeigt, während von rechts nach links die Berliner Straße verläuft.

13. Wustbacher Straße (1909). Diese, 1891 erbaute Straße tritt hier näher ins Bild. Das Haus links im Schweizer Stil, während des Zweiten Weltkrieges durch eine Luftmine zerstört, gehörte dem Fabrikanten E. Langenohl. Er betrieb zusammen mit seinem Kompagnon Tillrnanns - Villa links im Hintergrund - die Schuhfabrik Langenohl & Tillmanns, die Damenschuhe Marke 'Fußwohl' herstellte. Herr Langenohl war über vierzig Jahre Brandmeister bei der Freiwilligen Feuerwehr.

14. Die Berliner Strasse (1905), in diesem Teil auch 'Kratzkopf genannt, verläuft auf der Karte in Richtung Stadt. Das rechte, 1877 errichtete Gebäude beherbergte im Erdgeschoß die Sparkasse, die in den 1950er Jahren ein neues Domizil in der Stadt bezogen hat. Auf der linken Seite sieht man einen Teil des 1893 eingerichteten Friedhofgeländes. Im anschließenden Gemeindehaus von 1888 waren untergebracht: die Küsterwohnung, ein Raum für den kirchlichen Unterricht (Kinderlehre), ein Sitzungszimmer für das Presbyterium und die Gemeindehelfer-Wohnung. Die Straße war damals von Bäumen eingesäumt und gehörte durchwegs den Fußgängern. Der Bollerwagen, wie abgebildet, war ein beliebtes Transportmittel.

15. Berlinerstr. und Dhünnerstrasse (1911). Erstere zeigt sich hier in entgegengesetzter Richtung ab der Einmündung der Dhünner Straße (rechts). Bei dem Massivbau linker Hand handelt es sich um die etwa um 1890 erbaute Villa von Peter Hackländer. Zwischen diesem Haus und dem in der Bildmitte sichtbaren Anwesen von Robert Wehn befand sich das 'Arntzhäuschen', auch 'Fuhrmannshäuschen' genannt, in welchem Wil helm Leverkus. der Vater von Dr. Carl Leverkus, 1803 die erste Apotheke Wermelskirchens einrichtete. Das Haus auf der rechten Bildseite wurde von dem Schuhfabrikanten Carl Fritz bewohnt. Der Baumbestand an den Straßenrändern tritt deutlich hervor und bemerkenswert sind auch die Kinder in der damaligen Kleidung.

· Wermelsklrcher

16. Berlinerstraße (1905). Die Ansieht zeigt die genannte Straße in ihrem unteren Teil bis zum Marktbereich. Dort erkennt man im Hintergrund das Gebäude der 'Bergische Löwe', Die auf beiden Seiten liegenden Fachwerkhäuser sind noch vorhanden. Die Ansicht zeigt unter anderem in der Mitte links die damalige Wirtschaft der Witwe Bastian, bekannt als 'Bastians lus', und gegenüber das Haus von Kochenrath, der einen Hefehandel betrieb. Gut sichtbar sind die den Häusern vorgebauten Treppen, die hierzulande auch 'Dürpel' genannt werden.

17. Untere Berliner Straße (1930). In dem Haus auf der linken Bildseite soll sich einmal im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts die Amtsstube des Bürgermeisters befunden haben. Urn 1900 befand sich auf der Ecke das Gernüsegeschäft Ros. Nach dem letzten Krieg erfolgte der Abbruch wegen Baufälligkeit. Eine Abstützung des Gebäudes durch eine Eisensäule an der Straßenecke trug dem Haus seinerzeit den Namen 'Säulenvilla' ein. Der Eingang zu den Häusern 'In den sieben Misten' lag bei der ebenfalls verschwundenen Linde, die im Bild einen Teil des Hauses Kochenrath verdeckt.

18. Markt (1902). Auf dieser geprägten Karte mit Phantasie-Stadtwappen stellen sich der Markt und die evangelische Stadtkirche vor. Der Kirchturm stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Zwiebelhaube wurde 1765 antgesetzt, und ein neues vergrößertes Kirchenschiff 1838 erbaut. Die König-Wilhelm-Eiche stammt aus dem Jahr 1870. Die Ecken des sie umgebenden Eisengitters waren rnit den preußischen Adlern verziert. Nach 1918 verschwanden Baum und Zaun.

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