Wermelskirchen in alten Ansichten

Wermelskirchen in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Lappe
Gemeente
:   Wermelskirchen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5257-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wermelskirchen in alten Ansichten'

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19. Markt (1902). Diese Karte gibt das Markt-Panorama deutlicher wieder. Das Haus vor der Kirche beherbergte damals im linken Teil das Eisen- und Haushaltwarengeschäft von Josua König, während rechts daneben das Lebensmittelgeschäft von Ernst Oberhoff war. Es folgt der Zugang zu den Häusern 'In den Steinen'. In dem daneben liegenden Haus befand sich das Möbelgeschäft von den Eichen. Im Vordergrund rechts liegt die Drogerie von Gustav Jungbluth. Dort waren auch Farben zu haben. Links sieht man das Restaurant 'Kaiser Friedrich' (Hl.), dessen Büste über dem Eingang angebracht ist. Der damalige Inhaber war Rudolph Wild.

20. Markt (1909). Auf dieser Marktansicht ist links der Omnibus Marke 'Daag' bemerkenswert, der 1908/09 von der 'Betriebsgenossenschaft Dhünn' im Verkehr nach diesem Ort eingesetzt wurde. Bis dahin ist die Verbindung nach dort durch eine regelmäßig verkehrende Postkutsche wahrgenommen worden.

Wermelsklrchen

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21. Markt (1909). Markttage wurden in unregelmäßigen Abständen abgehalten, und die Verkaufsstände reihten sich beiderseits der Straße auf. Im mittleren Vordergrund erkennt man die 1862 errichtete Marktpumpe, die bis etwa Mitte des Ersten Weltkrieges bis zu ihrem Abbruch in Betrieb war und in Nachfolge einer Öllampe zuletzt eine Gaslaterne trug. Im Hintergrund ragt die bereits erwähnte Friedenseiche auf, die zum Teil das Haus Jungbluth beschattet. Vorne rechts zeigt sich das Restaurant 'Kaiser Friedrich', und es folgt der Eingang zur Remscheider Straße. Das anschließende hohe Gebäude mit turmartigen Dachaufsätzen beherbergte das Kaufhaus Alfred Thomas.

22. Markt (1906). Die Örtlichkeit ist die gleiche wie die auf der vorherigen Karte, doch ist hier zusätzlich links die Gaststätte 'Zur Landeskrone' von Hermann Disse zu sehen, neben der sich der Eingang zur Schulgasse befindet. An der Verlängerung dieser Gasse, nicht weit vom Haus Disse, soll sich das 'Stukkepöttchen' befunden haben, ein öffentlicher Brunnen mit Brunnenhaus, in den die Anwohner ihre Eimer 'stuckten' (stießen), um Wasser zu schöpfen. Es hieß auch, daß diejenigen, die daraus getrunken hatten, immer wieder nach Wermelskirchen zurückkehren mußten. Die Marktpumpe löste den Brunnen ab. Die Ansicht gewährt auch rechts einen tieteren Einblick in die Kölner Straße. Das Pferdefuhrwerk im Mittelgrund steht auf dem Marktplatz.

23. Markt (1914). Hier fällt der inzwischen stattgefundene Wandel des Marktplatzes auf. In der Doppelhaushälfte am linken Bildrand ist noch das Lebensmittelgeschäft von Ernst Oberhoff vorhanden. Sodann sieht man einen Teil des Hauses 'Bergischer Löwe', und im Hintergrund, überragt vom Turm der katholischen Kirche, zeigt sich ein weiteres Lebensmittelgeschäft, an das sich die Gaststätte 'Zur Landeskrone' schließt. Die Marktpumpe ist noch vorhanden, aber die Jungbluth'sche Drogerie 'Zum Markt' hat den Besitzer gewechselt und gehört nunmehr Carl Wijd.

Wermelskirchen

Markt

24. Markt (1912). Auf dieser Ansicht rückt die Südseite ins Bild und zeigt einige weitere Gebäude, und zwar am rechten Bildrand das sogenannte Weiße Haus, ehemaliges Brauhaus der Gebrüder Küpper, seit 1908 Polizei-Gefängnis und heute als Wohnhaus umgebaut. Das davorliegende Gebäude 'Bergischer Löwe' präsentiert sich mit seiner Giebelseite. Zwischen dem nächsten Haus und den Geschäften Ernst OberhoffIJosua König führt der Weg zu den Häusern 'In der Steinen', Dort und in den urnliegenden Häusern wohnten die 'Dörper Küüze, deren Nationalliedchen lautete: 'Zu des Menschen Freude schuf Gott die Natur, wir wohnen in den Steinen, nicht weit vom Herrn Pastur.' Am linken Bildrand ist am Eingangserker des Restaurants deutlich die Büste von Kaiser Friedrich lIl. auszumachen.

25. Evangelische Stadtkirche (1925). Diese Ansicht läßt die malerische Lage dieser, übrigens bis zur Reformation katholischen Kirche mit den noch erhaltenen bergisohen Fachwerkhäusern erkennen. Dieser alte Teil des Dorfes trägt den Namen 'Sieben Misten', als Hinweis darauf, daß vor den Anwesen der Landwirtschaft betreibenden Bewohner duftende Düngerhaufen angelegt waren.

26. Evangelische Stadtkirche (1925). Hier bietet sich die Kirche in der Südansicht und gibt auch von dieser Seite ein gutes Maler- und Fotomotiv ab. Die Fachwerkhäuser gehören zu dem alten Ortskern 'In den Steinen'. Links tritt ein Teil der Rückseite des Hauses 'Bergischer Löwe' ins Bild.

27. Haus 'Zum Bergischen Löwen' (um 1930). Zum Marktbild gehört eines der ältesten Häuser der Stadt: das nach dem großen Brand 1758 von Joharm Wilhelm Brass erbaute Gutshaus des 'Gademer Gutes'. 1818 kam es zur Versteigerung und fiel an die Brüder Peter Arnold Küpper und Johann Abraham Küpper, die den größten Teil des Gutes ersteigerten. Das Haus kann als die Wiege der Wermelskirchener Familie Küpper angesehen werden, von der ein Zweig dort eine Brauerei und Gastwirtschaft einrichtete. Wegen des um 1900 im Hausgiebel angebrachten Wappenschildes erhielt es den Namen 'Zum Bergisehen Löwen' (kurz: 'Bergischer Löwe'). 1909 kam das altbergische Gebäude in städtischen Besitz und wurde 1983, unter Denkmalschutz stehend, von grundauf restauriert.

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28. Gruß aus Wermelskirchen (1903). Diese Ansichtskarte stellt insofern eine Besonderheit dar, als es sich bei den als Zierde angebrachten Blumenranken um ein Jugendstilprodukt handeln dürfte. Die Südansicht der Stadtkirche und ihrer Umgebung tritt mit unscharfen Konturen in den Hintergrund. Auch diese Karte wurde von dem Wermelskirchener Verlag Friedrich Oberhoff herausgebracht, und der Druck könnte vor 1900 erfolgt sein.

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