Wermelskirchen in alten Ansichten

Wermelskirchen in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Lappe
Gemeente
:   Wermelskirchen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5257-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wermelskirchen in alten Ansichten'

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29. Colnischestrasse (1902). Im Bild stellt sich der obere Teil der Kölner Straße dar. Im rechten Vordergrund tritt das um 1900 erbaute Wohnhaus von Notar Dr. Hamm hervor, in das später das katholische Vikariat einzog. Leider sind der doppelseitige Treppenaufgang und der Balkon nach 1945 entfernt worden, so daß das Gebäude heute praktisch sein Gesicht verloren hat. Es sind ferner nach dem Pastorat folgende damalige Häuser sichtbar: Ewald Osthoff, Felsch, Becker, Preyer, Frowein, Lenz und Löwenstein. Gegenüber erkennt man von oben nach unten: Tapeten-Schrnidt, Massivbau Thomas, Waller Hasenclever, Gustav Schneppendahl, Albert Causemann, Gercke , Wirtschaft 'Zum Garnbrinus' von Hugo Gries und Metzgerei Otto Daum. Der Hintergrund schließt ab mit dem hohen Gebäude van Weber/Thomas.

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30. Cölnerstrasse (1905). Im unteren Teil der Kölner Straße erkennt man von links abwärts die Häuser der Geschäfte: Wilh. Eschemann, Julius Sohns, Ww. Langenohl, Christian Gottschalk, August Schmitz und seitlich der Baumgruppc die Wirtschaft 'Zum Goldenen Stern' von Peter Keill bzw. Heinrich Wittmer. Auf der rechten Seite von oben nach unten bietet sich dem Beschauer: das Textilgeschäft Peter Löwenstein, der Eingang zur Wilhelmstraße, das Eckhaus Hermann Clever, die Wirtschaften von Fritz Bastian und der Ww. Dirksen. Frisör Robert Schneider, Metzgerei Leopold Rüßmann und Konditorei Julius Voß. Das Haus Weber/Thomas mit dem Turmaufsatz bildet den Abschluß der Ansicht.

31. Kötner Straße um (1890). Auf dieser alten Ansicht fällt rechts im Bild vor allem der 'Kurpfälzische Hof', Hotel und Restaurant, damals im Besitz der Familie Kuhler , ins Auge. 1909 vollständig abgebrannt, wurde das traditionsreiche Haus nicht wieder aufgebaut. Dort wo die Kutsche steht , führte das 'Kuhlers Gäßchen' zur Telegrafenstraße. Im nächsten Haus wohnte der Buchbinder August Schrnitz und im Mittelgrund durchbricht die Metzgerei Otto Daum die Straßenflucht. Eine Leiter ragt links vor der Konditorei Julius Voß hoch, und der Turm der katholischen Kirche weist wie ein Zeigefinger nach oben.

32. Katholische Kirche mit Pfarrhaus (1923). Nachdem die kleine Kirche von 1704 an der damaligen Kohlgasse den Ansprüchen der größeren Gemeinde nicht mehr genügte, wurde auf dem von Notar DL Hamm vermachten Gelände 1838 das neue Gotteshaus errichtet, dessen Turm im Bild sichtbar ist. Etwa um die gleiche Zeit dürfte auch das abgebildete Pastorat gebaut worden sein. Es fällt auf, daß die Kölner Straße noch einen Schotterbelag hat. Die Pflasterung erfolgte in der ersten Hälfte der zwanziger Jahre.

33. Eich (1902). Ob in diesem, noch Anfang des vorigen Jahrhunderts vom Dorf getrennten Ortsteil jemals Eichen gestanden haben, ist nicht erwiesen. Wahrscheinlich leitet sich die Bezeichnung von 'Eek', das ist eine befestigte Schanze, ab. Auf unserem Bild in Richtung 'Schwanen' grüßt links eine Fahne vom Gasthof 'Zur Eich' von Arnold Jörgens, der als gleichrangig mit dem 'Kurpfälzischen Hof angesehen werden konnte. Sodann folgt nach dem Eingang zur Jörgensgasse das 1974 leider niedergelegte Haus von Johannes Schumacher. Im Anschluß ist das Haus Oberlach noch sichtbar. Auf der rechten Seite verbergen sich hinter den Bäumen die Häuser Nr. 6 und 8 der Familie Schumacher und dann sieht man das von 'Maire Frowein' 1789 erbaute Doppelhaus. Danach zeigt sich noch die Wirtschaft Kesper.

34. Eich (1902). Der Betrachter blickt hier in Richtung Kölner Straße und erkennt rechter Hand das bergische Schieferhaus von Johannes Schumacher, dann die Remise vom Gasthof 'Zur Eich' und anschließend die Drogerie Bertram (heute Blasberg). Wendet man sich nach links, so verweist die Uhr im ehemaligen Haus des 'Maire Frowein' auf den Uhrmacher Friedrich Koll mit dem anschließenden Geschäft Lenz und der Wirtschaft C.H. Küpper. Bei den nächsten Gebäuden handelt es sich um die Häuser Schurnacher , die heute als 'Bürgerhäuser' bekannt sind und wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut wurden.

35. Eich, Doppelhaus 12114 (1910). Dieses representative bergische Schieferhaus mit Krüppelwalmdach und barockem Ausstieg bot sich Anfang unseres Jahrhunderts in der dargestellten Form an. Bauherr war 1789 der Siamosenfabrikant Johann Arnold Frowein aus Osminghausen. Er wurde 1807 von den neuen französischen Landesherren zum 'Maire' (Bürgermeister) bestimmt und regierte bis zur Vertreibung durch die 'Knüppelrussen' im Jahre 1813 in der Gemeinde. Im Bild beherbergt das Gebäude von links nach rechts die Geschäfte von Uhrmacher Friedrich Koll und Hermann Lenz, Hüte und Herrenartikel; sodann die Restauration von Carl Hermann Küpper. In dem am linken Bildrand sichtbaren Haus, erbaut um die Jahrhundertwende, wardamals die Gastwirtschaft Kesper untergebracht.

Restauration von C. H. Küpper Wermelskirchen Eich

Wermelskirchen

Eich

36. Eich, unterer Teil (1907). Auf dieser Karte fällt rechts das von Adolf Lappe im Jahre 1900 erbaute Haus auf. Es hat 1982/83 dem 'Ladenhof' weichen müssen. Hinter der Baumgruppe verbirgt sich das vil!enartige Wohnhaus des Schuhfabrikanten Pau! Fritz. Auf der gegenüberliegenden Seite reicht der Bliek von den Geschäftshäusern vom Feld und Hugo Siebel bis zum Vorgarten der Villa Wilhe!m Kattwinkel.

wermelskirchen Eichstrasse

37. Eichstrasse (1912). So lautete damals eine Bezeichnung der Eich, die hier in Richtung Stadt dargestellt worden ist. Die vor und um die lahrhundertwende errichteten Häuser weisen noch Balkone auf, die inzwischen längst verschwunden sind. Die Kellerschächte vor den Schaufenstern der Geschäfte waren mit Geländern abgesichert. Auf der rechten Straßenseite von unten nach oben sind die Ladenlokale von Hugo Siebe! und Adolf vom Feld aufgereiht, woran sich die Gastwirtschaft 'Bürgerbräu' der Brauerei von Robert Küpper Erben anschließt. Es zweigt danach die Dabringhauser Straße ab und in einem der dort liegenden Eckhäuser befand sich damals die Wermelskirchener Bank. Auf der linken Straßenseite ist vorne das Haus von AdolfLappe zum großen Teil von einer Baumgruppe verdeckt.

38. Untere Eich (um 19(0). Der Betrachter steht 'Am Schwanen' und sieht links die Wohn- bzw. Geschäftshäuser von August Achterrath und Otto Oberhoff. Die Baumgruppe gehört zum Anwesen von Paul Fritz. Das hochgiebelige Schieferhaus auf der rechten Seite bewohnte die Familie Albert Pfeiffer. An diesem Haus fällt die hohe Eingangstreppe auf. Sodann bemerkt man den Eisengitterzaum, der den Vorgarten der Villa von Wilhelm Kattwinkel zur Straße hin abschloß. An der noch ungepflasterten Straße ragen die Masten der Telegrafen- und Telefonleitungen empor.

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