Wermelskirchen in alten Ansichten

Wermelskirchen in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Lappe
Gemeente
:   Wermelskirchen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5257-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wermelskirchen in alten Ansichten'

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WERf1ELSkIRCt7EN

Frieätidïstresse

39. Friedrichstrasse (1900). Benannt wurde sie nach Kaiser Friedrich Ill., der 1888 nach 99tägiger Regierungszeit verstarb. Die Häuserzeile auf der linken Seite entstand um die Jahrhundertwende. Gegenüber dehnt sich der Park der Villa Albert Johann, Seidenbandfabrikant, aus. Im Hintergrund biegt rechts die Victoriastraße ab.

Wel'melzkil'ahen.

Viktol'iaztl'me.

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40. Viktoriastrasse (1918). Bei der Taufe dieser Straße, die, wie die Friedrichstraße, 1890 gebaut wurde, hat man an die Kaiserin Viktoria (auch Kaiserin Friedrich genannt), Gemalin Friedrich III. und Mutter von Kaiser Wilhelm Il., gedacht. Sie war die Tochter Königin Viktorias von England. Die Straße führt über die Eisenbahnbrücke, hinter der links die 188811890 erbaute Villa von Carl Schumacher erscheint. Rechts geht's hinten zur Burger Straße, während die weiteren Häuser nach 1900 erbaut sein dürften.

41. Am Rathaus (1907). Es handelt sich hier um die 1829/30 erbaute Remscheider Straße. Die eingezäunte, noch relativ junge Mammutkiefer stammt aus der ehemaligen Anlage der Familie Schumaeher. Im Anschluß daran fällt das alte Rathaus aus den Jahren 1840/41 auf. Es beherbergte anfangs: zwei Verwaltungsräume, das Friedensgericht, die katholische Schule , die Polizeistation und die Lehrerwohnung. Hier residierte und wohnte auch eine zeitlang Bürgermeister Wiel. Das Rathaus erfüllte bis 1938 - nach Fortfall der zweckentfremdenden Institutionen - die Verwaltungsanforderungen und wurde 1975 niedergelegt. Am Straßenende rechts Ecke Kölner Straße steht das Kaufhaus Alfred Thomas, gegenüber dem Restaurant 'Kaiser Friedrich'.

42. Remscheiderstrasse (1906). Das schon mehrfach genannte Restaurant 'Kaiser Friedrich' beherrscht den rechten Vordergrund der Karte. In einem der anschließenden Häuser war unter anderem das Geschäft Wittmann untergebracht. Im Hintergrund erkennt man das Wohnhaus von Dl. Carl Leverkus. das er 1863 seinem Schwiegersohn Rudolf Schumacher vermachte. Auf der linken Seite wären von unten nach oben aufzuzählen: Kaufhaus Thomas, Schreibwarengeschäft Keppeler, Hugo Pelzer, die Häuser vom Stein sowie Hugo Küpper und dann der Garten und Park von Schumacher.

Wermelskirchen. - Remscheiderstrasse.

43. Remscheiderstrasse (1909). Wie bei den vorherigen Bildern lautet die heutige Bezeichnung: Obere Remscheider Straße. Die links sichtbare Mammutkiefer ist ein Relikt aus dem ehemaligen LeverkusSchumacher'schen Park. Seit Ende der zwanziger Jahre wird sie im Dezember regelmäßig als Christbaum mit elektrischen Lichtern bestückt. Daran anschließend findet sich jetzt auch nach den Häusern vom Stein und Hugo Küpper die 1906 erbaute Reichsbank. Auf der rechten Seite weist das Schild auf die Buchbinderei von Hermann Häcker hin. Dann zweigt das 'Montags-Gäßchen' ab, und es folgt die Metzgerei von Julius Montag. Im Hintergrund erkennt man wieder das Haus Leverkus/Schumacher, das 1912 von einem Brand heimgesucht wurde.

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44. Remscheiderstrasse (1902). Auf dieser Ansicht wird die jetzige Obere Remscheider Straße im damaligen Zustand gezeigt. Die mit Phantasie-Wappen und Schmuckprägung ausgestattete Karte dürfte vor 1900 entstanden sein. Sie zeigt links das Wohnhaus Leverkus/Schumacher und die folgenden Häuser bis zum Markt. Die Baumgruppe rechts gehört zum ehemaligen Park, der von der Giebelfassade des Wohnund Geschäftshauses von Hugo Küpper überragt wird.

45. Remscheiderstrasse (1902). Die Ansicht zeigt das gleiche Bild wie auf der vorigen Karte, jedoch treten die einzelnen Gebäude deutlicher hervor. Der Kamin im Hintergrund gehört zur Lastingweberei und Schäftefabrik der Firma E. & W. KattwinkeI.

46. Remscheider Straße und Telegrafenstraße (1903). An diesem Schnittpunkt bildet sich folgende Perspektive dar: das links gelegene Schieferhaus gehörte damals dem Eduard Bockhacker und war später Geschäftslokal der 'Rats-Apotheke'. Im halblinken Hintergrund sind die Anlagen von Schumacher auszumachcn, während der Straßenschnittpunkt in der Mitte von der Restauration 'Bergischer Hof', seinerzeit Jean Schmitz gehörig, beherrscht wird. Der Volksmund nannte diesen Punkt 'Scharfe Ecke'. Die Gaststätte wurde 1978 als Verkehrshindernis abgebrochen. Geradeaus im Bildgrund erscheint die ehemalige Ultramarinfabrik von Dr. Carl Leverkus mit Kamin, in der sich in späteren Jahren die Seidenbandfabrik Schumacher & Schmidteinrichtete.

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47. Remscheider Strasse (1912). Gegenüber der vorherigen Ansichtskarte bemerkt man im Hintergrund die neu errichteten Gebäude der Firma F.W. König, Eisen- und Haushaltwaren. An der linken Straßenseite ist das Haus von Notar Reichmann zu erkennen, in das später die Allgemeine Ortskrankenkasse einzog.

48. Remscheider- und Bahnhofstraße (1912). Die vorne sichtbare Remscheider Straße fand nach der Querung der Telegrafen- und Kaiserstraße ihre Fortsetzung in der damaligen Bahnhofstraße in Richtung Unterführung. Das rechte Eckhaus gehört zum Gebäudekomplex von Alwill Thomas. Links und rechts spenden zahlreiche Bäume Schatten. Auf der linken Seite erkennt man die Gaststätte 'Deutsches Haus', damals betrieben von der Familie Noske.

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