Wermelskirchen in alten Ansichten

Wermelskirchen in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Lappe
Gemeente
:   Wermelskirchen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5257-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wermelskirchen in alten Ansichten'

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49. Telegraphen- und Kaiserstrasse (1912). Dem Betrachter bietet sich ein Bild verschiedener Aktivitäten. Im Vordergrund werden in der auslaufenden Telegrafenstraße Bauarbeiten ausgeführt. Fuhrleute begleiten eine Schlagkarre und weiter hinten einen Möbelwagen durch die sonst wenig belebte Straße. Links vor dem Möbelgeschäft Von den Eichen ist eine Ziehkarre vor dem Treppenaufgang abgestellt. Es schließt sich die Gaststätte 'Deutsches Haus' an, in deren großem Saal viele Veranstaltungen stattfanden. Danach biegt die Bahnhof- (Remscheider) Straße ab, an der sich in dem Eckhaus die Konditorei Fritz Jörgens befand. Von dort blickt man rechts in die Häuserflucht der Kaiserstraße.

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50. Partie an der Remscheiderstrasse (1913). Es hat eine Umbenennung stattgefunden: Aus der Bahnhofstraße ist die Remscheider Straße geworden. Links hinter den Bäumen wird das Wohnhaus von Friedrich Wilhelm Lappe, erbaut in den 1890er Jahren, sichtbar. Bei der gegenüberliegenden Häuserzeile handelt es sich wieder um die Konditorei Fritz Jörgens und die Geschäftsfront der Firma Alwill Thomas. In jener Zeit konnten die Kinder noch gefahrlos auf der Straße spielen.

Wermelsklroben

51. Remscheiderstrasse (1907). Auf dieser Ansicht zeigt sich die Remscheider Straße in Richtung Kaiser-! Telegrafenstraße und rechts ist wieder das Haus von Friedrich Wilhelm Lappe zu erkennen. Die großen Schaufenster der linksseitigen Gebäude gehören zum Kaufhaus Alwill Thomas, wie das deutlich lesbare Finnenschild aussagt.

52. Kaiserstraße (1905). In den Jahren 1879-1881 kam es in Verlängerung der Telegrafenstraße ab der Einmündung der Remscheider Straße zum Bau der Kaiserstraße , so benannt zu Ehren von Kaiser Wilhelm 1. Die Häuserzeilen rechts und links stammen aus den Jahren kurz vor und nach der Jahrhundertwende. Vorne links grenzt die Schaufensterfront von Thomas an die Straße, und im Vordergrund rechts erkennt man noch einen Teil des Wohnhauses der Familie Mebus, an das sich die Hut- und Kappenfabrik schloß. Es folgen die Häuser von Achterrath und Karl Wil helm vom Stein. Im nächsten Gebäude befand sich lange Zeit die Stadtkasse , und das Haus mit den Giebelaufbauten gehörte der Firma Ernst Oberhoff. Auf beiden Straßenseiten bemerkt man neu angepflanzte , durch Gitter geschützte Rotdornbäumchen.

53. Telegrafenstraße (1865-1870). Dieser Straßenzug wurde in den Jahren 1878-1886 in Teilabschnitten gebaut. Vorher hatte der Betrachter vom rechts im Bild gelegenen 'Fellhäuschen' den Bliek auf die obere Kölner Straße mit katholischer Kirche, Pastorat und Vikariat. Von der im Zuge dieser neuen Straße verlaufenden Freileitung der Reichstelegrafenlinie leitet sich der Name Telegrafenstraße ab, die vorher als Fahrweg mit der Bezeichnung 'Weg nach Kenkhausen' über den Höhenzug verlief.

WermeI kirchen. - Telegrafenstr, mit Postamt.

54. Telegrafenstraße mit Postamt (1909). Im Jahre 1888 wurde das auf der rechten Straßenseite sichtbare Postamt aus gelben Klinkern von dem Baumeister Friedrich Wilhelm Pfeiffer erbaut. Es mußte 1967 einem Neubau weichen. In dem anschließenden Schieferhaus unterhielt OHo Kreuder ein Farbwarengeschäft und im nächstcn Gebäude betrieb Ernst Knierim eine Bürsten- und Besenbinderei. Links fällt der rote Ziegelbau des 1884 errichteten evangelischen Vereinshauses mit der Herberge 'Zur Heimat' auf, das 100 Jahre später abgebrochen worden ist. Anschließend dehnten sich bis zur noch sichtbaren ehemaligen Leverkus'schen Ultramarinfabrik mit Kamin der Spielplatz des Vereinshauses und der Gemüsegarten von Schumacher aus.

55. Telegrafenstrasse (1913). Der Bliek in Richtung Eich erfaßt links das schon beschriebene Postamt, und es folgt das Haus Löwenstein. Im Hintergrund auf der gleichen Seite ist noch das Gebäude von Wilhelm Kenzier, Druckereibesitzer und Herausgeber der 'Wermelskirchener Zeitung', zu erkennen. Das Fachwerkhaus im mittleren Hintergrund gehörte dem Bäcker Karl Jörgens und vorne rechts ragt die Front des evangelischen Vereinshauses hervor.

56. Telegrafen-Str. (1912). Beim Eingang in diese Straße von der Eich aus gesehen fällt zunächst rechts das Eckhaus von Otto Schmidt (Tapeten-Schmidt) auf. In dem hohen Massivhaus auf der gleichen Seite betrieb Ernst Schiffler ein Haushaltwarengeschäft und in dem in die Straße verspringenden kleinen Schieferhaus wohnte der Kohlenhändler Hugo Hackländer. Gegenüber dem Geschäft Otto Schmidt befand sich die Gaststätte Schiffter und ganz links ist noch ein Teil von 'Vorländers Haus' zu sehcn, das in den Nachkriegsjahren der Straßenverbreiterung weichen mußte.

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Reinicko &. Rubin. Ma~debur~ JO 1

57. Bahnhof (1903). Die Eisenbahnlinie nach Lennep wurde 1876 und die Fortsetzung nach Opladen 1881 erbaut. 1910 erfolgte die Erweiterung auf zwei Gleise. Die Station 2. Klasse zeigt sich hier noch ohne Bahnsteigüberdachung und ohne Unterführung. Das Bahnhofsgebäude, in Hagen-Vorhalle abgebrochen, ist hier wieder aufgebaut worden. Der eingefahrene Zug har, von Lennep kommend, den im Hintergrund aufragenden Wasserturm passiert.

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58. Bahnhof (1907). Das hier abgebildete Stationsgebäude gliedert sich auf - von links nach rechts - in:

Gütterschuppen, Stellwerk, Schalterhalle, Wartesaal 2. und 3. Klasse und am Bildrand Bedürfnisanstalt.

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