Wickrath in alten Ansichten

Wickrath in alten Ansichten

Auteur
:   Heimat- und Verkehrsverein Wickrath
Gemeente
:   Wickrath
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1833-0
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wickrath in alten Ansichten'

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89. Zur Ausbildung der Hengste gehörte auch das Fahren mit dem Kutschwagen. Wir sehen hier einen Vierspänner, vier Füchse mit weißer Mähne im Sielengeschirr. Die Gestütswärter sind vermutlich Gesell und Ernst Henkel. Die Aufnahme wurde 1910 auf dem Acker an der Eisenbahnlinie gemacht, wo sich heute der Sportplatz befindet. Die Hengste vom Wiekrather Landgestüt waren auf allen Ausstellungen in Köln, Düsseldorf und Frankfurt der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft zu sehen.

90. Der Tag begann schon sehr früh für die Gestütswärter, um sechs Uhr mußten sie die schweren Kaltblüter ausreiten. Jeder hatte dabei zwei Pferde, die er bewegen mußte. Wir sehen hier eine Abteilung auf dem Abreiteplatz an der Ewigkeit. In der Mitte des Bildes ist der Marstall zu sehen, rechts der sogenannte 'Lange Stall', Links sehen wir noch ein Stück von dem Wohnhaus Siebel. Unvergeßlich sind die jährlichen Hengstparaden des Wiekrather Gestüts sowie die Namen vieler Gestütsbeamter, die vielfach aus Ostpreußen kamen und hier eine neue Heimat fanden.

91. Schon über 400 Jahre hatte Wickrathberg eine Lateinschule. Daneben bestand eine sogenannte Pfarrschu1e, das heißt eine Schule, die mit Genehmigung des Reichsgrafen Quadt und der Kirchengemeinde eingerichtet und unterhalten wurde. Das alte Schulhaus hat rechts vom Aufgang zur Wiekrathberger Kirche gestanden. 1856 wurde an der Straße nach Wickrath eine neue zweiklassige Schule gebaut, die 1876 durch den Anbau einer dritten Klasse und einer Lehrerwohnung vergrößert wurde. Diese Schule wurde 1961 abgerissen.

92. Um die Volksschulen in Wickrath scheint es Anfang des 19. Jahrhunderts traurig bestellt gewesen zu sein. Da heißt es in einem Bericht des Bürgermeisters Denhard an die preußische Regierung in Düsseldorf: Beide Schulen in Wickrath, katholisch und evangelisch, sind der Art, daß sie kaum ûber die Hälfte der Kinder, welche sie besuchen sollen, fassen können und immer ein Teil derselben sicn vor der Tür herumtreiben muß, während andere, sich auf der Erde knieend, die Bänke zu ihren Schreibtischen machen müssen. 1840 baute die Gemeinde ein neues Schulhaus als Anbau an das Rathaus. Dieses Gebäude wird heute als Klassenraum der Gemeinschaftsgrundschule benutzt.

93. Beckrath hatte schon 1682 eine eigene Volksschule. 1748 kaufte die Beekrather Dorfschaft von den Erben von Philipp Mürkens das alte Schulhaus, das dem jetzigen Gefallenendenkmal gegenüberliegt. 1865 wurden auf der anderen Seite der Dorfstraße eine zweiklassige Schule und eine Lehrerwohnung gebaut. Die Schule wurde später zu einem dreiklassigen System erweitert. Die Schule wurde inzwischen abgerissen, da eine neue Gemeinschaftsgrundschule zwischen Beckrath und Herrath errichtet wurde.

94. Die Schule in Buchholz ist immer eine einklassige Schule gewesen. Nach einem Bericht des Bürgermeisters Denhard von Wickrath an den Landrat vom 23. Juli 1821 befand sich in Buchholz schon seit langen Jahren eine Schule. Schullokal und Lehrerwohnung waren angemietet. Das oben abgebildete Haus hat viele Jahre als Klassenraum und Lehrerwohnung gedient. Der letzte Lehrer, der diese einklassige Schule betreute war Lehrer Beeker, der allgemein beliebt war.

95. Schon 1681 hat in Herrath ein Walter Weyers Schule gehalten. Der Lehrer hatte die kleinen Kinder zu unterweisen, bis sie fähig waren, nach Berg (Wickrathberg) zu gehen. Er erhielt dafür nicht allein das Schulgeld der Kinder, sondern bekam auch vom Konsistorium der evangelischen Kirche zu Wickrathberg etwa 20 Gulden jährlich an Brot und Geld aus der Armenkasse. 1824 erhielt Herrath ein neues Schulhaus, welches wir oben auf dem Bild sehen. Dieses Haus wurde später von der Gemeinde verkauft und ist heute vollkommen umgebaut zu einem Wohnhaus.

96. Der Dorfweiher hatte den Zweck, das Regenwasser zu sammeln und Überschwemmungen zu verhindern. Daneben diente er bei einem Brand als Löschteich. Emil Esser ließ 1926 den verwahrlosten Platz auf eigene Kosten herrichten und bepflanzen. Die Häuser im Hintergrund wurden von den Familien (von rechts) Wilh, Joeres, Metzger Thelen, Wilh. Küppers, Weitz und Zander bewohnt.

97. Der Priorshof wird in der Geschichte zuerst 1411 als 'Mortersmoelenhof erwähnt. Anfang des 16. Jahrhunderts kam der Hof in den Besitz des Kreuzherrenklosters zu Wickrath. Am 9. Juni 1802 wurde der Klosterbesitz durch ein Dekret Napoleons I. französisches Eigentum, und 1815 wurde Priorshof preußisches Domänengut. 1820 kam das Gut in den Besitz der Offiziersfamilie Wellmann aus Rheydt. Der Priorshof erhielt die Eigenschaft eines landtagsfähigen Rittergutes. Im Jahre 1898 ging der Priorshof mit allem Zubehör in den Besitz des Kommerzienrates Ludwig Noell aus Mülheim an der Ruhr über, Noch heute wird der Hof von der Familie Noell bewirtschaftet. Im Zweiten Weltkrieg erlitten Herrenhaus, Wirtschaftsgebäude und Park durch Bomben schwere Beschädigungen.

98. Das Schwalmer Haus, eine Wasserburg, liegt auf der ersten Donk, einer Hügelanschüttung im Nierstal. Der Torbau über der Rundbogeneinfahrt trägt die Jahreszahl1785. Der im Kern wesentlich ältere Bau des Herrenhauses war einst Sitz der Herren von Schwalmen, später der Junker von Brempt,

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