Wickrath in alten Ansichten

Wickrath in alten Ansichten

Auteur
:   Heimat- und Verkehrsverein Wickrath
Gemeente
:   Wickrath
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1833-0
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wickrath in alten Ansichten'

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49. Als 1926 das Altersheim eingeweiht wurde, hatten sich zahlreiche prominente Gaste eingefunden, Wir sehen auf dem Bild: 1. Hermann Nöll, 2. Rektor Wilhelm von Braunsfeld, 3. Bürgermeister Dißmann aus Wickrath, 4. Landrat Dr. Vogel, 5. Oberpfarrer Göbeler aus Wickrath, 6. Karl Boss (Kreistagsabgeordneter) und 7. Kaplan Fritzinger.

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Frinnerunq an die Glockenweihe in Wickrath am 18. März 10'>"

50. Ein großes Fest für die Wiekrather Bevölkerung war die Glockenweihe am 18. März 1928. Im feierlichen Zug, sechsspännig von Pferden gezogen, die der Pferdezüchter Peter Schrnitz gestellt hatte, wurden fünf neue Glocken durch die Straßen von Wickrath gefahren. Die alten Glocken der katholischen Pfarrkirche waren im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen worden, um Kupfer für die Kanonenherstellung zu gewinnen.

51. Vom tiefen Glauben der Wiekrather Bevölkerung zeugte eine Grotte, die aus Lava-Tuff zur Verherrlichung Gottes am Eingang zum Friedhof an der Pfarrkirche gebaut war. Beim Bombenangriff im Februar 1945 fiel auch diese Grotte den Bomben zum Opfer und wurde vollständig zerstört,

52. Die alte Wickrather Kirche wurde im Februar 1945 durch einen Volltreffer zerstört, wobei 16 Menschen den Tod fanden, unter ihnen der damalige Oberpfarrer Dr. Lohmann und sein Kaplan Esser. Diese alte Kirche, deren ersten Bau man auf die Jahre 1200-1205 unter Otto Ill., Herr von Wickrath, datiert, ließ der Prior Matthias Neesen 1694 urngestalten. Im Jahre 1889 wurden im Langhaus die Zwischenpfeiler herausgenommen, die Seitenschiffe neu eingewölbt, nach Norden und Süden neue Seitenschiffe angelegt. Der Hochaltar, die Kanzel und die Kommunionbank stammen aus dieser Zeit,

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53. Als 1907 die Straßenbahnverbindung von Rheydt nach Wickrathberg eröffnet wurde, feierte man dieses Ereignis in Wickrathberg. War doch damit eine wesentlich bessere Verkehrsverbindung nach Wickrath aber auch nach Rheydt hergestellt. Auf der Abbildung sieht man links das Haus der Kaffeerösterei E. Schmidt, dahinter das Haus Laufs (Goeters). Rechts in der Mitte des Bildes das Haus der Familie Barten, anschließend ist die Synagoge zu sehen, die 1938 in der 'Kristallnacht' zerstört wurde.

54. Das Bild zeigt die evangelische Kirche in Wickrathberg. Sie wurde erstmals 1220 erwähnt. Der romanische Bau wurde als dreischiffige Basilika angelegt. Reste des romanischen Chores und des spätgotischen Sternengewölbes sind noch erhalten. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche vollständig umgebaut. Die Rokokoausstattung im Inneren der Kirche aus den siebziger Jahren des 18. Jahrhunderts ist sehenswert.

SS. Wer die Wickrathberger Kirche betritt, ist überrascht über die Schönheit dieser alten Kirche. Besonders der Grafenstuhl, den wir hier sehen, mit dem von zwei Bären flankierten Wappen der Grafen QuadtWickrath, die seit 1752 Reiehsgrafen waren, ist sehenswert. Im Herzschild sehen wir zwei Wechselzinnenbalken=Quadt, vom Beschauer links oben einen Adler= Wickrath, darunter das Wappen der Herrschaft Loenen=Gelderiand, rechts oben das Wappen der Herrschaft Wildenbosch=Limburg, darunter das Wappen von Schwanenberg. Im Schildfuß die Schlüssel des Geldrischen Erbhofmeisteramtes.

56. Wanlo ist ein alter Ort, der schon früh besiedelt wurde. 1586 überfielen 200 Söldner Wanlo, plünderten und verbrannten 13 Häuser und die Kirche. Die Kirchenchronik berichtet über diese Zeit:

Acht Jahre lang war das Land wüst gelegen und gleich einem Busch geworden, die Bevölkerung teils getätet, teils nach allen Seiten auseinander geflûchtet, die Gemeinde an den Rand des Verderbens gebracht. Heute ist Wanlo ein blühender Ort, dessen Bewohner eng zusammenhalten und bekannt dafür sind, daß sie es verstehen, Feste zu feiern. Das Dorf ist eine Hochburg des rheinischen Karnevals.

57. Die Beekrather Mühle stand zwischen Beckrath und Buchholz, etwa 200 Meter hinter dem heutigen Bahnübergang. Das Haus des Müllers steht noch heute und war etwa 50 Meter von der Mühle entfernt, es wird jetzt von der Familie Heinrich Coenen bewohnt. Die Mühle hatte eine Drehhaube und konnte nach der Windrichtung entsprechend eingestellt werden. Im Hintergrund auf dem Bild ist der Buchholzer Wald zu erkennen.

58. Am 3., 4. und 5. September 1910 feierte der Wiekrather Turnverein sein 50. Stiftungsfest. Bei dieser Gelegenheit fand die Einweihung der von Adolf Kempken erbauten Turnhalle statt. Unter dem Vorsitzenden Adolf Kempken und den Turnwarten Alfred Schaefer und Karl Quack war die Turnhalle Schauplatz eines fleißigen Turnbetriebes, nur unterbrochen in den Jahren 1918-1920, als die Turnhalle von den Besatzungstruppen belegt war. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Turnhalle als Notkirche eingerichtet, da die alte Pfarrkirche durch einen Fliegerangriff restlos vernichtet wurde.

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