Wickrath in alten Ansichten

Wickrath in alten Ansichten

Auteur
:   Heimat- und Verkehrsverein Wickrath
Gemeente
:   Wickrath
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1833-0
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wickrath in alten Ansichten'

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69. Im Buchholzer Wald hat sich 1902 eine Jagdgesellschaft zusammengefunden. Der Buchho1zer Wald war damals ein beliebtes Jagdrevier, er war sehr feucht und nur mit festen Stiefeln zu begehen. Auch der Wildbestand war größer; Rehe, Hasen, Fasane und Rebhühner waren stark vertreten. Bei dieser Jagdgesellschaft sind links der Bürgermeister W. Kloeters, neben ihm Jagdaufseher Wagner und Albert Peltzer zu sehen.

70. Der Wiekrather Gemeinderat, wie er sich 1921 zusammensetzte, hat sich hier versammelt. Obere Reihe von links: Kar! Esser, Herrn. Nöll, Dr. Eberhard Kempken, F.W. Lühl, Victor Spier, Leonhard Kuhlen und Hermann Offermann. Mittlere Reihe von links: Heinen, Daniel Bausch, Willibald Rente, Theodor Pongs, Wilhelm Peltzer, Hermann Lüpges, Peter Röhlen, Wilhelm Nieder und Heinrich Wingerath. Untere Reihe von links: Albert Peltzer, Eduard Schmidt, Josef Grass, Emil Strommenger, Bürgermeister W. K1öters, Peter Barten und Friedrich Kamerichs.

71. Das Bürgertum vor dem Ersten Weltkrieg traf sich bei Abels. Hier hat sich 1910 der Stammtisch prominenter Bürger zusammengefunden. Obere Reihe von links: Josef Houben, Hermann Schuster, Otto Greiffenberg und Otto Engels. Mittlere Reihe von links: Sattelmeister Röther, Rektor Höfer, Wilhelm Schrey, Lehrer Spielke, Heinrich Bausch und Theodor Abels. Untere Reihe von links: Eduard Peltzer, Herrnann Lüpges, Hermann Schrey, Heinrich Küppers sen., Heinrich Küppers jun. und Häuser.

72. An der Grenze Wickrath-Odenkirchen liegt der alte Saarhof. Der in der Bildmitte dargestellte Fachwerkteil steht etwa seit dem Ersten Weltkrieg nicht mehr. Der Hof weist in der Chronik eine lange Besitzerliste auf, So wird 1603 ein Dietrich von Fürth zum Saar erwähnt. Über die Familien von Overheide, von Fürth, Baums und Krall ging der Hof nach 1918 an die Familien Barrawasser und Lauffs, die noch heute den Hof bewirtschaften.

73. Der 'Thiergarten' befand sich auf der Ewigkeit (auch Cavitt genannt). Er war ein wohlgepf1egter Park, dessen Wege alle zum Schloß zeigten, Der 'Thiergarten' war von den Grafen Quadt angelegt worden und hatte einen wertvollen Baumbestand. Einige Weymouthskiefern stehen heute noch. Jetzt ist das Gelände bebaut mit den Hochhäusern und den Häusern am Schloßacker, Die Personen auf dem Bild sind Frau Albert Pelzer mit ihren Kindern Elly und Albert (1910).

74. Wiekrather Bürger und alle Wiekrather Vereine feierten die Jahrhundertwende im Thiergarten (heute Schloßacker genannt). Unter den Weymouthskiefern, die heute noch stehen, sieht man die Fahnen der Wickrather Vereine. Es war ein echtes Volksfest, zu dem alle Wiekrather im festlichen Gewand erschienen, Die Frauen im Vordergrund tragen Schürzen, vielleicht gehören sie zum Personal, zum Beispiel Kindermädchen oder Dienstmädchen, die Ausgang hatten. Die beiden Jungen links auf dem Bild sind vor ihren Eltern besonders fein gekleidet worden.

75. Korbflechter haben sich in der Hohlstraße (heute Broichhausenstraße) zur Mittagsrast niedergelassen. Die Aufnahme entstand 1895. Auf dem Karrenschild ist zu lesen, daß der Korbflechter Fritz Bong aus Borschemisch (Kreis Erkelenz) den Korbflechterberuf ausüben und Handel betreiben darf. Er muß für die damaligen Verhältnisse ein wohlhabender Korbflechter gewesen sein, denn er hat zwei Eselskarren. Korbwaren wurden für alle Zwecke gebraucht, im Haushalt, in der Landwirtschaft und in der Industrie.

76. Der Scherenschleifer, den wir hier auf der Poststraße sehen (Aufnahrne entstand 1895), zog mit seiner ganzen Familie über die Dörfer. Frau und Kinder gingen von Haus zu Haus mit dem Ruf: 'Der Scherenschleifer ist da!' Der Schleifstein mit dem Schwungrad war auf einer Schubkarre montiert und wurde mit dem Fuß über eine Tretvorrichtung angetrieben. Seine Tagesverpflegung für seine Familie hatte er in einern Holzkasten untergebracht. Das Schleifen eines Messers oder einer Schere kostere fünf bis zehn Pfennig.

77. In einer Zeit ohne Fernsehen, ohne große Attraktionen, war der Besuch von Schaustellern, die über die Dörfer zogen, ein Erlebnis fiir jung und alt. Der Trommeljunge trommelte und pries lautstark die Ankunft der Schaustellertruppe an, einen Affen, der auf dem Pferd ritt, einen anderen, der auf der Karre possierliche Kunststücke darbot. Ein Kamel brachte die Illusion aus dem Morgenlande. 1895 wurde diese Aufnahme auf der Straße Op de Fleet gemacht.

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78. Hugo Schale WaI bis 1890 in Wickrath Wagenbauer und Schmied. So manches Pferd hat er beschlagen. Man sagte ihm große Körperkräfte nach. Sein Vater WaI lange Zeit in Wickrath nicht gern gesehen. Ihm wurde vorgeworfen, er habe als Gestütsdirektor (1839-1871) den Abriß des Wiekrather Schlosses betrieben. Die Familie Schale führte bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges die Schmiede an der Poststraße weiter. Mit der zunehmenden Motorisierung und der Abnahme des Pferdebestandes WaI für einen Huf- und Wagenschmied keine Existenzgrundlage mehr gegeben.

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