Wipperfürth in alten Ansichten

Wipperfürth in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Kraus
Gemeente
:   Wipperfürth
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2889-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wipperfürth in alten Ansichten'

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Vorwort

Schon '977 hat Herr Hans Kraus einen Bildband mit historischen Aufnahmen von unserer alten bergischen Stadt herausgegeben. Das Buch fand seinerzeit in der Bürgerschaft einen so großen Anklang, daß es in Kürze vergriffen war.

Wir sind sicher, daß auch dieser Bildband vielen Bürgern gefällt. Bei unseren älteren Mitbürgern werden bei der Durchsicht dieses Buches Erinnerungen an die "gute alte Zeit" wachgerufen. Der Jugend werden wertvolle Informationen der Entwicklung unserer Stadt in den letzten Jahrzehnten vermittelt. Dieses Buch weckt und belebt das Geschichtsbewußtsein und die Liebe zu unserer alten bergischen Stadt,

Für die Herausgabe dieses Bildbandes ist Herrn Kraus sehr zu danken.

Wir wünschen allen Lesern viel Spaß bei der Durchsicht dieses hlstorischen Dokuments illustrierter Geschichte.

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-Stadtdirektor-

EINLEITUNG

Das wahrste Studium der Geschichte wird dasjenige sein, welches die Heimat in Parallele und Zusammenhang mit dem Weltgeschichtlichen und seinen Gesetzen betrachtet.

Jakob Burckhardt

'Das Wirken für die lokale Geschichte wird Ihnen Arbeit bringen, aber auch eine starke innere Befriedigung,' schrieb Monsignore Professor Dr. Peter Opladen, Biesfeld, am 27. November 1956 an den Verfasser.

Um die lokale Geschichte geht es auch in diesem Bildband, der dem ersteren von 1977 folgt; insbesondere deshalb, weil Wipperflirth 1983 auf eine 800jährige Entwicklung als 'Stadt' zurückblicken kann,

Diese Erinnerung stützt sich auf einen Vortrag aus Anlaß einer Hauptversammlung des Historischen Vereins für den Niederrhein am 21. Mai 1958 in Wipperfürth, zu der der Verfasser eingeladen hatte. Auf dieser Tagung hielt Pater Wunibald Weber, OSB, Abtei Siegburg, den Hauptvortrag über 'Das Siegburger Wunderbuch als Quelle für rheinische Kultur- und Landesgeschichte', um den der Verfasser damals bat. Landesverwaltungsrat Dr. Hans Kisky sagte hierzu: 'Ein ausgewogener wohlfundierter wissenschaftlicher Vortrag führt die Versammlung in eine Materie ein, dessen Quellenbedeutung kaum hoch genug eingeschätzt werden kann, Professor Braubach, Vorsitzender des Historischen Vereins, zitierte eingangs der Veranstaltung ein Wort des Historikers von Wipperfürth, Pfarrer Conrad Schmitz,: 'Möge diese Tagung Heimatkunde und Heimatliebe fördern und die, welche können und wollen zum Weiterausbau der Stadtgeschichte anregen - Wipperfürth ist dessen wert. '

Angeregt durch den Hauptvortrag des inzwischen verstorbenen Pater Weber, unternahm es Pater Mauritius Mittler, OSB, 1968, das gesamte Wunderbuch (sieben Handschriften) zu übersetzen und in Latein und Deutsch in den 'Siegburger

Studien' zu veröffentlichen. In seinem Vorwort hierzu erwähnt er ausdrücklich die Tagung in Wipperfürth,

In einern der zahlreichen Wunderberichten schreibt der Siegburger Chronist 1183: ... Zur gieichen Zeit lag in der Nähe der Stadt Wipperfiirth ein Knabe im Sterben, auf Stroh lag er gebettet und ausgestreckt, und in seine Hand hatte man eine Kerze gedrückt, so erwartete er den Tod ... Es war ein alter Brauch, Sterbende auf Stroh (Schoof) zu betten.

Wer den Sinn der Geschichte begriffen hat, ist aufgeschlossen und verständigungsbereit. Heimat ist die Grundlage für die Entfaltung und Leistung von Geist, Leib und Seele. Die Geschichte unserer Stadt Wipperfürth erhält ihren eigentlichen Sinn auch, wenn sie in den Rahmen der größeren deutschen und europäischen Geschichte eingeordnet wird.

Der Charakter einer 'Stadt' drückt sich neben anderen Kriterien auch in der 'Stadtplanung' aus, wie aus dem ersten Bild, der Stadtanlage, ersichtlich. Wipperfürth ist zwar in ihrer wirtschaftlichen Blüte in der Neuzeit hinter anderen Städten zurückgeblieben, hat aber das kulturelle Erbe stets bewahrt. Der vorliegende Band möge die Bürger an dieses Erbe erinnern, auf daß der historische Sinn immer erhalten bleibt. Heute suchen wieder mehr Menschen nach wahren wirklichen Werten; sie suchen Geborgenheit, sie suchen Heimat.

Wipperfürth im Mai 1984

Hans Kraus

Gott, laß uns dein Heil schauen, Auf nichts Vergiinglichs trauen, Nicht Eitelkeit uns freun! Laß uns einfältig werden. Und vor der hier auf Erden

Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Matthias Claudius

1. Situationsplan des Kerns der Stadt Wipperfürth nach einem 'Grundriß von der Stadt Wipperfürth wie die in dem Jahre 1796 wieder aufzubauen ist angelegt worden'. Ergänzend sind eingetragen die St. Nikolaus Pfarrkirche, das Franziskanerkloster, der wahrscheinliche Verlauf der Stadtmauer, der Marktbrunnen mit den kleineren Brunnen (B) vor den Häusern Nr. 79 und 91, sowie das Marktkreuz vor dem Gebäude (A), Petruskapelle mit Rathaus. Vor diesem Kreuz legten die Bürgermeister nach ihrer Wahl jeweils den Amtseid ah.

2. Ein fast vergessener Heimathistoriker: Monsignore Prof. Dr. Peter Opladen, Biesfeld, geboren am 19. November 1876 zu Köln-Flittard, gestorben am 8. Mai 1957. Er studierte Theologie und Geschichte an den Universitäten Bonn und Münster. 1902 ging er als Kaplan nach Lennep. 1904 wurde er Rektor in ObereipjWesterwald. Am 27. Februar 1907 übernahm Dr. Opladen als erster Rektor die Höhere Schule in Engelskirchen. Sein letzter Wirkungsort war Biesfeld. Hier gab er 1955 das umfangreiche Werk 'Das Dekanat Wipperfürth' heraus. Opladen blieb sein Leben lang stets der gütige Menschenfreund, der verständnisvolle Erzieher und der stille Gelehrte (Kraus, Forseher und Erforschtes, Bergisch Gladbach 1962).

3. Bliek von Westen auf die Stadt Wipperfürth mit der Wupper, der Bahnstraße mit Antoniusbrücke bis hin zur St. Nikolaus Pfarrkirche, der evangelischen Kirche und Klosterkirche am rechten Rand (1907).

WIPPERFORTH.

4. Nordwestansicht der Stadt aus dem Jahre 1911. Im Vordergrund sind die Eisenbahnschienen zu erkennen. Das Fachwerkhaus zwischen Schiene und Wupper wurde vor einigen Jahren abgebrochen. Der hohe Kamin gehört zur Firma Radium, links davon eine Fußgängerbrücke über die Wupper.

Wipperfürlh.

5. Ansicht der Stadt mit Betriebsgebäuden der Firma 'Glühlampen Fabrik RadiumElektrizitäts-Gesellschaft Wipperfürth'. Rechts davon die große 'Stadtbleiche' . Die Wäsche wurde von den Bürgern mit 'Bollerwagen' dorthin gefahren und in der Wupper gewaschen (1909).

W.Flille1Barmen.

6. Wipperfürth im Herbst 1904 mit Gärten an der Wupper. Hinter den Bäumen versteekt sich die Glühlampenfabrik.

Wipperfürth

Partie bei der Klosterkirche

7. Die Schützenstraße mit Hausgärten, die den Gemüse- und Kartoffelbedarf der Eigentümer deckten (1907). Heute ist das Gelände bebaut.

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8. Stadtansicht von der Sanderhöhe aus irn Jahre 1898. Das Wegekreuz, rechts, ist das erste von sieben an dem Wege von Wipperfürth nach Kreuzberg (Fußfall). In der Mitte ist die Spinnerei von Drecker und Kuh1mann zu sehen, die 1902 abbrannte. Hier entstand zwei Jahre später die G1üh1ampenfabrik Berrenberg-Kersting.

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