Wipperfürth in alten Ansichten

Wipperfürth in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Kraus
Gemeente
:   Wipperfürth
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2889-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wipperfürth in alten Ansichten'

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WIPPERFORTH.

Xene" Seminar.

19. Bliek auf die Lüdenscheider Straße mit dem fast fertigen 'Königlichen Lehrerseminar', welches am 30. September 1911 feierlich eingeweiht wurde. Die Speise- und Weinkarte anläßlich des Festessens druckte die Firma Schaar und Dathe aus Trier.

20. Eine kaum noch bekannte Idylle an der Lüdenscheider Straße, 1920. Ein Bliek vom Neumarkt aus auf den hochwasserführenden Gaulbach, rechts der Wohnhaustrakt des alten 'Poststalles' , links die Kupferschmiede von Wilhelm Drecker, im Hintergrund die Gastwirtschaft und Handlung des Johann Hausmann. Nachfolger von Drecker war Hermann Voß mit seiner Armaturenfabrik. Heute ist das Gebäude Nebenstelle des Finanzamts.

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21. Die Bahnhofstraße, heute Bahnstraße, hat sich bis heute nicht sehr viel verändert. Vorn links steht die Gaststätte von Heinrich Scherer, Die frühere Gesellschaft Casino legte dort mit eigenen Mitteln eine Kegelbahn an. Nach dem Tode des Eigentümers baute die Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatz-Genossenschaft neue Betriebsgebäude. Zur Zeit entsteht dort nun ein großes Einkaufzentrum, das sich bis zum Kölner-Tor-Platz erstreckt. Aufnahme 1907.

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Wipperfürlh rn. Wuppl'r

22. Partie an der Bahnstraße, 1913. Nur ein Fußpfad (rechts) verbindet die Lenneper Straße mit der Bahnstraße. An seiner Mündung, auf der anderen Straßenseite, steht die Schreinerei Draude, die später abbrannte. In dem Wohnteil besaß die Familie Schnepper eine Schuhmacherwerkstätte. Durch die Bildmitte zieht sich die Brückenstraße, für die ein Damm aufgeschüttet werden mußte.

23. Der Kölner-Tor-Platz um 1930. Links im Bild die letzte Stellmacherwerkstatt in Wipperfürth. Eigentümer war die Familie Hasenburg. Das Schild am rechten Hause zeigt eine Haltestelle der Kraftverkehrsgesellschaft 'Wupper-Sieg' an.

24. Die Pfarrkirche nach dem Brand von 1795. Sie wurde um 1150 mit freistehendem Turm erbaut. Die Brandschäden waren so groß, daß das Dach und ein Stockwerk abgetragen werden mußten. Als erste Maßnahme erhielt das Gotteshaus ein Strohdach. Durchgreifende Wiederherstellungsarbeiten begarmen erst 1868. Unmittelbar an der Nordseite der Kirche verlief die alte Stadtmauer, die auf Eichenpfählen errichtet worden war.

2S. Die wohl erste Aufnahme der Pfarrkirche nach der Wiederherstellung 1880. Der Turm beherrscht wieder in voller Höhe das Stadtbild. Die Seitenschiffe sind bis in Turmhöhe vorgezogen. Die schlanken Chortürmchen zieren das Hauptschiff.

Wipperfürth

Kath. Pfarrkirche. Rechter Seitenblick

26. Ansicht der südlichen Seite des Mittelschiffes mit Bliek in das Seitenschiff. Bei den Renovierungsarbeiten nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde das Innere der Kirche gänzlich umgestaltet. Ein einfacher Tisch ersetzte den Hochaltar. Die südliche Apsis nahm das 'Sakramentshäuschen' auf, die nördliche das Taufbecken. Wände, Pfeiler bekamen lediglich einen hellen Anstrich. Die Apsis des Mittelschiffes sollte wieder ein Bild erhalten, doch bis heute sind weder Motiv noch Künstler gefunden.

27. Der frühere Hauptaltar in der St-Nikolaus-Kirche, 1903. Er wurde 1969 abgebrochen. Der linke Flügel zeigt die Anbetung des Christuskindes durch die Hirten und die drei Weisen aus dem Morgenland, der rechte Flügel die Auferstehung des Heilandes. Die Chorfenster in der Apsis stellten den heiligen Nikolaus, Christus, und die heilige Agatha, die zweite Pfarrpatronin, dar.

28. Am 24. November 1969 wurde das älteste Grab in der katholische Pfarrkirche freigelegt. Es lag 50 Zentimeter vor dem 1903 errichteten Hochaltar und war mit Schutt verfüllt. Seine Innenmaße betrugen 165 mal 70 Zentimeter. Die Wände bestanden aus rohen unbehauenen Bruchsteinen von 30 Zentimetern Breite und unterschiedlicher Länge. Steinart und Kalkmörtel wiederholten sich in den Grundmauern zwischen den nördlichen und südlichen Altarpfeilern bis zur Apsis. Das Grab dürfte aus der Frühzeit des Kirchenbaues stammen, vielleicht das eines Stiftsherrn von St. Aposteln? Der jetzige Altar steht genau über dem Grab. Die Ecke einer Alterplatte (Schiefer, 45 Zentimeter lang, 25 Zentimeter breit, 8 Zentimeter dick) verblieb in dem Grab. Dagegen konnten ein Wirbelknochen, ein beschädigter Oberarmknochen und ein Stück einer Rippe geborgen werden, deren Alter noch zu bestimmen ist.

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