Wipperfürth in alten Ansichten

Wipperfürth in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Kraus
Gemeente
:   Wipperfürth
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2889-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wipperfürth in alten Ansichten'

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29. Der stark beschädigte Corpus stammt von einem Kreuz aus der 1795 abgebrannten Petruskapelle am Markt. Er ist aus Holz und übersät mit Brandspuren. An1äßlich einer Ausstellung in Hückeswagen im Jahre 1977, im dortigen Schloß, wurde er erstmalig der Bevölkerung gezeigt. Im 13. und 14. Jahrhundert pilgerten auch Wipperfürther Bürger zur Nikolauskirche nach Hückeswagen. Die enge Verbindung zur Nachbarstadt blieb bis heute erhalten. Herr Dechant Steinbach hält den Corpus für den des alten Stadtkreuzes.

30. Hauptkreuz auf dem alten Friedhof an der Lüdenscheider Straße, angelegt 1813. Der Christuscorpus soll von dem Stadtkreuz am Markt stammen, Opladen, das Dekanat Wipperfürth. Der Pfarrer von St. Nikolaus, Herr Dechant Steinach, gibt ihm jedoch ein wesentlich jüngeres Datum. Die Schieferplatte des Unterbaues dürfte eine der beiden Altarplatten aus der Petruskapelle am Markt sein. Ihre vier Ecken weisen die kleinen Kreuzchen auf (Altarweihe). Die fast gänzlich verwitterten Steinbilder könnten Kreuzwegstationen aus der Petruskapelle sein. Marktkreuz (und Fahne) sind uralte Symbole für die Marktgerichtsbarkeit und den Marktfrieden. Später treten an deren Stelle die Rolandssäulen (zum Beispiel in Bremen und in Dubrovnik in Jugoslawien).

31. Der zweite Fußfall am Hof Sonnenschein. Das Relief zeigt die Gefangennahme Christi und trägt die Inschrift: 'Gottlosen Strick haben mich umbfangen. Pal. 118.61.' Stifterin war die Wittib De Berges, 1724. Im gleichen Jahr errichteten die Eheleute Hendricus Mohl und Agnes Wolters den ersten Fußfall an der Sanderhöhe. Er zeigt Christus am Ölberg.

32. Bischofsempfang in Wipperfürth im Jahre 1903, wie er lange Zeit üblich war. Der Bischof wurde am Bahnhof abgeholt. Die Ehrenpforte stand an der Tönnesbrücke. Pfarrgeistlichkeit und Bevölkerung geleiten den hohen Gast zur Kirche, hier Ankunft vor dem alten Pfarrhaus. Die Karte gab der Weltpostverein heraus, der für zehn Länder zuständig war.

33. Im Kriegsjahr 1917 mußte die Pfarrkirche die beiden Glocken abliefern. Pfarrer Wasiak und sein Kirchenvorstand nahmen Abschied von ihnen. Am linken Rand steht Constantin Hamm, Eigentümer der Tuchfabrik an der Ersten Mühle und erfolgreicher Kommunalpolitiker. Nach ihm ist eine Straße in Wipperfürth benannt. Rechts neben Pfarrer Wasiak stehtder Bauer Kausemann (mit Bart) von Wildbieeh. Weitere Mitglieder des Kirchenvorstandes waren (Wahl 1914) J osef von Recklinghausen, Conrad Meyer (Fabrikant), Wilhelm Büllesbach sen., Theodor Nassenstein; aus der Wahl 1911: Direktor Gierlieh, Börsch, Flosbach, Breidenbach (Marktstraße) und Wurth. Diese Namen konnten keiner bestimmten Person zugeordnet werden.

34. Bereits im Jahre 1919 erhielt die Pfarrkirche drei neue Glocken. Das Bild zeigt die Anteilnahme der Bevölkerung an der Glockenweihe am 26. Oktober. Der Fotograf, Emil Hardt, sah von seinem Ate1ierfenster aus zu. Im Vordergrund, links, modisch gekleidere Damen und drei Gymnasiasten mit den üblichen Schülermützen.

Wipperfürth

Evangelische Kirche - Inneres u. Pfarrhaus.

35. Die Bilder der evangelischen Kirche mit Pfarrhaus aus dem Jahre 1909 stammen von dem Fotograf Emil Hardt. Die Kirche wurde nach dem großen Brand von 1795 erbaut, wozu auch die katholischen Mitbürger eine Spende erbrachten. Zur Zeit des Brandes weilte der Pfarrer mit seiner Familie in Gummersbach. Sein Haus ist nicht wieder aufgebaut worden. Erst Pfarrer Hunke bekam ein neues Pfarrheim, nachdem er bis 1896 an der Marktstraße wohnte. Die 'Moderne' beseitigte auch dieses ansehnliche Pfarrhaus.

Wipperfürth Gymnasium und Klosterkirche.

36. Ein Bild des alten Franziskanerklosters mit Klostergarten aus dem Jahre 1913. Nach seiner Auflösung zog dort das Gymnasium ein, das zeitweilig in einem Hause in der Salzgasse (Studentenschul) eine Bleibe fand. Nach einem ersten Bauabschnitt, 1662, entstanden eine Kapelle und der Ostflügel, Mönche und Brüder schufen in der Zeit von 1670 bis 1674 die gesamte Klosteranlage, wobei sie von der Stadt unterstützt wurden. Ein großer Förderer war der Richter der Freiheit Hückeswagen, von Mülheim, dessen Wappen viele Jahre den Altar zierte.

WIPPERF - RTH Gymnasium

37. Das Gymnasium auf dem Klosterberg, auch Krähenberg geheißen. Rechts im Bild die inzwischen abgerissene alte Hausmeisterwohnung. Die Klosterstraße trug den Namen Rabenstraße. Ob das hiesige Adelsgeschlecht 'von Wipperfürth', das auf dem Berge seine Burg hatte (12. und 13. Jahrhundert), einen Raben im Wappen führte, konnte bis heute nicht geklärt werden. Eine andere Bezeichnung für den Berg ist die 'Krakenburg' .

Zur Feier der Einweihung des neaen Königliehen Lehrersemina.rs in Wipperliirth am 30. Sept. 1911

38. Das Königliche Lehrerseminar mit Präparandie und Schule an der Lüdenscheider Straße. Etwa 60 Schüler jährlich erhielten dort ihren normalen Schulunterricht. Das Gebäude beherbergte später die Oberrealschule, die 1934 aufgelöst wurde, und das Gymnasium.

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