Wipperfürth in alten Ansichten

Wipperfürth in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Kraus
Gemeente
:   Wipperfürth
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2889-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wipperfürth in alten Ansichten'

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49. Die Bedeutung der Landwirtschaft wirkte sich auch auf den Lehrplan der Volksschulen aus, 1864. Das 'Entlassungs Zeugniß' enthält das Lehrfach 'Obstbaumzucht'. Es galt als selbstverständlich, ' ... die erworbenen Kenntnisse vor dem Vergessen zu sichern, und jede Gelegenheit zur Erweiterung derselben zu benutzen .. .'. Heute ist das einheimische übst kaum noch gefragt.

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50. Die Jahrtausendfeier der Rheinlande wurde auch in Wipperfürth im Jahre 1925 festlich begangen. Man verband diese Feier mit dem Jubiläum der nachgeholten 700jährigen juristischen Stadterhebung. In einem großen Festzug stellten sich alle handwerklichen Berufe der Stadt dar, frühere und jetzige. Der Zug begann an der Lenneper Straße. Auf dem Bild stellt sich gerade der Wagen der Weberzunft auf, deren Zunftordnung noch erhalten ist. Im Hintergrund ist ein Teil der Gebäude der Tuchfabrik Hamm an der Ersten Mühle zu erkennen.

51. Die 'fidele Stadt Wipperfürth' war 1905 in der Tat eine gesellige Stadt. Es gab mehrere Vereinigungen die nur dieser Geselligkeit dienten, neben religiösen Vereinen. Im Mittelpunkt aller Veranstaltungen standen stets die Familien.

52. So warb Wipperfürth um Besucher aus Nah und Fern im Jahre 1905 und 1906. Verschiedene Stadtansichten zierten die Karten. Als Durchgangsstadt an einer alten Fernverkehrsstraße gab es hier mehrere Brauereien und natürlich zahlreiche Gastwirtschaften mit Unterkunftsmöglichkeiten für die Fuhrleute und ihre Pferde.

53. Ein alter Brunnen im Hause Steinbach, Untere Straße, der 1959 freigelegt worden ist. Solche Brunnen befanden sich fast in jedem Hause in Wipperfürth. Er ist mit rohen Bruchsteinen ausgemauert. Zwei öffentliche Brunnen befanden sich auf dem Marktplatz und einer an der Marktstraße.

54. Das katholische Gesellenhaus im Jahre 1910, davor Mitglieder des Gesellenvereins Wipperfürth. Das Haus steht an der Hochstraße neben dem Rathaus. Die Einweihung war am 6. November 1904. Hier fanden wandernde Handwerksgesellen Unterkunft und Versorgung. Auch dies ist inzwischen Geschichte geworden. Heute dient das 'Kolpinghaus' verschiedenen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen.

55. Das letzte 'Bauernhaus' in Wipperfürth, das von der Familie Köser bewohnt war. Hinter dem Wohnhaus steht die Scheune mit dem Stall im Untergeschoß. Der Mann im hellen Anzug ist der Bauer Köser (1920). Am linken Bildrand führt die 'Zels-Treppe' zur Klosterstraße hinauf. Die Familie Zels bewohnte 1795 das Köser'sche Haus. Heute steht an der Stelle die Drogerie Sax.

56. Das Lebensmittelgeschäft Ernst Löhr an der Hochstraße. Im Obergeschoß hatte August Blumberg seinen Tuchladen eröffnet. In der Haustüre steht die Familie Löhr und im Fenster im Obergeschoß Frau Blumberg mit Tochter Gertrud. Heute leitet der Enkel Blumberg ein großes Modehaus an der Unteren Straße. Aufnahme 1926.

57. Hier, Untere Straße 29, eröffnete Bernhard Albus 1904 ein Textilgeschäft mit Schneiderwerkstatt. Auf dem Bilde links das Ehepaar Albus mit ihren Kindern, rechts das Ehepaar Wegerhof, das in dem Hause ein Schuhgeschäft mit Reparaturwerkstatt betrieb.

58. Die Schumacherwerkstatt des Hubert Walder in seinem Geschäft Untere Straße 15. Er begann sein Geschäft in Haus Nr. 7 (später Friseur Rathgeber) 1902. Im Vordergrund des Bildes der Lehrling Karl Höller, der 1983 als geachteter Schuhmachermeister und Orthopäde starb, im Hintergrund der Sohn Bernhard Walder. Haus Nr. 15 gehörte Bernhard Demmer, dem langjährigen Mitglied des Kreistages und der Stadtvertretung Wipperfürth.

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