Wipperfürth in alten Ansichten

Wipperfürth in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Kraus
Gemeente
:   Wipperfürth
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2889-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Wipperfürth in alten Ansichten'

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Yerla~ ven Emil Ilardt, Wipperflirth.

69. Kupferberg bestand 1904 eigentlich nur aus dem Bergwerk mit Personalwohnhäusern. Das Erz wurde bereits im 14. Jahrhundert gefördert (Johann Greis). Der Wipperfürther Pfarrer Volmar von Helden (bei Attendorn, 1437 bis 1475) beschrieb am 14. März 1443 den 'Kopperberg'. Er erbaute auch 1474 eine Kapelle aus Holz zu Dierdorf zu Ehren der heiligen Agatha (Agathaberg).

70. Ortschaft OW, früher Gemeinde K1üppelberg, im Jahre 1905. Das untere Bild zeigt die Villa Cramer, später Buchholz, in der am 16. Oktober 1913 Kaiser Wilhelm Il. übernachtete, als er Engelskirchen, Lindlar und Wipperfürth besuchte. In der oberen Bildhälfte sind rechts das Zimmermann'sche Anwesen und links das Haus 'Zur alten Post' zu sehen. Ein unterirdischer Gang soll die 'Post' mit der Villa (zwischen den Bäumen versteekt) verbinden.

71. Oben: Eine ältere Darstellung des 'St. Josefs Kloster-Ommerborn' auf dem Hof Ommerborn, gegründet von Hermann Josef Ommerborn. Es ist heute noch Eucharistinerkloster. Der jetzige Obere entstammt einer alten Wipperfürther Handwerkerfamilie. Zahlreiche Teilnehmer aus der weiten Umgebung finden noch ihren Weg zur jährlichen Fronleichnarnsprozession nach Ommerborn. Vor einigen Jahren wurde eine neue, größere Kapelle erbaut. Die alte harrt noch der Renovierung.

Rechts oben: Das Wappen der Familie Ommerborn, eine Linde über einer Quelle an der eine Ammer sitzt (Gattung der Finkenvögel).

Rechts: Ewige Anbetung in der alten Kapelle des Klosters Ommerborn. Beten für den Frieden in den Familien und den Frieden in der Welt.

72. Die hier abgebildete Festrobe der Königin (Tronfo1gerpaar? ) ist im Hause Esterhazy (ungarisches Adelsgeschlecht) für eine Tochter des österreichischen Kaisers Franz Josef I. (1830-1916), Gisela oder Marie Va1erie, gearbeitet worden. Der Kaiser schenkte den Mantel später dem Eucharistinerkloster in Bozen. Von dort gelangte er über das Kloster in Baelen (Eupen) um 1932 nach Ommerborn. Der Charmant el mit ungarischen Motiven besteht aus weißem Filz mit Bouillonstickerei aus Silberfäden. Der ehemalige Schulterkragen dient jetzt als Kelchvelum.

73. Das Innere der 'Katholischen Pfarrkirche St. Anna' in Thier über Wipperfürth. Sie wurde in der Zeit von 1895 bis 1897 erbaut und von Weihbischof DI. Josef Müller am 26. Juni 1903 konsekriert. Die Pläne für Kirche und Hochaltar entwarf der Düsseldorfer Architekt W. Sültenfuß. Weitere Altäre sind der Marienaltar und der Josefsaltar. Alle Altäre sind Geschenke von Bürgern aus Thier. Zwei Glocken sind am 24. März 1942 im Auftrage der Reiehsstelle für Metalle abgenommen und abtransportiert worden. Erst 1954 erhielt die Kirche zwei neue Glocken. Die dritte und kleinste stammt aus dem Jahre 1927. Alle gelangten erstmalig im Weltkrieg 1914-1918 zur Ablieferung.

Gruss aus StüUem. / .:

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Wirtschaft van Ewald Schinchen.

74. Diese Wirtschaft in Stüttem bei Wipperfürth ist auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel. 1901 gehörte sie Ewa1d Schinchen, heute Kar1 Heller. Der Fotograf, Emil Hardt, machte sein Aufnahmen in der ganzen Gemeinde Wipperfürth, 'in jeder Art und jeder Größe'.

75. Oben: Die Ortschaft Wasserfuhr bei Wipperfürth. Das beliebte Ausflugslokal Koppelberg (Hotel) besteht noch heute. Fruchtmühle und Molkerei existieren seit vielen Jahren nicht mehr. Der Fotograf war bereits um 1900 und 1904 von dem 'Schönen Ausflugsort' begeistert.

Unten: Zu der Sommerfrische Wasserfuhr gehörten auch eine größere Teichanlage zum Kahnfahren und ein eigener Schießstand. Nach wie vor ist das Haus Koppelberg Ziel vieler Vereine.

76. Stadtbaumeister Krebsbach, mit seiner Gattin, nimmt Abschied von Wipperfürth, um zu seinen Kindern nach Amerika auszuwandern (1931). Seine Freunde und Bekarmten bringen ihnen ein letztes Ständchen dar. In der vorderen Reihe, von links: Dentist Josef Laß, Ernst Schaukowski (Seilerei), Eugen Walder (Bankfachmann), August Braun, Kaiserstraße, Baddenhausen, Grete Floßdorf, Lehrerin, Kurt Kirch, Finanzamtsvorsteher, Heinrich Feldmann, Hotelbesitzer, hinter ihm Fabrikant Hartmann und Bauunternehmer Carl Hütt, mit Bart Katasterinspektor Bick und ganz rechts Cläre Orbach, die spätere Ehefrau Hans Schreus (er war Stadtbaumeister in Hückeswagen). Auf dem rechten Perron steht das Ehepaar Krebsbach, auf dem linken Franz Steinbüchel.

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