Zeitz in alten Ansichten Band 1

Zeitz in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rosemarie Kreil
Gemeente
:   Zeitz
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5529-8
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Zeitz in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

EINLEITUNG

Zeitz ist eine sehr alte Stadt. 1992 beging sie die 1025-Jahr-Feier ihrer ersten urkundlichen Erwähnung. Am 20. April 967 wurde auf einem Konzil in Ravenna/Italien beschlossen, in Magdeburg ein Erzbistum und in Zeitz, Merseburg und Meißen Bistümer zu errichten. Im Jahre 968 zog der erste Bisschof, Hugo - ein Niederländer - in Zeitz ein. 1028 wurde das Bistum nach Naumburg verlegt, doch ab Ende des 13. Jahrhunderts residierten die Bischöfe meist wieder in Zeitz, bis zum letzten Bischof Julius von Pflug, der am 3. September 1564 in seinem Zeitzer Bischofsschloß starb. Das Stift Zeitz-Naumburg wurde danach von Administratoren aus dem Hause Wettin regiert und gehörte zum Kurfürstentum Sachsen.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg teilte Kurfürst

Johann Georg I. sein Land unter seine vier Söhne auf. Der Älteste, der spätere Johann Georg Il., erhielt das Stammland Dresden-Meißen, Für die anderen Söhne wurden drei neue Herzogtümer gebildet, Sachsen-Merseburg, Sachsen-Weissenfels und Sachsen-Zeitz. Der jüngste Sohn Moritz wurde Herzog von Sachsen-Zeitz und erbaute aus den Trümmern des Bischofsschlosses sein barockes Schloß Moritzburg an der Elster. Bei dem Tod seines Sohnes Moritz- Wilhelm starb die Linie Sachsen-Zeitz bereits im Jahre 1718 wieder aus; das Land fiel an Kursachsen zurück. Nach den napoleonischen Kriegen wurde Europa durch den Wiener Kongreß 1815 neu aufgeteilt. Das von Napoleons Gnaden 1806 zum Königreich gewordene Sachsen mußte die Hälfte seines Gebietes an

Preußen abtreten; es wurde die preußische Provinz Sachsen gebildet. Zu dieser gehörte Zeitz bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.

Begünstigt durch den Abbau der in der Nähe der Stadt befindlichen Braunkohlenlager und den Bau von Eisenbahnen entwickelte sich Zeitz seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer lebhaften Industriestadt mit stark zunehmender Einwohnerzahl (1921: 35000). Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand für kurze Zeit das Land Sachsen-Anhalt und 1953 wurden in der DDR Bezirke gebildet. Zeitz kam zum Bezirk Halle.

Nach der Wende kam es wiederum zur Bildung von Ländern und Zeitz gehört nun als südlichster Kreis zum Land Sachsen-Anhalt.

Im Mittelalter war die Stadt von einer Mauer mit

Stadttoren und Türmen umgeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mehrere Neubaugebiete vor allem im Süden und Osten errichtet. Der alte Stadtkern wurde vernachlässigt. Ihm soll nun wieder mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden, um die historische Bausubstanz zu erhalten.

Das in den Jahren 1505-1509 erbaute spätgotische Rathaus mit Anbau wurde restauriert und zu einem Schmuckstück der Stadt.

Der vorliegende Band soll dem Betrachter zeigen, wie Zeitz zu Großvaters Zeiten aussah. Aus den alten Stadtansichten mag mancher Ältere seine Kindheitserinnerungen auffrischen und der Jüngere erkennen, wie unsere Stadt einmal ausgesehen und wie sich ihr Erscheinungsbild verändert hat.

1. Wir sehen eine Abbildung des barocken Schlosses Moritzburg, das nach dem Dreißigjährigen Krieg aus den Trümmern des weitgehend zerstörten Bischofsschlosses im Auftrag des Herzogs Moritz von Sachsen-Zeitz durch den Baumeister Johann Moritz Richter und dessen gleichnamigen Sohn erbaut wurde. Die Zeichnung ist vom Jahre 1725. Das Herzogtum Sachsen-Zeitz war bereits 1718 mit dem Tode des zweiten Herzogs Moritz- Wilhelm erloschen.

2. Das spätgotische Rathaus - erbaut 1505-1509 von Sebald Waldstein - hier auf einer Abbildung um die Jahrhundertwende, vor der Restaurierung in den Jahren 1905-1909.

Zeitz. Rathaus.

3. Das Rathaus nach Restaurierung und Erweiterung in den Jahren 1905-1909 mit dem 52 m hohen Turm. In der Mitte des Bildes der schöne Finkgräfebrunnen, die Stiftung eines Zeitzer Bürgers. Er wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff beschädigt und leider vollends abgerissen.

ZEITZ

Ralhauseingang

4. Der spätgotische Giebel und der westliche Erweiterungsbau des Rathauses nach der Erneuerung in den Jahren 1905-1909 durch die Leipziger Architekten Tschammer und Weidenbach.

5. Der Innenhof des Rathauses mit Brunnen (1905-1909).

6. Das Rathaus mit Finkgräfebrunnen und Mohren-Apotheke.

7. Der von Juckoff-Schkopau erbaute Finkgräfebrunnen mit vier Frauenfiguren: Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Mässigung; und dem Schutzheiligen der Stadt, dem Erzengel Michael als Bronzefigur über dem Baldachin.

8. Der Finkgräfebrunnen und das Rathaus beim sonntäglichen Promenadenkonzert.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek