Zermatt in alten Ansichten

Zermatt in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Julen
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Schweiz
ISBN13
:   978-90-288-6721-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Zermatt in alten Ansichten'

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Einleitung

Zermatt, früher Prato Borni, auf Deutsch Matte im Quellgebiet, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Archäologen stiessen in der Umgebung von Zermatt auf Spuren aus der Steinzeit. Jäger dürften damals verschiedene Wege und Pässe benutzt haben, um nach Italien zu gelangen. Auch aus der Römerzeit liegen verschiedene Funde wie Münzen vor. Es gibt Hinweise auf eineTöpferwerkstatt in der näheren Umgebung des Dorfes. Die erste schriftliche Quelle datiert aus dem Hochmittelalter. Es ist anzunehmen, dass in jener Zeit, einer Zeit der Klimagunst, die Pässe leicht begehbar waren und rege benutzt wurden. Die Leute von Zermatt waren damals Untertanen des Bischofs von Sitten und verschiedener Adelsfamilien aus dem Oberwallis. Nachfolgend ein geraffter Abriss der wichtigsten Ereignisse in der Zermatter Geschichte.

1280 Erste schriftliche Quelle: pfarrer Walter de Pratoborni ist Zeuge bei einem Verkauf eines Ackers in FindeIn.

1291 Grosser Friedensvertrag zwischen den Leuten derTalschaften van Zermatt, Saas, Macugnaga, Valtournanche.

1476 Aufteilung derTalschaft in vier gleich grosse und gleichbedeutende Viertel: Hofero, Wynchelmattero, Aroleytero und Muttero.

1538 115 Familien kaufen sich aus der Herrschaft der AsperliniWerra van Raron los.

1540 Schaffung der Statuten des freien Meiertums durch diese Familien.

1562 Weitere 25 Familien kaufen sich aus der Herrschaft der Werra-Perrini van Leuk los.

1565 Befrei ung von der jährlichen Prozession nach Sitten durch Bischof Adrian von Riedmatten.

1567 Gründung einer eigenen Gemeinde durch die 25 Familien nach den Statuten von 1540.

1579 Die zwei Gemeinden erheben sich zur Bauernzunft und verabschieden die entsprechenden Regeln.

161 8 Die letzten 39 Familien kaufen sich aus der Herrschaft der de Platea in Visp los.

1663 In einem richterlichen Entscheid wird 'Zer Matt' erstmals urkundlich erwähnt.

1758-1767 Die ersten Forscher: Botaniker, Mineralogen, Geologen, besuchen Zermatt

1791 Vereinigung der drei Gemeinden und der vier Viertel und Gründung der Gemeinde Zermatt.

1792 Der Genfer Gelehrte Horace Bénédict de Saussure besteigt das Kleine Matterhorn.

1838 Wundarzt Josef Lauber eröffnet die erste Herberge mit drei Betten mit dem Namen Hotel Cervie.

1852 Bau des Hotels Mont Cervin durch Staatsrat ]oseph Anton Clemenz aus Visp.

1853 Übernahme des Gasthauses von]. Lauber durchAlexander Seiler, Vergrösserung und Umbenennung in Hotel Monte Rosa.

1854 Bau des Hotels Riffelberg durch drei Zermatter Geistliche. 1858 Gründung des Bergführervereins Zermatt.

1865 Erstbesteigung des Matterhorns durch Edward Whymper, Peter Taugwalder Vater und Sohn, Michel Croz, Charles Hudson, Francis Douglas und Robert Hadow.

1867 1. Burgerreglement über die Benutzung des Burgergutes. 1876-1879 Bau des Hotels Zermatterhof durch die Burgergemeinde Zermatt.

1891 Die Visp-Zermatt-Bahn wird in Betrieb genommen. Sie verkehrt vom 1. Mai bis zum 31. Oktober.

1894 Bau des Elektrizitätswerkes Zermatt.

1898 Eröffnung der Gornergratbahn, sie verkehrt vorerst nur

im Sommerbetrieb.

1901 Bau der Wasserversorgung und der Kanalisation. 1908 Gründung des Skiclubs Zermatt.

1913 Die alte Kirche wird abgerissen und die heutige Kirche

erbaut.

1928 Erste Wintersaison.

1933 Die VZ nimmt den Ganzjahres betrieb nach Zermatt auf. 1942 Bau des Skilifts von Zermatt nach Sunnegga.

1947 Bau der Sesselbahn Zermatt -Sunnegga als Ersatz für den Skilift.

1955-1957 Bau der Luftseilbahn von Zermatt nach Schwarzsee. 1955-1958 Bau der Luftseilbahn von Gornergrat zum Stockhorn.

1981 1998 2001

2001

2002

2002 2002 2002

2003

1964

Kehrichtverbrennungsanlage wird gebaut (2002 ausser Betrieb genommen).

Bau der Luftseilbahn Blauherd-Rothorn. Gründung der Air-Zermatt AG.

Trennung der Burgergemeinde von der Munizipalgemeinde.

Die Stimmbürger von Zermatt lehnen den Bau einer öffentlichen Strasse Täsch-Zermatt ab.

Eröffnung der Luftseilbahn vom Trockenen Steg zum Kleinen Matterhorn.

Die unterirdische Standseilbahn von Zermatt nach Sunnegga als Ersatz für die Sesselbahn nimmt ihren Betrieb auf. Bau der unterirdischen Kläranlage.

Eröffnung der Luftseilbahn Gant-Hohtälli.

Die Burgergemeinde verkauft ihren Anteil an der EWZ AG an die Grande Dixence SA.

Reorganisation und Restrukturierung der Burgergemeinde.

Fusion der Matterhornbahnen, der Rothornbahn, der Standseilbahn Sunnegga und der Sport Area der Gornergratbahn zu der Zermatt Bergbahnen AG. Inbetriebnahme des neuen Elektrizitätswerkes 'Mutt'. Bau und Eröffnung des Casinos in Zermatt.

Bau und Inbetriebnahme des 'MauerhomExpress' von Zermatt nach Schwarzsee als Ersatz für die alte Luftseilbahn.

Umsetzung des Fusionsentscheids der BVZ und der FO. Das neue Bahnunternehmen heisst 'Matrerhorn Gotthard Bahn'.

1967 1968 1969

1972

1979

1980

1. Das Foto stammt aus den späten zwanziger [ahren und gibt den Blick frei nach Süden auf das Matterhorn, das Wahrzeichen von Zermatt. Neben den grossen Hotelbauten aus dem 19. Jahrhundert bestimmen die typischen Walliser Häuser und die landwirtschaftlichen Gebäude das Bild. Auf der rechten Seite des Flusses Vispe, in der Steinmatte, steht ausser dem Hotel Beausite nur ein einziges Wohnhaus.

2. Diese Aufnahme stammt etwa aus der gleichen Zeit. Der Blick geht talauswärts, also nach Norden. Im Vordergrund sehen wir den einen alten Dorfteil, das Oberdorf. Auffallend sind die zusammenhängenden landwirtschaftlich genutzten Landstriche jenseits der Vispe, in der Steinmatte und in der Wiesti, wie auch die Wiesen in den Unteren Matten und im Spiss nördlich des Bahnhofs der GGB.

3. Dieses Foto wurde in Richtung Westen aufgenommen und dürfte etwa gleich alt sein wie die beiden ersten. Im Mittelpunkt steht der bis heute praktisch unverändert erhaltene alte Dorfkern, das Hinterdorf. Die grossen Hotelbauten drängen die kleinen Holzhäuser klar in den Hintergrund. Die pfarrkirche St. Mauritius, links auf der Aufnahme, stammt aus demjahre 1913, der Friedhofwurde 1906 zwischen Vispe undTriftbach angelegt.

4. Zermatt, nach Westen hin aufgenommen, in den vierziger [ahren. Obergabelhorn und Wellenkuppe überragen das Dorf. Die 1936 erbaute Kirchbrücke verbindet den alten Dorfteil mit den Wiesen in der Steinmatte, wo bereits mehrere Wohnhäuser entstanden sind. Sehr gut sichtbar sind die hellen Äcker, auf denen Getreide, der Roggen, angepflanzt wurde.

S. Ende der vierziger [ahre dürfte dieses Foto entstanden sein. Es zeigt im Vordergrund das Gebiet in der Wiesti. Die ersten Wohnhäuser prägen nun auch in dieser Gegend das Bild, ebenso die Sesselbahn von Zermatt nach Sunnegga, deren Talstation als langgezogenes Gebäude erkennbar ist.

6. Zermatt in den frühen fünfziger [ahren. Die Aufnahme lässt sich leicht mit dem allerersten Foto vergleichen. In knapp dreissig [ahren hat sich einiges verändert. In der Steinmatte, am rechten Ufer der Vispe, sind die Wohnhäuser zahlreicher geworden, ebenso sind dort die ersten Hotels entstanden.

7. Der Kirchplatz im Winter aufgenommen. Die Wohnhäuser haben ihre Ursprünglichkeit noch nicht verloren, aus den Kellern sind noch keine Geschäfte geworden. Der Durchgang zwischen den Wohnhäusern nach Süden bildet noch einen Engpass. Deshalb wurde das Haus auf der linken Seite 1936 abgerissen. Man beachte die Kinder und die Erwachsenen in ihren einfachen Kleider.

8. Blick vom Kirchplatz in nordwestlicher Richtung mit dem Murmeltierbrunnen des Bildhauers Sandoz, errichtet 1948. Auffallend sind die mehrsprachigen Reklame- und Hinweistafeln auf die inzwischen unbegehbare Triftschlucht. Das kleine Holzhaus rechts war über Jahrhunderte das Kaplaneihaus von Zermatt. Ganz rechts das Hotel Monte Rosa.

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