Übach-Palenberg in alten Ansichten

Übach-Palenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Reinhold Esser
Gemeente
:   Übach-Palenberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1742-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Übach-Palenberg in alten Ansichten'

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9. Geilenkirchener Straße, die Hauptverkehrsstraße Frelenbergs, in Richtung Bahnübergang gesehen. Von rechts nach links sind zu erkennen: Pfarrhaus der katholischen Pfarre St. Dionysius, das in der fotografierten Form bis heute erhalten ist, Haus des Landwirten Leo Mingers, Haus des Bäckers Josef Mingers, Haus des Franz Mingers, Gaststätte Scheufen (heute Erbel) und Anwesen des Landwirten Josef Eidens. Vor dem Pfarrhaus (Böschung) ist heute die Einfahrt zur Ägidusstraße angelegt. In dieser Zufahrtstraße zur neuen katholischen Kirche befindet sich eine sehr schöne städtische Parkanlage mit einern Brunnen.

10. Freiheitstraße. Die Hauptstraße Übachs verlief weiter über den Kirchplatz, Kirchberg über den Rathausp1atz bis 'Am Eng'= Carolus-Magnus-Straße. Im Laufe der letzten fünfzig Jahre hat die Bezeichnung der Freiheitstraße des öfteren gewechselt. Zuerst hieß sie 'Ejen Overstroat' und dann Hauptstraße. Im sogenannten Dritten Reich wurde sie in 'J osefGoebbe1s-Straße' umbenannt. Nach dem zweiten Weltkrieg schließlich erhielt sie die jetzige Bezeichnung: Freiheitstraße. Sie soll an die 'Befreiung' der Übacher durch die Amerikaner im Jahre 1944 erinnern.

11. Kirchp1atz. Das erste Haus links im Foto wurde 'En der Kitz' genannt. Dort war in früheren Zeiten eine Gerberei in Betrieb. Dieses Anwesen Kreins ist noch - in modernisierter Form - vorhanden. Die Bezeichnung 'En der Kitz' kennt man auch heute noch bei der älteren Generation. Pfarrer Wilhelm Josef Hauseur, in den Jahren 1898 bis 1907 Pfarrer an der katholischen Pfarrkirche St. Dionysius, geht gerade an diesern traditionsreichen Haus vorbei. Direkt neben dem Haus ist das Übacher Schöffengericht zu sehen. Das Gericht von Übach ist bereits 1272 bezeugt.

12. Rathausplatz um die Jahrhundertwende. Das Foto zeigt von links nach rechts: Wohnhaus Hägele, eine Wiese, Haus der Geschwister Josef und Gertrud Wienands, Scheune des Schreiners Arnold Reinkens, Scheune der Geschwister Kochs, Haus der Eheleute Martin Krichel und Haus Schmitz. Das historische Gebäude 'Op et Mölke' ist leider auf diesem Foto nicht sichtbar. Der Wegweiser, der rechts vor dem Baum zu sehen ist, wies über die heutige Dammstraße zum benachbarten Herbach. In unmittelbarer Nähe des heutigen Rathauses befand sich der Mühlenweiher.

13. Palenberg zu Beginn der dreißiger Jahre. Im Foto oben links ist die Kirchstraße in Richtung Übach zu sehen. Bei dem vorstehenden Haus handelt es sich um Hotel Weydenhof. Oben rechts sind die katholische Kirche St. Theresia und die Volksschulen abgebildet. Bei dem Weg unten links handelt es sich um die Marienstraße in Richtung Bahnübergang-Frankenstraße. Unten rechts ist der Platz vor der heutigen Turn- und SporthalIe, Barbarastraße- Theresienstraße, im Foto festgehalten.

14. Heerlener Straße. Bereits im Jahre 1827 berichtete der Chronist: 'Im Monat März wurden auf dem Dorfbrunnen eine neue Kette und zwei neue Eimer angeschafft für 35 Thaler'. Im Jahre 1842 wurden auf dem Brunnen zwei neue Stangen gesetzt, weil in dem bis dahin offenen Brunnen viel Unreinigkeiten hineinkommen konnten. Der Kostenbetrag dieser Reparatur belief sich auf 92 Thaler. Der Dorfbrunnen wurde früher 'Pütz' genannt und diente der Trinkwasserversorgung. Um 1928-1930 versiegte die Quelle. Im ersten Haus rechts (früher Scheune) befindet sich heute die Drogerie Domevscek-Gerards. Das alte 'Heinrichs-Haus' am Brunnen steht heute noch und ist sehr gut erhalten.

15. Geilenkirchener Straße mit Gasthof Scheufen, heute Erbe!. Neben vier Gast- und Schankwirtschaften waren im Jahre 1909 in Frelenberg folgende neunzehn Gewerbetreibende verzeichnet: zwei Bäcker, ein Brauer, ein Dachdecker, ein Gärtner, ein Kolonialwarenhändler, ein Müller, zwei Näherinnen, ein Sattler, zwei Schneider, drei Bau- und Möbelschreiner, vier Schuhmacher. Die Einwohnerzahl belief sich im Jahre 1852 einschließlich Palenberg, Bersitten und Zweibrüggen auf 776 und die Anzahl der Gebäude betrug 153. Im Jahre 1906 waren insgesamt 658 Einwohner registriert.

16. Freiheitstraße mit den früheren Häusern des Christian Schieffer. Im Hause links auf dem Foto befindet sich heute die Gaststätte Janser. Im Haus dahinter war die Metzgerei des Christian Schieffer. Eine Metzgerei alter Prägung hatte bei weitem nicht die Bedeutung wie dies heute der Fall ist. Früher waren die Menschen überwiegend Selbsternährer. Kartoffeln und Speek waren die Hauptnahrungsmittel. Butter, Eier und Fleisch waren Delikatessen und wurden in der Regel nach Aachen zum Markt getragen und dort zu Geld gemacht.

17. Kirchplatz mit der alten Übacher Pfarrkirche St. Dionysius. Diese Kirche galt als eine der schönsten Landkirchen der näheren und weiteren Umgegend. Sie war sehr solide gebaut und bestand aus drei Schiffen und einem massiven Turm mit drei schweren Glocken. Pfarrer an dieser Kirche in den verflossenen hundert Jahren waren: Johann Balthasar Augustinus Hoster van 1867 bis 1896, Benedict J osef Fischbach van 1897 bis 1898, Wilhelm J osef Hauseur von 1898 bis 1907, Heinrich Josef Küppers von 1907 bis 1920, Karl Bomm von 1920 bis 1934, Josef Pinner van 1935 bis 1965, Walter Steffens von 1965 bis 1971 und Hans Wessling seit 1971.

18. Rimburger Straße, früher Poststraße. Rechts im Foto ist das Anwesen Dautzenberg zu sehen. Genau gegenüber waren die Häuser Sauren und Lesmeister. Auf der linken Seite, hinter den Bäumen, befand sich die Post, wonach die Straße benannt war. Am 15. Mai 1883 wurde in Übach die erste Postagentur eingerichtet und dem Gemeinderentmeister Wilhelm Engeln übertragen. Er hat die Agentur vierundvierzig Jahre lang bis zu seiner Pensionierung verwaltet. Danach war die Post in Gebäuden am Kirchplatz und in der Franzstraße untergebracht. Heute befindet sie sich am Rathausplatz.

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